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Thema: Flugblatt Schweinegrippe
ChristophHannemann

Antworten: 11
Hits: 14.640
16.10.2009 02:20 Forum: Ideen und Aktionen zur Rechtsstaatsverwirklichung


Zitat:
Original von Edwin Christian
Zitat:
Original von Juergen2006
Was stört dich denn am Text, Edwin?


Hallo Jürgen

Es klingt für mich ein wenig Oberlehrerhaft!

Das Bild ist O.K. Der Text ist mehr für Leute die mit der Thematik schon vertraut sind. Ich habe das Bild meine Nachbarn gezeigt die haben es alle nicht richtig verstanden. Vielleicht geht es etwas Informativer! Die gefahren aufzeigen! Ein Auszug der Nebenwirkungen drunter setzen u.s.w.

Gruß
Edwin Christian



Deine Erzählung setzt vorraus, dass DU den Flyer verstanden hast, aber deine Nachbarn (sofern du wirklich mehrere gefragt hast) allesamt den Flyer nicht verstehen.

Vielleicht ist es aber auch einfach anders herum?




Ansonsten sehen wir darüber hinaus die allermeisten hier nichts Konstruktives machen.

Bringt doch erstmal was Vergleichbares z.B. zu unserem Flyer hervor, der dann auch noch größere Verbreitung und Wirkung findet,

anstatt immer nur vorm PC zu sitzen und hier im Forum ach so schlau die Arbeit anderer Leute zu bewerten, und dabei immer so zu tun, als wüßtet ihrs besser und könntet es besser, während gleichzeitig nichts Konkretes passiert, außer schwatzen.


Dann macht es doch bitte endlich mal besser, anstatt immer an der Arbeit anderer Leute irgendwas Schlechtes finden zu wollen.



PS. Wer Kant für einen Oberlehrer hält, hat ja wohl n Loch in der Socke! smile
Thema: Schweinereienpandemie - das Video
ChristophHannemann

Antworten: 9
Hits: 11.277
RE: Schweinereienpandemie - das Video 17.08.2009 01:05 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Zitat:
Original von Juergen2006
Wer es noch nicht gesehen hat:
Das Video zur geplanten Schweinegrippe-Pandemie von Dr. Stefan Lanka ist hier zu finden: http://www.klein-klein-media.de/medienar...id=64&Itemid=80
Hierzu auch eine kurze Erläuterung http://www.klein-klein-media.de/medienar...id=63&Itemid=79

Das Video ist sehr lang. Bei Susanne geht es gar nicht, bei mir hängt es sich nach ca 60 auf, aber mein PC ist auch recht veraltet. Mich würde interessieren, wie es bei anderen technisch funzt.
Die Länge des Videos ist dadurch bedingt, daß Dr. Lanka sehr weit und grundsätzlich ausholt, was aber m.E. nicht anders geht, um die Dimensionen deutlich zu machen.



Kann sein, dass Susanne den Internetexplorer version 6 benutzt.

Ich habe gerade erst festgestellt, dass dieser blöde Browser mit dem Videomodul, mit dem die Videos auf der Webseite direkt abgespielt werden, nicht klarkommt und nur eine Fehlermeldung rausgibt nach dem Motto: "Kann Seite nicht laden" oder nicht finden, oder sowas... Und dann kommt man kaum an die Videos ran. Vielleicht jeder 10. Versuch glückt mal ohne Fehlermeldung. Microsoft baut halt keine gute Internetsoftware :o)


Ich muss das auf nen anderen Player umstellen, dass funzt es garantiert auch bei Susanne.
Thema: keine Angst mehr vor Krankheiten?
ChristophHannemann

Antworten: 17
Hits: 21.363
RE: keine Angst mehr vor Krankheiten? 14.07.2009 01:19 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Zitat:
Original von Roland
Letztlich zählt das Ergebnis: Wer anfällig für Krankheiten ist, hat ein geschwächtes "Immunsystem", wie unsinnig dieser Begriff auch immer sein mag. Eine Frage der Begriffsdefinition, wie gesagt.



Bevor ich einen Begriff für irgendwas definieren kann, muss ich erstmal wissen, was dieses "irgendwas" überhaupt ist. Es geht nicht darum, ob der begriff "Immunsystem" unglücklich gewählt ist, sondern dass de mal erklären sollst, was das denn ist, was du Immunsystem nennst...

Du bist schon bei der Namensgebung für irgendeine Sache, obwohl du die Sache selbst noch gar nicht hast. Jetzt irgendeiner Sache den namen Immunsystem oder sosnt irgendeinan Namen zu geben, von dem ihr nicht mal sagen könnt, was konkret diese Sache jetzt eigentlich sein soll, ist genauso, als würden wir uns über den Namen eines Virus streiten, ohne den Virus vorher überhaupt einmal nachgewiesen zu haben.

Du willst nen Begriff für eine reine Spekulation definieren.

Ihr spekuliert hier nämlich nur völlig haltlos wild irgendwas durch die Gegend.
Thema: keine Angst mehr vor Krankheiten?
ChristophHannemann

Antworten: 17
Hits: 21.363
RE: keine Angst mehr vor Krankheiten? 13.07.2009 14:43 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Simon hat ja noch nicht einmal verstanden, dass nicht nur die Existenz von HIV unbewiesen ist, sondern die gesamte Infektionstheorie nur eine unbewiesene Behauptung ist. So etwas wie ein "Immunsystem" ist noch in keionem Körper nachgeweisen worden.

Somit sind Simons Einwände weitgehend unbegründet.
Thema: Seminar: Viren als Ursache von Krebs und "AIDS"?
ChristophHannemann

Antworten: 3
Hits: 5.002
RE: Seminar: Viren als Ursache von Krebs und "AIDS"? 25.05.2009 22:55 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Und wie macht man ne korrekte Diagnose, wenn man z.b. glaubt, dass AIDS eine eigenständige Krankheit ist, nur ihre Verursachung nicht einem Virus zuschreiben will?

Das ist doch eigentlich so die Ebene von Duisberg :o)

Also wenn man nach Juliane Sacher googelt, dann merkt man schnell, dass sie emotional schon medikamentenkritisch ist, aber trotzdem nicht an den Kern geht.

Was nützt uns der Versuch korrekter Diagnosen, solang die herrschenden Dogmen eine korrekte Forschung verhindern?

Das nur mal so als Frage :o)
Thema: Seminar: Viren als Ursache von Krebs und "AIDS"?
ChristophHannemann

Antworten: 3
Hits: 5.002
RE: Seminar: Viren als Ursache von Krebs und "AIDS"? 23.05.2009 20:24 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Glaubt die Juliane grundsätzlich an die Existenz dieser Viren und stellt nur deren Krankheitsverursachung in Frage?
Thema: Kurth und der MEINEID - Wichtiger Prozess mit Dr. Lanka
ChristophHannemann

Antworten: 25
Hits: 49.870
RE: Forscher filmen erstmals Aids-Viren beim Sprung von Zelle zu Zelle 23.05.2009 03:40 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Zitat:
Original von Matthias
inwiefern ist das angebliche Filmen von Aids-Viren beim Sprung von Zelle zu Zelle zu bewerten?

Link dazu:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...,615391,00.html



Das ist ungefähr so zu bewerten, als wenn ich erstmal 24 Jahre lang die Behauptung aufstelle, dass grüne Marsmännchen existieren, ohne dass ich jemals einen Beweis dafür vorlege.

Und nach 24 Jahren stelle ich künstlich grünen Schleim her, indem ich etwas Eiweiß benutze und dann noch mit n bissl grünem Wackelpuddingpulver und Soßenbinder das schön grün und dick mach.

Dann gebe ich diesen Schleim auf eine Türklinke und filme, wie der auf den Boden tropft. Dann fotographier ich den Klex auf dem Boden und sag, hier sind grüne Marsmännchen durch die Tür gelaufen.

Natürlich muss ich vorher noch behaupten, dass dieser Schleim der Hauptbestandteil der Marsmännchen wäre.





Bei Esowatch wird so getan, als würde Stefan Lanka einen Desinformationstrick anwenden. Chris Lenz von Faktuell zusammen mit seiner Frau haben Stefan zwei Dinge vorgelegt, die er
begutachten sollte, das eine eine Elektromikriskop-Aufnahme, das andere eine
Licht-Mikroskopische Film-Aufnahme mit Fluoreszenzfilter, beides aus dem
Spiegel und Spiegel-online. Danach haben Lenz oder Monika die Zuordnung
verwechselt, bzw. nicht entsprechend zugeordnet.


Einmal äußert sich Stefan zu dazu, dass das Foto, mit dem für den Film geworben wurde, in einem Elektronenmikroskop entstanden ist. Der Film selbst ist mit einem speziellen Lichtmikroskop gemacht worden. Das Foto, mit dem also für den Film geworben wird, kann selbst nicht aus dem Film stammen, weil im Elektronenmikroskop ein Vakuum herrscht und man dort keinelebenden zellen beobachten kann, sondern diese vorher chemsich fixieren muss.

Danach spricht er davon, wie zu sehen ist, dass eine fluoreszierende Masse, die vorher in Zellen gegeben wurden, wieder austritt.

Esowatch stellt diese beiden Aussagen so nebeneinander, als wenn er immer von dem selben Foto sprechen würde, obwohl ihm Lenz ja zwei verschiedene Sachen vorgesetzt hat, und tut so ,als würde er sich widersprechen, weil er von flureszierenden Elementen im Elektronenmikroskop sprechen würde. Dabei hat man da nur Zitate ausm Zusammenhang genommen und mit "[...]" zusammengepackt.


Stefan hat sich die Originalpublikation angesehen und dazu auch was gesagt. Is halt in Englisch die Publikation. :o)

Da steht drin, dass die "Forscher" gentechnoligisch Eiweisse hergestellt haben, die HIV-spezifisch sein sollen.
Also sie behaupten mit Hilfe von Gentechnologie künstlich genau dieselbe Eiweisstruktur hergestellt zu haben, wie sie auch der Hauptbestandteil des HI-Virus sei.

Danach gaben sie dieses gentechnologisch, künstlich erzeugte Eiweiss mit fluoreszierenden Mitteln versetzt in Zellen rein und filmten, wie das Zeug sich dann da so rumbewegt.
Da die Eiweisse ja nur der Hauptbestandteil vom HIV sein soll (den sie gentechnisch künstlich nachgebaut haben) und nicht das komplette HIV, benennen sie das, was da in oder an oder zwischen den Zellen entsteht, als virusähnliche Strukturen.

In der Publikation steht also "virusähnlich".

Das, was die da künstlich erzeugt haben und, wenn überhaupt, dann nur das Rumschwappen eines HIV-Bestandteils zeigen würde (wenn HIV nachgewiesen wäre), übertragen die halt nur 1 zu 1 auf die Idee des HIV und meinen nun zu wissen, wie der Hauptbestandteil des HIV "geboren" wird und wollen etwas entwickeln, um DAS zu blockieren.



Die Sache ist einfach: Bevor ich behaupten kann, was ein Hauptbestandteil eines Virus ist, und wie genau dieser Hauptbestandteil zusammengesetzt ist, so das sich ihn nachbauen könnte, ist es ja wohl erforderlich ,dass ich erst einmal das echte Virus vor mir aufm Tisch habe liegen gehabt, und es dann biochemisch analysiert habe. Ohne die Analyse eines isolierten Virus, kann doch keiner irgendetwas als den Bestandteil dieses Virus behaupten.

Also schon das, was die da als angeblichen HIV-Bestandteil in die Zellen eingeschleust haben, entbehrt jedem Beweis und ist höchst fragwürdig.

-----------------------

Ebenso, wie ich ja die chemische Zusammensetzung des Schleimes der grünen Marsmännchen nur kennen kann, wenn ich einmal den originalen Schleim untersucht hab, und mindestens ein Marsmännchen da gewesen sein muss, dem ich den Schleim hab entnehmen können (frei von Fremdbestandteilen), um sagen zu können, dass der Schleim auch wirklich nur von dem Marsmännchen ist.


Bevor irgendeiner einen Virusbestandteil behaupten kann, muss doch der Direktnachweis mit chemischer Analyse vorliegen. Und der steht nun schon seit 25 Jahren aus. Die behaupten den dritten Schritt vor dem ersten machen zu können.
Thema: Mega-Blase Weltwirtschaft
ChristophHannemann

Antworten: 155
Hits: 101.987
13.12.2008 02:57 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Zitat:
Original von susanne
Christoph, wenn man wissen möchte, ob bei der Kreditvergabe Giralgeld entsteht oder nicht, dann muss man sich die entsprechende Buchung anschauen, bei der ja eine Gutschrift auf dem Girokonto erfolgt. Und diese Buchung kann nicht irgendwie erfolgen, sondern bei dieser Buchung sind die gesetzlichen Vorschriften sowie der zugrundeliegende Lebenssachverhalt zu beachten.

Bei der Darlehensvergabe

- bekommt die Bank eine langfristig fällige Forderung
- und gibt dem Kunden dafür in gleicher Höhe eine kurzfristig fällige Forderung (aus Sicht der Bank: kurzfristige Verbindlichkeit)




Es fällt mir schwer in solcher Unkenntnis über Geld zu denken, wie das hier getan wird.

Deine Glaubenskonstruktionen, Susanne, werden immer haarsträubender!


Die Bank schreibt bei der Kreditvergabe etwas auf einem Girokonto gut. Ja, das streite ich doch auch nie ab. Aber weiterhin haltlos ist die Behauptung, dass die Bank das, was sie auf das Konto gutschreibt, aus dem Nichts schöpfen würde.

Sie nimmt etwas von ihren bereits vorhandenen Einlagen und reicht diese an den Kreditnehmer weiter. Du tust einfach so, als würden sie da was aufs Girokonto gutschreiben, was es bis zum Zeitpunkt dieser Gutschrift gar nicht gegeben hätte.



Deine ständige extrem unsinnige Bemerkung, Banken würden eine langfristige Forderung "BEKOMMEN", ist so abwegig, dass ich schon Kopfschmerzen bekomme.

Eine Forderung ist nicht das, was gebucht wird. Die Anweisung von einem Konto etwas wegzunehmen und es auf ein anderes Konto zu legen, DAS ist der VORGANG, der gebucht wird.

Die Forderung ergibt sich als Folge aus der Buchung.

Du kannst nicht die Wirkung zur Ursache erklären, und dann so tun, als hättest du damit irgendeinen Beweis geführt.

Die Forderung ergibt sich aus der Buchung. Du behauptest, die Buchung ergibt sich aus der Forderung, wodurch dann die Forderung gebucht wird. Unsinn ist das!

Da würde die Bank nicht das Geld fordern, sondern sie würde die Forderung fordern. Wenn die Bank nur Forderungen verbucht, und sie will das Geld eintreiben, kann sie nicht das Geld eintreiben, sondern nur die Forderung auf das Geld verlangen. Das wäre die logische Folge, würden die Forderungen selbst der Gegenstand der Buchung sein.


Wenn eine Bank bei der Kreditvergabe eine Forderung BEKOMMEN würde, dann müsste sie diese Forderung von außen erhalten. Und dann könnte sie auch kein Geld eintreiben, sondern nur Forderungen eintreiben. Die Bank kann nur eintreiben, was Gegenstand der Buchung war. Du behauptest, Gegenstand der Buchung seien Forderungen (nicht Vorgänge - nämlich der Vorgang Geld verschoben zu haben). Da müsste der Kreditnehmer mit einem großen Sack in die Bank kommen, in dem sich die Forderung befindet! Denn damit etwas gebucht werden kann, muss es vor der Buchung schon existieren. Eine Forderung ergibt sich in Realität erst AUS einer abgeschlossenen Buchung.



Natürlich ist eine Forderung nichts Greifbares. Deshalb kann eine Forderung auch nicht Grundlage für eine Buchung sein. Eine Forderung kann sich nur aus einer bereits ERFOLGTEN Buchung ERGEBEN.

Die Forderung kommt erst NACH dem Abschluss der Buchung, nicht währendessen und erstrecht nicht davor.






Ich bin es wirklich leid, mir hier ständig deselben völlig realitätsfernen, beweislosen Spekulationen anzutun, wo ich doch mit meinen Antworten sowieso gegen ne Wand rede.



Du tust zwar so, als hättest du was bewiesen mit deinen Texten. Aber bewiesen hast du nichts, du hast nur spekuliert und das Ergebnis deiner Spekulationen dann als Realität behauptet.


Ich werde jetzt auf keinerlei Spekulationen mehr reagieren. Entweder kommen handfeste Beweise oder ihr müsst halt in eurem Irrtum versauern.

Auf bloße Spekulationen und Behauptungen, die als "Beweise" behauptet werden, hab ich keine Lust mehr.

Bloß, weil du bei der Kreditvergabe eine Gutschrift auf ein Girokonto sehen kannst, ist das keinerlei Beweis, dass diese Gutschrift aus dem Nichts kommt.


Dein ständiges Anführen gesetzlicher Vorschriften bringt hier auch nicht weiter, weil kein Gesetz in Deutschland irgendeine Bank dazu zwingt, auf Girokonten Gutschriften zu schreiben, die aus dem Nichts kommen.

Deine ständige Berufung auf die gesetzlichen Vortschriften beweist nichts, weil in den gesetzlichen Vorschriften kein Zwang zur Giralgeldschöpfung aus dem Nichts abzulesen ist.


Du interpretierst sie nur rein, indem du siehst, dass eine Gutschrift auf der einen Seite und eine Forderung auf die andere Seite geschrieben werden soll, und leitest dann völlig haltlos daraus ab, dass das eine gesetzliche Verpflichtung ist, die zu einer Giralgeldschöpfung aus dem Nichts zwingt.

Dass die Bank das gebuchte Geld aus ihren Einlagen nehmen könnte, blendest du in deiner Theorie einfach aus.

Du siehst nur, da kommt eine Gutschrift auf ein Girokonto, und dann behauptest du ohne jeden Beweis, dass diese Gutschrift aus dem Nichts kommt.


Auf diese haltlose, aus der Luft gegriffene Rumspekuliererei hab ich sowas von überhaupt keine Lust mehr.


Du willst unbedingt daran GLAUBEN, dass diese Buchungen Giralgeldschöpfungen aus dem Nichts sind! Dann glaub halt dran!!



Und deine ganzen schönen Beispiele sind Schall und Rauch.

Erstens kannste eine Million schöne Beispiele bringen, die auch alle scheinlogisch klingen. Beweise sind die aber trotzdem nicht.

Solche Beispiele haben den Zweck anstatt Beweise vorzulegen mit scheinlogischen Argumenten zu überzeugen. Ich will aber nicht überzeugt (überredet) werden, sondern ich will die empirischen Beweise sehen. Nicht etwas aus dem Zusammenhang gerissenes, zu dem der angebliche Beweis dann hinzuinterpretiert wird.

Darüber hinaus sind deine Beispiele nicht mal richtig. Dein Beispiel dass in der Wirtschaft Zahlungsversprechen entstehen, und diese als Zahlungsmittel umlaufen könnten, führst du an als Beweisbeispiel dafür, dass Banken Zahlungsversprechen aus dem Nichts schöpfen könnten, und das auch tun.

Das ist derartig haltlos:


1) Wenn ein Unternehmen einem anderen ein Zahlungsversprechen gibt, ist das kein Beweis, dass Banken Giralgeldgutschriften machen, die aus dem Nichts kommen.

2) Wenn ein Unternehmen einem anderen eine Zahlungsversprechung gibt, dann doch nur, weil das versprechende Unternehmen von dem anderen etwas erhalten hat, wodurch es dem anderen Unternehmen nun etwas schuldig ist.
Eine Bank macht das nicht anders, die gibt auch nur Zahlungsversprechungen, wenn sie dafür real was erhalten hat (und zwar geht das Erhalten dem Versprechen voraus)

3) Wenn ein Unternehmen einem anderen ein Zahlungsversprechen gibt, ist auch dieses Versprechen nicht aus dem Nichts geschöpft. Denn schließlich hat das Unternehmen reale Wirtschaftsleistung erhalten, für die es die Gegenleistung nun verspricht. Diese Gegenleistungsversprechung repräsentiert also einen echten Anspruch an den Markt, der vollkommen durch Wirtschaftsleistung gedeckt ist, da jemand dafür geleistet hat.

4) Aus gleicher Perspektive sind auch alle Giralgelder echte Ansprüche an den Markt. Würde die Bank Giralgelder aus dem Nichts schöpfen, hätten diese auf dem Markt keinerlei Anspruch auf Güter. Damit hätte eine Hyperinflation eintreten müssen, als die Banken begannen aus 2 Deute Mark 100 zu machen, so wie ihr das hier behauptet (siehe Theorie mit Mindestreserve).

Auch die Mindestreserve reißt ihr aus dem Zusammenhang und dichtet ihr eine andere Funktion zu, als sie in der Realität tatsächlich ausübt und auswirkt.


======================================
Deine Spekulationen sind völlig haltlos und fern jeder Realität.

Du reißt lediglich nur einzelne Vorgänge aus der Realität raus (aus dem Zusammenhang), du reißt einzelne Vorgänge aus einem komplexen Kreislauf raus, und fängst dann an, einen komplett neue Kreislauf um diese Fetzen zu spekulieren und zu erfinden.


Eure Erfindung existiert aber nicht real. Die Giralgeldschöpfung aus dem Nichts existiert nicht real.

Sie widerspricht allen realen Abläufen im Wirtschaftskreislauf.


Ihr werdet nie verstehen, dass ihr falsch liegt, wenn ihr aus einem Kreislauf nur einzelne Fragmente rausnehmt (wie eine Buchung einer Gutschrift auf ein Girokonto), und zu diese Fragmente dann irgendwelche angeblichen Geldkreisläufe dazuerfindet.



Ich hab von dieser spekulativen Erfinderei langsam die Nase voll. ich muss das so klar sagen. Es nervt einfach nur noch, wie hier die ganze Zeit wilde Spekulationen als Beweise behauptet werden.

Glaubt doch ,was ihr wollt, aber wenn es eines Tages in der Welt ernsthaft darum geht, ein nachhaltiges Geldsystem zu etablieren, dann behindert die Zukunftsmöglichkeiten der Menschheit nicht mit solchen haltlosen, unbewiesenen Spekulationserfindungen!
Thema: Mega-Blase Weltwirtschaft
ChristophHannemann

Antworten: 155
Hits: 101.987
11.12.2008 19:02 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Zitat:
Original von susanne
Zitat:
Original von ChristophHannemann

Zitat:
Original von susanne
Forderungen sind Wirtschaftsgüter = Vermögensgegenstände und MÜSSEN nach HGB bilanziert werden.



Die Forderung ist kein Vermögen, weil die Forderung auf vermögen lautet. Deshalb kann die Forderung nicht gleichzeitig auch das sein, worauf sie lautet. Wenn eine Forderung auf die Forderung (also sich selbst) lautet, dann ist sie Nichts.
Aber ich merke langsam, dass hier in diesem Forum einfach, egal wie logisch oder unlogisch, das Ziel zu sein scheint, mit aller Macht bei falschen Begriffsdeutungen stehenbleiben zu wollen.
Wenn hier nichtmal die bereitschaft besteht, Begriffe in die richtige Schublade zu stecken, ist jede weitere Diskussion hier für mich reine Zeitverschwendung!



Christoph, auch wenn Du Dich dagegen wehrst: Was richtig und was falsch ist, das ist gesetzlich festgelegt und daran haben sich die Banken zu halten. Schau mal in § 266 HGB. Dort wird ausdrücklich genannt, dass Forderungen auf der Aktivseite der Bilanz auszuweisen sind.

Es ergibt sich daher nur eine einzige Möglichkeit, diesen Vorgang ordnungsgemäß zu buchen und zwar:

Darlehensforderung Kunde A an Sichteinlagen Kunde A (Giralgeld)

Und daraus kann man sehr schön die Entstehung des Giralgeldes bei Darlehensvergabe erkennen.



Völlige Fehldeutung. Haltlose Behauptung!


Nirgendwo im Gesetz sind Banken gezwungen, Forderungen auf etwas aufzuschreiben, das sie vorher nie besessen haben.

Du tust die ganze Zeit so, als wären Banken gesetzlich gezwungen Giralgeld aus dem Nichts zu schöpfen. Das ist totaler schwachsinn. Die doppelte Buchführung ist Null Beweis für irgendeine Giralgeldschöpfung auis dme Nichts.


Ihr seid hier ununterbrochen nur am Rumspekulieren und Fehldeuten!



"Schau mal in § 266 HGB. Dort wird ausdrücklich genannt, dass Forderungen auf der Aktivseite der Bilanz auszuweisen sind."

Ich frag mich, was du jetzt versuchst, damit zu beweisne. Du scheinst ja nichtmal im Ansatz zu verstehen, was ich eigentlich hier schreibe.
Ich hab nie geleugnet, dass Banken auf der Aktivseite die Forderungen gegen ihre Schuldner schreiben würden. Ich rede die ganze Zeit von der haltlosen Behauptung, dass sie dort als ausgegebenen Kredit etwas verbuchen würden, dass sie bei der Kreditvergabe aus dem Nichts geschöpft haben.

§ 266 HGB ist nicht mal im Ansatz irgendein Beweis für irgendeine Giralgeldschöpfung aus dem Nichts. Jede angebliche Beweiskraft, die da reininterpretiert wird, ist reine Spekulation. Da wird alles einfach nur so lange falsche gedeutet, bis es zur falschen Theorie passt und scheinbar ein "Beweis" ist.


Das, was die Banken auf der Aktivseite stehen haben, haben sie aber vorher aus ihrem Vermögen genommen, das auf der Passivseite steht.
Dass sie also etwas von der Passivseite nehmen, das dann verleihen und diesen Verleihvorgang auf der Aktivseite verbuchen, ist absolut einwandfreie Buchahltungspraxis und darin ist keinerlei Geldschöpfung aus dem Nichts zu finden.

Ich frage mich, was du mit §266 HGB beweisen willst! Du versuchst damit irgendwie meinen Aussagen zu widersprechen, aber eigentlich deutest du den Paragraphen nur um. In dem Paragraphen steht nicht, dass die Bank irgendwas aus dem Nichts zaubert, um es dort hinzuschreiben. §266 HGB eröffnet den Banken nicht die Möglichkeit, dem Kreditnehmer Luft zu verleihen, "Geld" das bis zum Zeitpunkt der Kreditverleihung (und darüber hinaus) gar nicht wirklich existiert.


Von daher kann der Paragraph und die doppelte Buchführung die Behauptung der Giralgeldschöpfung aus dem Nichts nicht beweisen. Das wird da höchstens mal wieder völlig haltlos reininterpretiert.


Geh ich also richtig in der Annahme, dass du trotz deiner vorherigen Ankündigung jetzt endlich "genau" sein zu wollen ,trotzdem weiterhin eine reine Spekulationsdebatte mit mir führen willst, in der du Paragraphen anführst, die nichts aussagen, was meinen Aussagen widersprechen würde? Diese aber so umdeutest, als würden sie mir widersprechen?

Wenn das so substanzlos weiter geht, verlier ich echt die Lust.



Durch diese Kreditvergabe entstehen keine "neuen" Ansprüche aus dem Nichts. Da entsteht nichts neu, bei dieser Kreditvergabe.
Die Banken verleihen dem Kreditnehmer Geld-Ansprüche von anderen Kunden weiter, die auf der Passivseite stehen. Da wird nichts aus dem Nichts geschöpft.

Und die ständige bisher unbewiesene Behaupotung der Giralgeldschöpfungstheoretiker, dass Banken nicht ihre Einlagen verleihen würden, sondern aus dem Nichts geschöpfte (und damit völlig wertlose) Geld-Ansprüche, die auf dem Markt Hyperinflation auslösen müssten, ist völlig haltlos absolut realitätsfern!


Und das bloße unentwegte wiederholen dieser haltlosen behauptungen reicht mir nicht aus!


Also her mit den Beweisen, nicht immer nur mit irgendwelchen unbewiesenen Spekulationsbehauptungen kommen, die auf Fehldeutung und Begriffsverwirrung basieren.

Da irgendwelche Gesetzestexte falsch zu interpretieren, bzw. etwas, das im Gesetz steht rauszupicken, und dann noch etwas dazu zu dichten, ist kein beweis.
Im Gesetz steht, dass Forderungen verbucht werden, darin aber eine Giralgeldneuschöpfung neuen Giralgeldes (aus dem Nichts) zu sehen, ist nichts anderes als eine Dazudichtung!

Wenn man schon mit Gesetzen argumentiert, muss man sich an das halten, was drin steht, und nicht noch irgendwas dazu dichten, was aus dem gesetz nicht hervorgeht. Also aus § 266 HGB ist keienrlei Schöpfung aus dem Nichts abzuleiten.

Bei der Kreditvergabe wird nichts neu geschöpft. Da wird nur verliehen, was schon da ist! Aus den Gesetzen ist da nichts anderes herauszulesen, und wer behauptet Banken würden Betrügen, indem sie etwas verleihen, was eigentlich nicht existiert, der soll das nachweisen! Der soll diesen betrug nachweisen.

Der Ankläger ist beweispflichtig, nicht der Angeklagte.
Thema: Mega-Blase Weltwirtschaft
ChristophHannemann

Antworten: 155
Hits: 101.987
11.12.2008 17:56 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Zitat:
Original von susanne
Vielleicht wäre zunächst mal erforderlich darauf hinzuweisen, dass Banken zur doppelten Buchführung verpflichtet sind. Einfache Vermerke von Einzahlungen reichen da nicht aus. Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden sind buchmäßig zu erfassen und zu bilanzieren.



Dieses ständige Einwerfen der komplexen doppelten Buchführung, die wieder nur zu vereinfacht dargestellt wird, so dass da wieder falsche Theorien bei herauskommen, beweist doch aber nicht, dass die verbuchten Schulden und Ansprüche aus dem Nichts kommen.

Ich frag mich immer, was ihr damit nur beweisen wollt. Es wird einfach immer nur stur dieselbe haltlose Theorie immer wieder neu runtergerattert.




Zur buchmäßigen Erfassung nennst Du im Wesentlichen zwei Punkte:

I.

Zitat:
Original von ChristophHannemann
Nein, es werden keine Forderungen gebucht, es werden Vorgänge gebucht. Eine Forderung ist kein Vorgang.
....
Die Forderung bekommt sie nicht. Das kannst du nicht als Gegenposten werten. Die Forderung ist kein Vorgang. Du kannst einer Bank nicht eine Forderung geben. Du könntest ihr höchstens eine Forderung, die du gegen jemanden hast, überschreiben. Dabei wäre aber das Überschreiben der Vorgang, nicht die Forderung selbst.



Zitat:
Original von susanne
Forderungen sind Wirtschaftsgüter = Vermögensgegenstände und MÜSSEN nach HGB bilanziert werden.



Die Forderung ist kein Vermögen, weil die Forderung auf vermögen lautet. Deshalb kann die Forderung nicht gleichzeitig auch das sein, worauf sie lautet. Wenn eine Forderung auf die Forderung (also sich selbst) lautet, dann ist sie Nichts.


Aber ich merke langsam, dass hier in diesem Forum einfach, egal wie logisch oder unlogisch, das Ziel zu sein scheint, mit aller Macht bei falschen Begriffsdeutungen stehenbleiben zu wollen.


Wenn hier nichtmal die bereitschaft besteht, Begriffe in die richtige Schublade zu stecken, ist jede weitere Diskussion hier für mich reine Zeitverschwendung!
Thema: Mega-Blase Weltwirtschaft
ChristophHannemann

Antworten: 155
Hits: 101.987
11.12.2008 08:11 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Zitat:
Original von susanne

OK, dann wollen wir jetzt mal genau sein.

Das Giralgeld ist eine kurzfristig fällige Forderung gegenüber der Bank. Es entsteht durch die zugrunde liegenden Vertragsbeziehungen. Bei der Kreditvergabe entsteht durch die Verträge für die Bank eine Darlehensforderung. Gleichzeitig hat sie dem Kunden das Geld ja auch auszuzahlen.


Susanne, eine Vereinbarung ist kein Vorgang, in dem Sinne einer Buchung für die Buchführung. Gebucht werden tatsächliche reale Geldvorgänge, keine fiktiven Vorgänge die auf irgendeiner Vereinbarung beruhen.

Giralgeld entsteht durch den Vorgang Bareinzahlung. Jede andere angebliche Giralgeldentstehung ist unbewiesene Spekulation. Jede andere, die ich mir vorstellen kann, wäre auch ein schlichter Betrug der Banken.

Du gehst in deiner Argumentation immer wieder ganz ganz fest von einer reine Spekulation aus, tust so, als wäre sie Fakt und meinst dann, damit wärst du genau.






Zitat:
Original von susanne
Das macht sie in der Regel nicht bar, sondern indem sie ihm diese kurzfristig fällige Forderung zur Verfügung stellt, was sie dann aber auch auf dem Girokonto buchen muss, sonst könnte der Kunde ja keine Überweisung vornehmen.


Sie stellt ihm Forderungen zur Verfügung, die irgendjemand anderem gehören, der sie aber zur Zeit nicht benutzt. Sie schöpft diese Forderung nicht einfach so aus dem Nichts. Was sie verleiht sind echte Forderungen von anderen Einlegern, die ihre Forderungen nicht in Anspruch nehmen. Zum Beispiel legt man auch bei langfristigen Einlagen ja nicht das Bargeld selbst an, sondern nur die Forderungen auf das Bargeld.

Das hat den pragmatischen Zweck, dass Bargeld immer umlaufen kann. Bargeld muss immer umlaufen, es darf nicht irgendwo liegen bleiben, so etwas löst deflationäre (krisenhafte) zustände aus. Darum werden bei der Bank keine Bargelder liegen gelassen (auch die Mindestreserve liegt nicht in Bar vor), sondern im Bankensystem werden nur die Ansprüche an die Bargelder vermerkt (verbucht). So kann das Bargeld immer flüssig bleiben und umlaufen. Das bankensystem ist speziell dafür da, dass keiner in bargeld spart, sondern in Ansprüchen. Die Ansprüche sind ein Kreditverhältnis zwischen Bank und Kunde. Ohne dieses Kreditwesen würde unsere Wirtschaft, so wie sie heute ist, nicht funktionieren.

Und manche ganz schlauen Theoretiker fordern u.a. eine 100% Bargelddeckung von Girokonten. Auch Bernd Senf hat diese Methode positiv erwähnt.
Wer soetwas fordert, der fordert damit gleichzeitig den Zusammenbruch der arbeitsteiligen Wirtschaft. Das Kreditwesen, auf dem die Arbeitsteilung basiert, würde dann nämlich nicht mehr funktionieren.
Das ist auch n Grund, weshalb ich Bernd Senf inzwischen so kritisch betrachte (früher nicht, aber heute schon)


Und diese Forderungen sind Buchungen. Dokumentationen von immer wiederkehrenden Bareinzahlungen minus die Barabhebungen. Zunächst waren die Abhebungen geringer, als die Einzahlungen. Aber auch das pendelt sich irgendwann mal ein. Und ich rede jetzt erstmal nur vom Verhältnis Bargeldmenge zu Giralgeld"menge", die in etwa 1 : 2,3 oder so ist.


Der Darlehensnehmer, der von der Bank Kredit eingeräumt und dann den Betrag als Darlehen auf sein Konto bekam, geht dann mit den Forderungen los, die ein anderer in der Zwischenzeit nicht benutzt.

Forderung auf Bargeld ist ja identisch mit Forderung gegenüber dem Markt. Also die Forderung gegen, oder besser gesagt den Anspruch darauf, dass man von der Wirtschaft was bekommt.
Der Kreditnehmer holt sich das vom Markt, was der Kreditgeber zu der Zeit auf dem Markt hat liegen lassen, weil er sein Geld gerade nicht ausgeben will.

Und an diesem Punkt machen die Banken was ultra wichtiges. Ohne dieses Kreditwesen, würde unsere schöne leistungsfähige arbeitsteilige Wirtschaft zusammenbrechen.




Zitat:
Original von susanne
Genau das ist der zugrundeliegende Vorgang, der gebucht werden muss.
1) Die Entstehung der Darlehensforderung
2) Die Zur-Verfügung-Stellung des Giralgeldes durch Ausweis auf dem Girokonto


Nein, es werden keine Forderungen gebucht, es werden Vorgänge gebucht. Eine Forderung ist kein Vorgang.
Der Unterschied mag vielleicht jetzt auf den ersten Blick nicht gleich deutlich zu sehen sein, aber dennoch ist es wichtig, das zu begreifen.

Bei der Bareinzahlung verbucht die Bank den EINGANG des Bargeldes. Dabei wird der Eingang des bargeldes durch Buchung dokumentiert, so dass der Einzahler mit dieser "Dokumentation" jederzeit nachweisen kann, Bargeld eingezahlt zu haben. Rein praktisch gedacht! Die Bank verbucht nicht die Forderung der Einzahlers. Sie verbucht den EINGANG des Bargeldes.

Das ist ein rießen Unterschied. Die Forderung ist KEIN Vorgang. Die Forderung ist eine FOLGE aus einem Vorgang.

Wir dürfen hier nicht Ursache mit Wirkung verwechseln!


Susanne, bei deinem Beispiel gibt es den Vorgang nicht, aus dem die Forderung entstehen kann. Bei deinem beispiel ist nur die nackige Forderung, die kommt da quasi aus dem Nichts. Und da sind wir wieder bei der unbewiesenen Theorie, dass die Banken Dinge ins Buch schreiben, die aus dem Nichts kämen und deshalb auch nichts sein können!




Zitat:
Original von susanne
Und das führt zwangsweise zu der Buchung:

Darlehensforderung an Sichteinlagen (Giralgeld)


Was du als zwangsweise bezeichnest, ist eine reine Spekulation, die aus der Begriffsverwirrung heraus falsch entstanden ist. Diesen Zwang, den du hier behauptest, gibt es von der Logik her nicht. Jedenfalls ist er noch nirgendwo beweiskräftig dokumentiert worden.
Wenn es den gäbe, wäre das Betrug.



Zitat:
Original von susanne
Und in dem Moment, wo das gebucht ist, wird der vereinbarte Betrag auch auf dem Girokonto ausgewiesen, so dass der Kunde darüber durch Überweisung verfügen kann.



Die Buchung bei der Kreditgewährung gibt nur einen Vorgang an. Und zwar, dass Geldansprüche (die automatisch auch Marktansprüche sind) von einem Einlagekonto genommen und auf das Konto des Kreditnehmers geschoben werden. Dieser konkrete Vorgang wird verbucht. Eine Forderung kann nicht gebucht werden, weil sie kein Vorgang ist.
Eine Forderung ergibt sich nur aus dem, was man durch den gebuchten (vermerkten) Vorgang ablesen kann.


Das, was du hier wiedergibst, als wenn es überall sichtbarer Fakt wäre, ist nur die unbewiesene Theorie der Giralgeldschöpfung aus dem Nichts, bei der behauptet wird, die Bank würde im Moment der Kreditgewährung das Geld, das sie verleiht, in der selben Sekunde durch Buchungstrick aus dem Nichts schöpfen.


Ich hab diese Theorie (also auf Grundlage der Mindestreserve von 2% theoretisch das 49-fache aus dem Nichts zu schöpfen) heute meinem Schlagzeuglehrer mal erzählt nach dem Unterricht. Er als Wirtschaft/Recht-Student, der auch in der Uni beigebracht bekommt, Giralgeld würde zur Geldmenge gehören, ist ein fröhlicher Mensch. Dennoch hab ich ihn selten so sehr zum Lachen gebracht :o) Er kriegt schon die typsichen ökonomischen Irrtümer in der Uni beigebracht, aber diese Theorie, meinte er, sprengt jede Vernunft :o)



Zitat:
Original von susanne
Christoph, Du hast an anderer Stelle geschrieben, Giralgeld entsteht durch Bareinzahlung, was auch korrekt ist. Dabei wäre der zugrunde Vorgang:
1) Einzahlung Bargeld
2) Zur-Verfügung-Stellung des Giralgeldes durch die Bank durch Ausweis auf dem Girokonto



Ich ging sogar so weit zu sagen, dass es nur durch Bareinzahlung entsteht. Durch den Umlauf des Bargeldes konnte einfach die umlaufende Bargeldmenge mehrmals durchs Bankensystem laufen und mehrmals Spuren auf Girokonten hinterlassen. Es sind ja nur Spuren von Durchläufen von Bargeld. Ein Bargelddurchlauf durch eine Bank ist ein Vorgang, und Vorgänge werden gebucht.

Du kannst dir das so vorstellen, als wenn einfach derselbe Bargeldschein mehrmals gezählt wurde, mehrmals eingezahlt wurde (während er zwischendurch als Kredit wieder die bank verließ) und er somit mehrere Spuren auf mehreren Girokonten hinterlassen konnte. Aber auch das ist keine Geldschöpfung aus dem Nichts, wie das z.B. die Bundesbank behauptet.



Zitat:
Original von susanne
Und jetzt vergleiche doch bitte mal diese beiden Vorgänge. In beiden Fällen bekommt die Bank etwas, nämlich in dem einen Fall bekommt sie Bargeld, in dem anderen Fall bekommt sie eine Darlehensforderung, was jeweils auch zur Erhöhung der Aktivseite führen muss.


Die Forderung bekommt sie nicht. Das kannst du nicht als Gegenposten werten. Die Forderung ist kein Vorgang. Du kannst einer Bank nicht eine Forderung geben. Du könntest ihr höchstens eine Forderung, die du gegen jemanden hast, überschreiben. Dabei wäre aber das Überschreiben der Vorgang, nicht die Forderung selbst.

Ich kann hier nicht beide Vorgänge miteinander vergleichen, weil nur eines von beiden ein echter Vorgang ist. Nämlich die Bareinzahlung.

Bei dem zweiten Beispiel müsste die Bank sich selbst Forderungen einräumen auf einen Betrag, den sie nie besessen hat. Damit würde sie illegal handeln.

Das wäre Betrug, würde die Bank sich eigenmächtig Forderungen aufschreiben, mit denen sie dann theoretisch Geld einklagen kann, das ihr nie gehörte. Das wär absolut luftleerer Raum. Totaler Betrug am Kunden, und wenn sie solche Gelder versuchen würde auf dem Rechtsweg einzuziehen, wäre das zusätzlich noch Missbrauch der Justiz.

Denn das was sie da zurückfordert sind ja aus dem Nichts geschöpfte Zahlen. Sie hätte also jemandem etwas geliehen, was keinerlei Anspruch an den Güter- und Dienstleistungsmarkt hätte. Sie würden absolute Luftkredite geben, die Hyperinflations auslösen müssten, würden diese auch noch tatsächlich in der behaupteten Höhe vergeben werden.

Der Kunde würde also keine Gegenleistung kriegen, sondern wertloses Inflations"geld" (Geld hier in Anführungsstriche)

Ein Kredit ist nur dann etwas wert für den Kreditnehmer, wenn die Summe, die er erhält, auch tatsächlich einen Kaufanspruch auf dem Markt hat. Aus dem Nichts geschöpfte Computerzahlen repräsentieren keinen echten Anspruch und haben somit auch keinen Kaufanspruch auf dem Markt. Wenn einer damit kaufen würde, würde dafür irgendjemand anderes für seinen echten Anspruch nichts kriegen, weil andere mit aus dem Nichts geschöpften Scheinansprüche die Ware weggekauft haben. Die Folge wäre Inflation, aber richtig derbe Inflation.

Das auch wieder sowas, was die Theoretiker völlig ausblenden!


Zitat:
Original von susanne
Also ist in beiden Fällen Giralgeld entstanden. Siehst Du nicht die Vergleichbarkeit dieser beiden Vorgänge?



Da sind keine zwei vergleichbaren Vorgänge. Da ist nur ein Vorgang und eine haltlose Behauptung, die den Banken Betrug unterstellen müssen, weil es Betrug wäre.

Wenn Banken auf diese Weise betrügen, wie behauptet wird, soll das bewiesen werden.

Ich bin auf jeden Fall dagegen, auf Grundlage von Spekulationen und Vermutungen und Fehlanalysen irgendwelche währungspolitischen Maßnahmen als angebliche Lösung zu fordern, so wie es zum Beispiel diejenigen tun, die eine 100% Bargelddeckung für Giralgeld fordern.


Also entweder man geht extrem klar an so ne Sache ran, oder man lässt das Thema Geldsystem und widmet sich irgendner andren Sache :o)

Fehlanalysen auf Spekulationsbasis könnten uns unsere Lebensgrundlage zerstören. Wir sind existenziell vom Funktionieren unserer Wirtschaft abhängig, und falsche Eingriffe ins Geldsystem würde sie zum Zusammenbruch zwingen.

Verstehst du, warum ich bei diesem Thema keinerlei Spekulationskompromisse eingehe?
Thema: Mega-Blase Weltwirtschaft
ChristophHannemann

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11.12.2008 05:41 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Zitat:
Original von Andreas


Zu Christoph möchte ich nochmals festhalten: Er bestreitet das, was als gängige Praxis beschrieben wird, möchte aber weder mit Ökonomen reden (denn die bezeichnet er als Theoretiker) noch mit Praktikern. Auf die Frage, was er sich denn für eine Praxis, die man nicht offen sieht, unter einem "über jeden Zweifel erhabene[n] Beweis" vorstellt, erhalte ich die Antwort:
"So, dass mir jemand beweist, dass Geschäftsbanken Giralgeld aus dem Nichts schöpfen, dass kein Zweifel daran bestehen kann, dass sie es tun."
Und spätestens von diesem Punkt an empfinde ich die Diskussion so ergebnislos, dass ich keinen Sinn mehr darin finden kann.



Ja weil du keinen Sinn in der Beweisfrage sehen willst, weil diese Beweisfrage euch nämlich als reine Spekulanten entlarvt.

Dann legt doch z.B. mal beweiskräftige Dokumente vor, die belegen, dass Geschäftsbanken Giralgeld aus dem Nichts schaffen.


Ein typisches Mittel von Leuten, die keine beweise haben, ist, denjenigen, der nach den beweisen fragt irgendwie möglichst unglaubwürdig zu reden, um sich vor der beweisführung zu drücken.


Die Lüge über mich, dass ich es ablehne mit Praktikern zu sprechen, ist doch reine Erfindung. Lediglich mit Bernd Senf brauch ich nicht mehr darüber zu sprechen. Erstens ist er kein Praktiker und zweitens ist er in dieser Sache ungefähr so glaubensfest, wie ihr hier :o)



Also verzichte doch in Zukunft darauf, deine beweislosen Aussagen damit glaubwürdiger machen zu wollen, indem du irgendwelche Abschnitte über mich schreibst, in denen du versuchst, mich so darzustellen, als sei ICH von uns hier der haltlose, dessen Worte keinen Sinn ergeben!


Und es ist mehr als fadenscheinig, wenn du erstmal einen Abschnitt vorweg setzt, wo du behauptest, ich würde mich weigern, und das so den Eindruck entstehen lässt, ich würde nur die beweise nicht sehen wollen, und hinterher dann noch nen Abschnitt schreibst, in dem du so friedfertig tust.

Es ist mir egal, ob es dir um eine persönliche Auseinandersetzung geht oder nicht. Für mich zählt nur, dass du unbewiesene Behauptungen als Fakt hinstellst.

Und in dieser Hinsicht sage ich weiter: Wer behauptet, dass es eine Giralgeldschöpfung aus dem Nichts gibt, ist der Beweispflichtige. Kein anderer.




By the Way. Giralgeld ist keine zusätzliche Geldmenge. Wenn man sich in den bargeldlosen Zahlungsverkehr reindenkt, entdeckt man auch warum :o)

Als kleinen Hinweis gebe ich mal ein Wort: > anstatt <



Zitat:
Original von Andreas
Noch zu Bernd Senf und Nic Hofer: Beide bewundere ich für ihren Mut. Durch ihre öffentliche Kritik sind sie übrigens unter anderem schon in die rechte Ecke gerückt worden, was mehr als abwegig ist. Für mich persönlich steht fest, dass man es vorrangig mit sachlichen Gegenargumenten versuchen würde, wenn es denn solche gäbe. Aber das ist ja auch von der AIDS- und Impfkritik bekannt. Angriffe und Diffamierungen statt sachlicher, öffentlicher Diskussion.

Schöne Grüße
Andy


Im Gegensatz zur Aids- und Impfkritik sind hier die Kritiker beweislos.

Du kannst nicht nur, weil man bernd Senf für seine Zinskritik in die rechte Ecke steckt (was man mit mir auch schon gemacht hat) glauben, dass deshalb automatisch alles, was Bernd Senf so zu wissen glaubt, richtig ist.
Auch Bernd Senf beweist die Buchgeldschöpfung aus dem Nichts nicht.


Im Übrigen bin ICH sogar vor Monaten schon einmal HIER in diesem Forum in die rechte Ecke gestellt worden (michael und Aton damals). Wer bewundert mich jetzt für meinen Mut, mich weiter in diesem Forum aufzuhalten? (sachliche Frage, weil es schließlich der Wahrheit entspricht)


Wofür soll man Bernd und Nicolas bewundern? Dass sie im Bezug auf die Giralgeldschöpfung aus dem Nichts genau dasselbe sagen, was auch die Deutsche Bundesbank öffentlich sagt? Oh, welch Mut ist dafür nötig?!

Du bewunderst sie, weil sie das sagen, was du hören willst. ich kämpfe in dieser Szene gegen stärkeren Widerstand, als es Bernd Senf und Nicolas heute noch tun. Der Kreis dieser Giralgeldschöpfungstheoretiker ist enorm. Sogar die Deutsche Bundesbank gehört dazu!!!


(An Susanne: Gibt keinen Grund das zu löschen, denn schließlich durfte ja Andreas hier diese Bemerkungen machen, und da kann ich auch drauf antworten)



Und damit das noch einen Lerneffekt hat, und ihr nicht glaubt, dass Giralgeld (wie ich oft schon von den Theoretikern gehört hab) vollständig auf dem Güter- und Dienstleistungsmarkt "umlaufen" würde, hier noch ein kleiner aber sehr wichtiger Hinweis:

Es gibt auch eine Produktionsphäre.... :o)
Wenn man diese in die Überlegungen nicht einbezieht, werden all eure Spekulationen über Giralgeld und seinen "Weg" substanzlos.
Thema: Mega-Blase Weltwirtschaft
ChristophHannemann

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11.12.2008 05:20 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Zitat:
Original von susanne


Wenn man Beweise haben will für die „Giralgeldschöpfung aus dem Nichts“, dann muss man sich anschauen, wie Giralgeld entsteht und es entsteht durch Buchung. Also muss man prüfen, welche Buchungen denn genau zur Entstehung von Giralgeld führen und dann hat man´s.



Hat man nicht. Durch Buchung entsteht überhaupt nichts. Buchung ist nicht anderes als das Dokumentieren von Vorgängen. Jeder Buchung repräsentiert einen Vorgang, der ihr voraus ging. Durch die Buchung selbst entsteht nix.

Ihr seid nur am Spekulieren und benutzt dabei Begrifflichkeiten, die ihr nicht mal versteht.



Zitat:
Original von susanne
Ein Beweis wäre, wenn Menschen aus der Praxis diese Buchungen bestätigen


Die werden nix bestätigen, was nicht existiert. Wenn es ein Geheimnis wäre, wieso posaunt dann die Deutsche Bundesbank öffentlich in Lehrbüchern für Abiturienten heraus, dass geschäftsbanken Giralgeld aus dem Nichts schöpfen?

Wovor müssten die Banken sich dann noch verstecken, wenn es doch so hochoffiziell ist?

Es sind nur Theoretiker, die siese Giralgeldschöpfung aus dem Nichts behaupten. Kein praktiker wird das jemand bestätigen können ,weil diese Giralgeldschöpfung aus dem Nichts praktisch schlicht nicht existiert!







In allem übrigen, ist es wieder da übliche Schema hier. Der eine spekuliert rum ohne einen Beweis anzuführen, der nächste bedanke sich dafür und meint, das sei sehr hilfreich gewesen, und fängt selber an noch einen weiteren Spekulationstext ohne Beweis oben drauf zu packen, für den dann wiederum das gegenkompliment kommt, dass damit die Sache klar geworden wäre...


Das einzige, was ihr hier klar gemacht habt, ist euer Irrglaube über den Geldkreislauf, aber Realität wird hier eher vernebelt.


Drei Leute, die alle drei nur spekulieren und schon grundlegende Dinge nicht begriffen haben, bestätigen sich gegenseitig darin, wie richtig sie doch liegen.


Ich möchte den Vergleich anführen... Virologen bestätigen sich gegenseitig auch in ihren Erklärungsmodellen...
Nagut, manche auch mal nicht :o)



Eine Buchung, wo der zu Grunde liegende Vorgang erst durch die Buchung "geschaffen" wird (aus dem Nichts sozusagen) wäre nichts anderes als Betrug. Und wer irgendwen des betrugs "anklagt" muss das beweisen können.

Vor Gericht jedenfalls hätten diese ellenlangen Spekulationen keinen Bestand :o)


Das ist im übertragenen Sinne noch weniger fundiert, als ein Indizienprozess, den ihr hier gegen die Banken führt :o)


Aber ihr wollt ja mit aller Spekulationsgewalt an die Giralgeldschöpfung aus dem Nichts glauben. Die Realität ist egal: hauptsache Glauben. Hauptsache der harte Kern bestätigt sich gegenseitig in seinen Irrtümern. Das ist das, was ich hier beobachten kann.


Wollt ihr nicht erstmal wissenschaftlich arbeiten, und erstmal grundlegende Sachen klären, bevor ihr versucht, mit wilden Spekulationen irgendwas beweislos nachzuweisen?
Thema: Mega-Blase Weltwirtschaft
ChristophHannemann

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10.12.2008 00:51 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Basiert alles auf reiner Spekulation


Ich weigere mich, Spekulationsdebatten zu führen.


Es macht keinen Sinn, wenn in einem Vorgang immer zwischendurch wieder jemand kommt, der wieder anfängt alle Begrifflichkeiten durcheinanderzuwerfen und jede Klarheit wieder vernebelt.


Ich verlier echt langsam die Lust und krieg den Eindruck, dass ich hier wochenlang reden könnte, hier nichts verstanden wird....


Dann spekuliert doch einfach auf ewig weiter.
Es hat keinen Zweck für mich, hier noch was erklären zu wollen. Immer, wenn ein paar klare Sätze gefallen sind, kommt irgendwer und macht mit einer neuen Vermischung sämtlicher Begriffe erstmal wieder die Bahn frei für Spekulationen, die in die völlig falsche Richtung gehen.

Ich müsste ein ganzes Buch schreiben, um all die Fehler, die Susanne in ihren Text gepackt hat, wieder gerade zu rücken. Und wenn ich mir die Mühe amchen würde, würde das doch sowieso nichts nützen, weil dann darauf als Antwort wieder so ein Spekulationstext kommt.

Es ist eindeutlich, hier will einfach geglaubt werden, und immer wenn der Glaube gefährdet ist, kommt irgendein Verwirrung stiftender Text, der alles wieder an den Anfang der Diskussion zurückwirft, damit schön weiter geglaubt werden kann.

Ich könnte sagen was ich wollte, es würden immer und immer wieder Solche reinen Spekulationen auftauchen, die immer wieder alles an den Anfang zurück werfen.


Susanne, mit dem was du geschrieben hast, stehen wir wieder am Anfang der Diskussion. Da ist bei all den Mühen hier absolut nichts bei rausgekommen.



Ich zweifle wirklich daran, dass es für mich irgendeinen Zweck hat, weiter Energie dafür aufzuwenden, hier irgendwas erklären zu wollen.

Wir könnten jetzt wieder von vorne anfangen, was mir beweist, dass hier nichts gelernt und verstanden wird, egal wie viel geschrieben wurde.
Man hätte ja mal auf Argumente eingehen können, anstatt einfach die ganze Theorie in einer großen Spekulation von vorn neu aufleben zu lassen.

Es wird einfach nur geglaubt. Deswegen denke ich, schließ ich das jetzt hier für mich ab, und wende meine Energie für Gewinnbringenderes auf!



Ich stelle fest: Geld zu verstehen scheint noch viel komplizierter zu sein, als Molekularbiologie zu verstehen :o)

In diesem Sinne zieh ich mich, was die Analyse dieser Theorie betrifft von der Spekulationsdiskussion hier zurück und kauf mir einen Bankanteil bei der Berliner Volksbank und werde sehen, was sich da als Bankeigentümer in den nächsten Monaten an der Realität feststellen lässt.

Das wird gewinnbringender sein, als hier solche Spekulationen zu wälzen und ich bin mir sicher, ich werde in der Bank nichts finden, was diese Theorie der Giralgeldschöpfung aus dem Nichts bestätigen wird.


Nur spekulativ daran zu glauben, so wie ihr das macht, und dabei noch alle Begrifflichkeiten durcheinanderzuwerfen, reicht mir einfach nicht aus, um fundiert weiterzukommen.

Von daher: sprechen wir uns in einem halben Jahr über die Sache wieder. Während ihr in dem halben Jahr spekuliert und glaubt, begebe ich mich gezielt in die Faktensammlung.


*winkewinke* :o)
Thema: Mega-Blase Weltwirtschaft
ChristophHannemann

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09.12.2008 21:20 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Zitat:
Original von Steffi


Zitat:
Umgekehrt kann man auch fragen, wieso die Banken Rettungspakete brauchen, wenn sie doch ihr Geld aus dem Nichts schöpfen könnten. Die Rettungspakete kriegen die schließlich auch nicht in Bargeld.



Scheinheiligkeit, Vertuschung!!!!




Damit beweist du nun zum... (ich hab nicht genau mitgezählt) x-ten mal, dass die Giralgeldschöpfungstheorie aus dem Nichts kommt und ebenso Nichts ist, weil sie nur auf Vermutung, Unterstellung und Glaube basiert.

Da wird offensichtlich einfach nur von ganzem Herzen gewollt, dass die Banken Giralgeld aus dem Nichts schöpfen, weil man dann ja schlauer war als die Allgemeinheit.

Aber die Behauptung, Banken würden nur Rettungspakete annehmen, um damit ihre Giralgeldschöpfung aus dem Nichts zu vertuschen, beweist ja auch nichts....
Thema: Mega-Blase Weltwirtschaft
ChristophHannemann

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09.12.2008 21:07 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Zitat:
Original von Steffi



Zitat:
80% der Giralkontobestände sind mit Sicherheit eh nicht auf Privatkonten, sondern auf Unternehmenskonten. Die haben auch kein Interesse, das alles in Bar abzuheben....


Falsch!



Auf welcher Grundlage biste dir sicher, dass das falsch ist?
Thema: Mega-Blase Weltwirtschaft
ChristophHannemann

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09.12.2008 21:05 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Zitat:
Original von Steffi
Zitat:
Original von ChristophHannemann
Achso...

du versuchst die Beweislosigkeit der Theorie der Giralgeldschöpfung aus dem Nichts damit zu verteidigen, indem du meisnt, all diese Theoretiker dürfen keinen beweis vorlegen, weil sie danach tot wären!

Jetzt versteh ich das.

Das beweist natürlich alles!


Probieren geht über studieren!



Stimmt!
Wenn ich in nem halben Jahr tot bin, wissen wir mehr :o)
Thema: Das Pharmakartell - frontal 21 - 09.12.08
ChristophHannemann

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RE: Das Pharmakartell - frontal 21 - 09.12.08 09.12.2008 20:50 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Frontal hat zum Glück auch n Videoarchiv...

Da kann man alles nachglubschen :o) Falls mans verpasst
Thema: Mega-Blase Weltwirtschaft
ChristophHannemann

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09.12.2008 20:46 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Achso...

du versuchst die Beweislosigkeit der Theorie der Giralgeldschöpfung aus dem Nichts damit zu verteidigen, indem du meisnt, all diese Theoretiker dürfen keinen beweis vorlegen, weil sie danach tot wären!

Jetzt versteh ich das.

Das beweist natürlich alles!
Thema: Mega-Blase Weltwirtschaft
ChristophHannemann

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09.12.2008 20:41 Forum: Austausch von Informationen und Dateien


Zitat:
Original von Steffi


Wie kann Frau Merkel z.B. Finanzielle Sicherheiten bieten, woher nimmt sie 500 Milliarden € die sie nicht hat?
Wie will sie den "Sparern" Garantien geben. Ist auf ihrem Schweizer Konto so viel Geld?
Last doch alle ihr "Spargeld" holen, dann wird man sehen wie viel Bares die Banken haben, und was nur Spekulativ vorhanden ist!




Bevor du so ne Frage stellst, müsstest erstmal beginnen, die Dinge nicht immer falsch zu verstehen.

Frau Merkel hat sich noch keine 500 Milliarden geliehen. Sie haben lediglich ein Gesetz verabschiedet, dass die Möglichkeit bietet zur "Rettung" von Banken bis zu 500 Milliarden (oder ähnliche Summe) aufzunehmen/auszuzahlen. Das Geld wird erst dann besorgt, wenn eine Bank so eine Hilfe beantragt, und dann holt der Staat auch nur so viel Geld, wie benötigt wird, um der Bank ihre Hilfe zu gewähren. Also von den theoretisch möglichen 500 Milliarden sind doch erst 30 Milliarden oder so ausgezahlt worden. Die Merkel holte sich nicht 500 Milliarden auf einmal.


Umgekehrt kann man auch fragen, wieso die Banken Rettungspakete brauchen, wenn sie doch ihr Geld aus dem Nichts schöpfen könnten. Die Rettungspakete kriegen die schließlich auch nicht in Bargeld.


Das Geld wird aber, wenn es sich geliehen wird, von Banken kommen, die keine Rettung brauchen. Die Banken überschlagen sich mit angeboten. Ich hab ja auch nie gesagt, dass banken nicht auch korrupt sein können. Aber im Endeffekt können sie auch nur die Zwänge mitspielen, die das kapitalistische Geldsystem ausübt. Auge um Auge, Zahn um Zahn...


Hat sich einer mal gefragt, wieso die Commerzbank die Dresdner Bank kauft (was bestimmt nicht billig ist) und die Commerzbank dann nichtmal zwei Monate später 8,6 Milliarden aus dem Rettungspaket braucht?


Und die Garantien für Sparer sind nur Beruhigung. In Wahrheit sichern die Sparer ihr erspartes selbst ab.
Wenn man aber bedenkt, wie reich ein kleiner Teil der Bevölkerung ist, sichert ein großteil der armen Leute, die selber nicht sparen können, die großen Guthaben (die meist nicht aus Sparen entstanden sind) ab...

Is das Prinzip, nimm es den Armen, gib es den Reichen.


Ein Beweis für eine Geldschöpfung aus dem Nichts ist das aber auch nicht.


Und diese Forderung hier:
"Last doch alle ihr "Spargeld" holen, dann wird man sehen wie viel Bares die Banken haben, und was nur Spekulativ vorhanden ist!"


Ist auch nur eine Forderung aus dem Unverständnis wirtschaftlicher Kreisläufe heraus.
Nur wenn die Giralgeldschöpfungstheoretiker den Menschen mit ihrer Theorie Angst machen, und die Leute aus Angst mit ihrer Bank so umgehen, wie sie ansosnten nicht mit ihr umgegangen wären, kann was ins Stocken kommen.

Das ist dann aber durch die Panikmache einer falschen Theorie herbeigeführt und somit nichts anderes als eine selbsterfüllende Prophezeiung, die dann als Scheinbeweis herhalten muss.

Die meisten Guthaben sind langfristig angelegt. Die können nicht auf einen Schlag abgeholt werden.

80% der Giralkontobestände sind mit Sicherheit eh nicht auf Privatkonten, sondern auf Unternehmenskonten. Die haben auch kein Interesse, das alles in Bar abzuheben....

Es ist einfach ne Forderung aus dem Unverständnis heraus, weil man fälschlicherweise ableitet, alles was an Geldansprächen über die physisch vorhandene Geldmenge hinausgeht, muss aus dem Nichts geschöft worden sien. Das liegt aber nur daran, weil diese Theoretiker nur in einer statischen Geldmenge denken können.

Wirtschaftlich wirksames Geld ist aber Geldmenge MAL Umlaufgeschwindigkeit.

Die Giralgeldschöpfungstheorie stützt sich auf Annahmen, die wie vor 200 Jahren in der Theorie noch den Umlauf des Geldes ausblenden.

Wenn man nicht in Umlauf denken kann, kommt man auf die falsche Fährte. So, wie Buchgelder im Laufe der Zeit durch einen immer wiederkehrenden Umlauf derselben Bargelder entstanden ist, so kann es auch (wenn man das ganze Kreditwesen aufgeben möchte, was einen Wirtschaftszusammenbruch bedeuten würde) durch den gleichen mehrfachen Umlauf der Bargeldmenge wieder abgebaut werden....



Die Realität ist einfach komplexer, als die Theorie der Giralgeldschöpfung aus dem Nichts so darzustellen versucht. Darum fußt sie auch auf vielen Missverständnissen über Geld und vor allem Geldumlauf.
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