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Zum Ende der Seite springen AKW-Störfälle
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Edwin Christian


Dabei seit: 17.06.2006
Beiträge: 784

Daumen runter! AKW-Störfälle Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Abfolge der Informationen zu den AKW-Störfällen

28. Juni: Das Atomkraftwerk Brunsbüttel fährt nach einem Kurzschluss automatisch herunter. Etwa eineinhalb Stunden später geht auch der Meiler Krümmel bei Geesthacht vom Netz. Betreiber Vattenfall berichtet am Nachmittag: "Die Abschaltung im Kernkraftwerk Krümmel wurde durch einen Brand in einem Transformator ausgelöst. Die Ursache des Feuers ist bislang unklar. Der Transformator befindet sich außerhalb des Reaktorgebäudes auf dem Hof des Kraftwerks. Die Feuerwehr hat den Brand inzwischen unter Kontrolle."


29. Juni: "Die Sicherheitssysteme haben wie vorgesehen funktioniert", heißt es in einer offiziellen Vattenfall-Mitteilung. Der Konzern hat zu dem Zeitpunkt laut späteren eigenen Angaben bereits in einer internen Mitteilung die Atomaufsicht im Kieler Sozialministerium informiert, dass die Schnellabschaltung nach dem Transformator-Brand auch auf den Reaktorbereich Krümmels Auswirkungen hatte.


30. Juni: Schleswig-Holsteins Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) versichert in einer Pressemitteilung: "Die Schnellabschaltungen der Kernkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel haben ordnungsgemäß funktioniert." Vattenfall betont in einer Presseinformation: "Die Störungen in Krümmel und Brunsbüttel waren konventioneller Art und standen nicht mit dem Nuklearbereich der Anlagen in Verbindung."


3. Juli: Das Sozialministerium in Kiel spricht erstmals von "Auffälligkeiten" und führt unter anderem den "unplanmäßigen Ausfall" einer von mehreren Wasserpumpen auf sowie das "unplanmäßige Öffnen" von zwei Sicherheits- und Entlastungsventilen. Dadurch seien binnen Augenblicken Wasserpegel und -druck im Reaktordruckbehälter gesunken. Die Notsysteme hätten allerdings sofort reagiert.


6. Juli: Bei dem Brand im Transformatorgebäude war das AKW Krümmel nach Angaben von Vattenfall aufgrund eines "Missverständnisses" schneller als geplant heruntergefahren worden. Der Reaktorfahrer habe eine Anweisung seines Chefs falsch verstanden. Die schnelle Reduzierung des Drucks im Reaktor sei für gravierendere Störfälle vorgesehen und objektiv nicht notwendig gewesen.


8. Juli: Vattenfall räumt ein, dass es beim Wiederanfahren des Meilers in Brunsbüttel nach dem Kurzschluss am 1. Juli zu einem Zwischenfall gekommen sei. Es habe zwei Mal kurzzeitig eine ungewollte Absperrung des Reaktorwasser-Reinigungssystem gegeben. Das meldepflichtige Ereignis sei der Reaktoraufsichtsbehörde erst "auf den letzten Drücker" am 6. Juli gemeldet worden, teilte das Sozialministerium in Kiel mit.

Quelle: dpa

Stand: 08.07.2007 13:07

Wann kommt der Supergau? traurig rotes Gesicht

LG
Edwin Christian

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Ich unterstütze die Einführung eines allgemeinen, personenbezogenen, bedingungslosen Grundeinkommens in Existenz- und teilhabe-sichernder Höhe.
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08.07.2007 23:48 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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