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Zum Ende der Seite springen Petition wegen Pharmaeinfluß auf Ärzte
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Juergen2006


Dabei seit: 01.06.2006
Beiträge: 719

großes Grinsen Petition wegen Pharmaeinfluß auf Ärzte Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Sicher unterstützenswert!

Zitat:
Mit der Petition soll erreicht werden, dass in Verbindung mit der Approbation als Arzt oder Apotheker ein ausdrückliches Verbot der Korruption mit der Pharma-Industrie verbunden wird.


Hier geht´s zum Lesen und Mitzeichnen: http://itc.napier.ac.uk/e-petition/bunde...?PetitionID=497

LG, Jürgen
17.09.2007 17:27 Juergen2006 ist offline E-Mail an Juergen2006 senden Beiträge von Juergen2006 suchen Nehmen Sie Juergen2006 in Ihre Freundesliste auf
Frank


Dabei seit: 13.06.2006
Beiträge: 8

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Anmerkung zur Petition:

Die Begründung einer Petition darf grundsätzlich nicht auf einem Vermutungswissen basieren.

Tatsache ist, daß auf Initiative der Mitglieder des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) sich Anfang 2004 vierzig Pharmaunternehmen zur Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V. (FSA) zusammenschlossen und einen verbindlichen Verhaltenskodex beschlossen.
Dieser Kodex regelt die ethische Zusammenarbeit der Pharmaindustrie mit den Angehörigen der medizinischen Fachkreise.
So ist z.B. der Wert eines Werbegeschenkes auf 5 € pro Arzt im Jahr beschränkt und nur bei besonderen Anlässen (runder Geburtstag oder
Praxisjubiläum) ist ein 30 €-Blumenstrauß möglich.
Bei wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte dürfen vom einladenden FSA-Mitglied (Pharmaunternehmen) lediglich die Reise- und Übernachtungskosten (ohne Frühstück !) und die Teilnehmergebühren übernommen werden.
Die von Frau Edeltraud Studer erwähnten Urlaubsreisen "in Asien oder sonstwo" sind seit 2004 von der Pharmaindustrie nicht mehr realisierbar.

Die FSA verfasst regelmäßig einen Jahresbericht.
Info über: www.fs-arzneimittelindustrie.de

Viele Grüße
Frank
17.09.2007 19:14 Frank ist offline Beiträge von Frank suchen Nehmen Sie Frank in Ihre Freundesliste auf
Juergen2006


Dabei seit: 01.06.2006
Beiträge: 719

Themenstarter Thema begonnen von Juergen2006
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Hallo Frank,
das sehe ich doch ein wenig anders. Die grundsätzliche Problematik ist bekannt und nicht von der Hand zu weisen, über viele in der Petitionsbegründung genannten Praktiken wurde schon von vielen Seiten berichtet. Selbst wenn ein einzelner Tatbestand davon kaum oder nicht mehr vorkommen würde, würde das schwerlich etwas ändern. Wie weit reicht die freiwillige Selbstverpflichtung eigentlich, betrifft das nur Geschenke, Korruption usw., sondern auch die Werbeberieselung der Ärzte durch die Pharma, weißt du das zufällig?

Klar ist, daß aus dem Nicht-Dürfen kein Nicht-Passieren folgt, das gilt für die Selbstverpflichtung, allerdings auch für ein entsprechendes Gesetz. Man kann den Druck gesellschaftlicher Verhältnisse nicht durch rechtliche Regelungen aus der Welt schaffen. (Hermann Klenner: "Wenn es hart auf hart kommt, determiniert nicht das Recht die Gesellschaft, sondern diese jenes.") Trotzdem würde ich ein gesetzliches sehr weitreichendes Verbot als einen Schritt nach vorne betrachten.

Jürgen
18.09.2007 19:13 Juergen2006 ist offline E-Mail an Juergen2006 senden Beiträge von Juergen2006 suchen Nehmen Sie Juergen2006 in Ihre Freundesliste auf
Elena Elena ist weiblich


Dabei seit: 06.06.2006
Beiträge: 287

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die feiwilliige Selbstlkontrolle derVFA halte ich für genauso wirk- oder unwirksam wie ich das CE-Zeichen das sich die Betriebe an die Brust heften können um das Gedürfnis der Konsumenten nach irgendwas was ihnen Sichwerheit verspricht, zu befriedigen für wirk- oder unwirksam halte.

CE-Zeichen ist praktisch GAR NICHTS WERT,. aber es wirkt, ist angesehen, man (die Verbraucher, die Konsumenten, die Abnehmer) halten es für wertvoll, also ist es/ hat es für sie einen Wert..

Was ist die freiwillige Selbstkontrolle der VFA-Mitgleider für UNS tats#ächlich WERT ? Was haben wir davon dass sie uns die freiwillige Selbstkontrolle auf dem Papier unter die Nase halten können ?

WAS ist dies freiwilliige Selbstkontrolle in der Praxis WERT ???
18.09.2007 22:40 Elena ist offline E-Mail an Elena senden Beiträge von Elena suchen Nehmen Sie Elena in Ihre Freundesliste auf
Frank


Dabei seit: 13.06.2006
Beiträge: 8

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Liebe Elena, lieber Jürgen,

Eure beiden Reaktionen zeigen sehr deutlich, dass es wohl gar nicht so einfach ist, jene Anerkennung des Ist-Zustandes, die wir doch so beharrlich von anderen einfordern, auch selbst vorzuleben.

Auch haben Formulierungen wie "halte ich..."oder "sehe ich..." mit Objektivität nicht viel gemeinsam.

Der aufmerksame Leser konnte sicher meiner "Anmerkung zur Petition" entnehmen, dass ich es nicht von der Hand weise, dass z.B. die Grenzwerte für Cholesterin, Blutdruck u.a. nach unten verschoben wurden, um somit mehr Menschen als behandlungsbedürftig erklären zu können. Darüber wurde bereits ausführlich berichtet und Herr Prof. Dr. Walter Hartenbach hat dies in seinem Buch "Die Cholesterinlüge" auch nachvollziehbar belegt.

Mir ging es in meiner Anmerkung ganz allein um die Aussage, dass sich heute noch Ärzte mit Urlaubsreisen "nach Asien oder sonst wo" von der Pharmaindustrie korrumbieren lassen.

Da ich folgendes rein zufällig ganz gut weiß, möchte ich das hier kurz und etwas vereinfacht darlegen.
Seit 1994 gibt es ein Gesetz über die Werbung auf dem Gebiet des Heilwesens, zuletzt aktualisiert am 26. April 2006 (kurz Heilmittelwerbegesetz - HWG).
Dieses Gesetz formuliert eindeutig, was, wie und bei wem beworben werden darf.
Nun wissen wir alle, dass es zu allen Zeiten Menschen (von mir aus auch Pharmafirmen und Ärzte) gab und auch heute noch gibt, die sich nicht so gerne an Gesetzen orientieren, um sich z.B. einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern zu sichern oder um einfach nur die schnelle Mark zu machen. So gab es z.B. die sog. Meinungsbildner, die für horrende Honorare Werbebotschaften zu den Ärzten trugen, nach dem Motto "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing".
Vieles konnte man sehen, aber weil letztlich jeder mitmachte, wurde noch mehr übersehen.
Leider kann ich nicht sagen, durch wessen Initiative es im Jahre 2004 zu diesem verbindlichen Verhaltenskodex der Mitglieder des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) kam.
Jedoch will ich gleich Deine abschließende Frage, liebe Elena, beantworten.
Eine freiwillige Selbstkontrolle beinhaltet ja nicht nur, dass man sich selbst kontrolliert, sondern dass man auch anderen auf die Finger schaut und somit jeder jedem auf die Finger schaut. Und da jeder Beschäftigte in der Pharmaindustrie die Einhaltung des Kodex mit seiner Unterschrift garantieren musste, werden Meldungen über Verstöße sofort verfolgt und bestraft.
Sicher erinnert Ihr Euch an die Ulmer Pharmafirma, wo infolge einer Anzeige im Rahmen einer staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsaktion frühmorgens noch vor 06.00 Uhr bundesweit alle Außendienstmitarbeiter im Nachthemd mit einer Hausdurchsuchung einschließlich PC-Beschlagnahmung überrascht wurden.
Und deshalb halten sich heute alle Firmen buchstabengetreu an diesen Kodex.
Niemand will den Staatsanwalt im Hause, aus welchem Grund auch immer.
Somit ist dieser Kodex ein Schritt in die richtige Richtung !
Von der Pharmaindustrie bezahlte Urlaubsreisen für Ärzte "nach Asien oder sonst wo" sind einfach Schnee von gestern !

Abschließend möchte ich darum bitten, dass jeder einmal klar differnziert, was in der Pharmaindustrie ist Wissenschaftsbetrug, reine Geschäftemacherei und was bringt den Menschen einen Nutzen.
Dann soll sich jeder ganz ehrlich erinnern, wann und wie er auch einen Nutzen in Anspruch genommen hat.
Ich hätte wirklich großen Respekt vor jemanden, der mir beweisen kann, dass er z.B. seine Leistenbruch-Operation ganz ohne Anästhesie und ausschließlich mit zusammengebissenen Zähnen durchgestanden hat.
Ja, ich hätte wirklich allergrößten Respekt vor ihm, denn ich habe bei meiner Leistenbruch-OP gar nicht erst auf meine Zähne vertraut !
Ihr versteht sicher, was ich meine !

In diesem Sinne und mit herzlichen Grüßen
Frank

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Frank: 21.09.2007 22:03.

21.09.2007 21:51 Frank ist offline Beiträge von Frank suchen Nehmen Sie Frank in Ihre Freundesliste auf
Steffi Steffi ist männlich


Dabei seit: 18.06.2006
Beiträge: 809
Herkunft: Großschönau Sachsen

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Anhören



http://www.youtube.com/watch?v=8Lz_qPvKCsg

__________________
Nur 2 Dinge sind unendlich, das Universum und die Menschliche Dummheit! Beim Universum , bin ich mir nicht ganz sicher! (A. Einstein) Wo Recht zu Unrecht wird, ist Rebellion Pflicht!
22.09.2007 21:11 Steffi ist offline E-Mail an Steffi senden Beiträge von Steffi suchen Nehmen Sie Steffi in Ihre Freundesliste auf
Veronika


Dabei seit: 12.06.2006
Beiträge: 36
Herkunft: Deutschland

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Hallo Frank

„Und deshalb halten sich heute alle Firmen buchstabengetreu an diesen Kodex.“
Stimmt nicht!

„Von der Pharmaindustrie bezahlte Urlaubsreisen für Ärzte "nach Asien oder sonst wo" sind einfach Schnee von gestern !“
Stimmt auch nicht!

Ich saß vor wenigen Wochen im Sozialraum eines Arztes zu einer nicht-medizinischen Besprechung, als ein Pharmavertreter kam und ihm eine Reise in den asiatischen Raum im geschätzten Wert von ca 6000 Euro (wahrscheinlich sogar mehr) für nur 1000 Euro anbot.
Und das war, laut diesem Arzt kein Einzelfall!

Du müsstest diese Praxis doch aber kennen.

Viele Grüße Veronika
23.09.2007 10:46 Veronika ist offline E-Mail an Veronika senden Homepage von Veronika Beiträge von Veronika suchen Nehmen Sie Veronika in Ihre Freundesliste auf
Frank


Dabei seit: 13.06.2006
Beiträge: 8

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Liebe Veronika,

dann aber bitte schleunigst diese Firma anzeigen !

Da warten doch Staatsanwaltschaft, Finanzamt und die restliche Pharmaindustrie sehnlichst darauf.

Her mit dem Beweis !

Viele Grüße
Frank

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Frank: 24.09.2007 17:07.

24.09.2007 17:05 Frank ist offline Beiträge von Frank suchen Nehmen Sie Frank in Ihre Freundesliste auf
medi


Dabei seit: 17.06.2006
Beiträge: 166
Herkunft: Sachsen

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Hallo Frank,

Aus Deiner Sicht kann ich Deine Einlassungen durchaus nachvollziehen.
Aber meine Erfahrungen sind leider vollkommen andere.

Wie Du glaube ich weißt, bin ich mit dem Arbeitgeber meiner Frau befreundet.
So komme ich immer wieder mal an Informationen, wie es in der Praxis tatsächlich aussieht. Und dass ist nur eine Arztpraxis.

Sicher wirst Du einwenden, dass es überall schwarze Scharfe gibt. Aber ich vermute dahinter Methode. Denn dieser wird auch kaum Einhalt geboten. Ganz im Gegenteil.

Eine Kontraste-Sendung vom 09. August machte das Dilemma deutlich. http://www.rbb-online.de/_/kontraste/bei...ag_6265729.html
Und wer soll glauben, dass diese Praxis gerade vor dem Gesundheitsministerium halt macht. Die Pharmalobbyisten sind bestimmt gern gesehene Gäste.

Deshalb halte ich diese Petition für arg naiv.


Hier noch ein aktueller Buchtipp: http://www.amazon.de/Kranke-Gesch%C3%A4f...90727585&sr=8-5

Hier eine Rezension:
Zitat:
Dass dieses Buch nötig UND aktuell ist, zeigen einige der Rezensionen, die einen heftigen ideologischen Kampf auch in dieses Forum tragen. Denn ihre Kritik ist weder sachlich, noch richtig! Natürlich ist das Buch aktuell: "Kranke Geschäfte" beschreibt detailliert Entwicklungen bis vor wenigen Monaten. Und dass die Lage sich seither nicht geändert hat, kann ich als Arzt, mit einer Apothekerin verheiratet, nur bestätigen! Die Pharma-Industrie versucht unverändert, Ärzte zu manipulieren, und schafft das leider viel zu oft. Deshalb werden hierzulande beim Verschreiben von Arzneimitteln gravierende Fehler gemacht werden - die uns nicht nur teuer zu stehen kommen, sondern auch noch gefährlich sind. Deshalb macht das sorgfältig recherchierte und exzellent geschriebene Buch "Kranke Geschäfte" so wütend: Endlich schafft es mit Markus Grill einmal jemand, den Zusammenhang herzustellen zwischen laschen Kontrollen eines ganzen Industriezweiges, fehlendem politischen Bewußtsein und ständig steigenden Kassenbeiträgen. Und zuletzt: Das Lesen des Buches macht auch noch Spaß - denn es ist nicht nur verständlich und deutlich, sondern auch noch spannend und packend geschrieben. Großes Kompliment an den Autoren - dem ich viele Leser wünsche!
Quelle: siehe Link oben

Vg medi

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Die Schweinegrippe - das missbrauchte Phantom
25.09.2007 16:14 medi ist offline E-Mail an medi senden Beiträge von medi suchen Nehmen Sie medi in Ihre Freundesliste auf
medi


Dabei seit: 17.06.2006
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Intensivseminar mit Workshop 27.09. Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Thema: Kooperation zwischen Pharmaindustrie und Ärzten

Hier würde ich heute gern mal Mäuschen spielen.........
(aber 740,00 Euro sind mir zu happig Freude )

FSA-Kodex in der Praxis

Und hier Details: Prospekt zur Veranstaltung

Vielleicht suchen sie für den Workshop noch ein paar Statisten... Augenzwinkern
Meldet euch!


VG medi

__________________
Die Schweinegrippe - das missbrauchte Phantom

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von medi: 27.09.2007 13:55.

27.09.2007 13:54 medi ist offline E-Mail an medi senden Beiträge von medi suchen Nehmen Sie medi in Ihre Freundesliste auf
medi


Dabei seit: 17.06.2006
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In dem unten empfohlenen Buch von Markus Grill beleuchtet der Autor u. a. die pharmakritische Arbeit des Heidelberger Professors Ulrich Schwabe.
Seit 1985 ist er Mitherausgebers des "Arzneiverordnungsreport".

Der Pharmaindustrie sind dabei seine Bewertungen von Medikamenten-Neuheiten ein Dorn im Auge.
Im Visier hat der Professor nämlich besonders Scheininnovationen. Er nennt diese unverhohlen beim Namen und schlägt adäquate und meist deutlich preiswertere Alternativpräparate vor.

Auch beschäftigt er sich mit der allgegenwärtigen Macht der Pharmaindustrie und untersucht deren Methoden bei der Einflussnahme auf Ärzte.
Im AVR 2006 beschreibt Professor Schwabe ab Seite 7 ff diese vielfältigen Spielarten. Arzneiverordnungsreport2006 .pdf

Anstelle einer Petition, wäre die sofortige, wortgetreue und tatsächlich verbindliche Aufnahme der auf Seite 8 des AVR genannten Punkte in den Verhaltenskodex jenes Selbstkontrolle-Vereins der Arzneimittelindustrie ein wirklicher Schritt in Sachen Kostendämpfung und Ärzte-Entscheidungsfreiheit.

VG medi

__________________
Die Schweinegrippe - das missbrauchte Phantom

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von medi: 01.10.2007 17:31.

01.10.2007 17:27 medi ist offline E-Mail an medi senden Beiträge von medi suchen Nehmen Sie medi in Ihre Freundesliste auf
medi


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Welche Rolle dieser FSA-Ehren-Kodex in der Praxis wirklich spielt, verdeutlicht ein Beitrag in Fronatl 21 vom Dienstag.

U.a. Thema: "Das große Geschäft mit dem Krebs - Pharmaindustrie und Arzte kassieren ab"

Schaut und staunt hier: Frontal 21

VG medi

__________________
Die Schweinegrippe - das missbrauchte Phantom

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von medi: 18.10.2007 07:07.

18.10.2007 07:07 medi ist offline E-Mail an medi senden Beiträge von medi suchen Nehmen Sie medi in Ihre Freundesliste auf
michael michael ist männlich


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Dreht um den Stein, und vor dem Licht
In Panik fliehen Schaben
Die Wissenschaft nur als böses Joch
Als Narrenkleid angelegt haben


http://helmutgobsch.wahl.de/2006/07/02/die_aids_luge~926990

Bitte auf der Seite nach ganz unten gehen !

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von michael: 21.10.2007 10:27.

20.10.2007 17:11 michael ist offline E-Mail an michael senden Beiträge von michael suchen Nehmen Sie michael in Ihre Freundesliste auf
michael michael ist männlich


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Die Gesetze der Pharma-Industrie

Wenn Sie diese Gesetze gelesen und darüber nachgedacht haben, werden Sie jedes Gesundheitssystem, in dessen Mittelpunkt Pharmazeutika stehen, mit völlig anderen Augen sehen. Hier nun einige interessante Informationen:

§ 1
Die Pharma-Industrie ist eine Investitionsindustrie, deren einzige Triebfeder die Profite ihrer Aktionäre ist. Die Verbesserung der Gesundheit des Menschen gehört nicht zu den Motivationen dieser Branche.

§ 2
Die pharmazeutische Investitionsindustrie wurde über ein ganzes Jahrhundert von denselben Investitionsgruppen künstlich geschaffen und strategisch entwickelt, die die petrochemische und die chemische Industrie weltweit kontrollieren.

§ 3
Die enormen Gewinne der Pharma-Industrie basieren auf der Patentierbarkeit neuer Medikamente. Es sind im Wesentlichen diese Patente, die es den Arzneimittelherstellern ermöglichen, die Profite für ihre Produkte willkürlich festzusetzen.

§ 4
Der Marktplatz für die pharmazeutische Industrie ist der menschliche Körper – aber nur solange er krank ist. Aus diesem Grund ist die Erhaltung und Verbreitung von Krankheiten eine unverzichtbare Voraussetzung für das Wachstum der pharmazeutischen Industrie.

§ 5
Eine wichtige Strategie, um dieses Ziel zu erreichen, ist die Entwicklung von Arzneimitteln, die die Symptome lediglich überdecken, während sie gleichzeitig eine Heilung oder die Ausmerzung von Krankheiten verhindern. Dieses Vorgehen erklärt auch, warum die meisten rezeptpflichtigen Medikamente, die heutzutage vermarktet werden, keine nachweisliche Wirksamkeit besitzen und nur auf die Symptome abzielen.

§ 6
Um ihren pharmazeutischen Markt weiter auszubauen, sind die Arzneimittelunternehmen ständig auf der Suche nach neuen Anwendungen (Indikationen) für den Einsatz der Medikamente, die sie bereits vermarkten. So nehmen beispielsweise 50 Millionen gesunde US-Amerikaner das Schmerzmittel Aspirin von Bayer in der Hoffnung, dass es Herzinfarkte verhindert.

§ 7
Eine weitere wichtige Strategie zum Ausbau der pharmazeutischen Märkte besteht darin, neue Krankheiten mit Medikamenten zu schaffen. Die meisten verschreibungspflichtigen Arzneimittel, die heute von Millionen Patienten genommen werden, überdecken die Symptome nur für kurze Zeit, verursachen aber eine Reihe neuer Krankheiten aufgrund ihrer bekannten Langzeitnebenwirkungen. So weiß man zum Beispiel von allen cholesterinsenkenden Mitteln, die zurzeit auf dem Markt sind, dass sie das Risiko, an Krebs zu erkranken, erhöhen – jedoch erst nach einigen Jahren.

§ 8
Die bekannten tödlichen Nebenwirkungen von rezeptpflichtigen Medikamenten sind die vierthäufigste Todesursache in der industrialisierten Welt, nur noch übertroffen von der Zahl der Todesopfer, die Herzinfarkte, Krebs und Schlaganfälle fordern (Journal of the American Medical Association, 15. April 199cool . Diese Tatsache überrascht nicht weiter, denn die Patente für Arzneimittel werden in erster Linie für neue synthetische Moleküle erteilt. Alle synthetischen Moleküle müssen entgiftet und aus dem Körper entfernt werden, ein System, das häufig fehlschlägt und in einer wahren Epidemie schwerer und tödlicher Nebenwirkungen resultiert.

§ 9
Während die Förderung und Ausbreitung von Krankheiten den Markt der pharmazeutischen Investitionsindustrie immer größer werden lässt, verringern Vorsorge und die Behandlung der eigentlichen Ursachen die langfristige Profitabilität und werden daher von dieser Branche vermieden und sogar behindert.

§ 10
Am schwersten wiegt jedoch, dass das Ausmerzen von Krankheiten grundsätzlich mit den Interessen der pharmazeutischen Investitionsindustrie unvereinbar ist und ihnen sogar zuwiderläuft. Die Ausmerzung von Krankheiten als potenzielle Arzneimittelmärkte vernichtet Milliarden von Dollar an Investitionen und löscht schließlich die gesamte Branche aus.

§ 11
Vitamine und andere wirksame Therapien für natürliche Gesundheit, die den Zellstoffwechsel optimieren, bedrohen das „Geschäft mit der Krankheit“ der Pharma-Industrie, weil sie sich gegen die zelluläre Ursache der heutzutage am häufigsten auftretenden Krankheiten richten – und diese natürlichen Substanzen sind nicht patentierbar.

§ 12
Während des gesamten, über hundertjährigen Bestehens der pharmazeutischen Industrie waren Vitamine und andere lebenswichtige Nährstoffe mit bestimmten Funktionen als Kofaktoren im Zellstoffwechsel die schärfste Konkurrenz und die größte Bedrohung für den langfristigen Erfolg des pharmazeutischen Investitionsgeschäfts.

§ 13
Vitamine und andere wirksame Therapien für natürliche Gesundheit, die tatsächlich vor Krankheiten schützen, vertragen sich nicht mit der Natur des „Geschäfts mit der Krankheit“ der Pharma-Industrie.

§ 14
Um die strategische Entwicklung ihres Investitionsgeschäfts vor der Bedrohung durch wirksame, natürliche und nicht patentierbare Therapien zu schützen, hat sich die pharmazeutische Industrie – ein ganzes Jahrhundert lang – der skrupellosesten Methoden bedient. Hier einige Beispiele:

(1) Vorenthaltung lebensrettender Gesundheitsinformationen für Millionen von Menschen. Es ist einfach inakzeptabel, dass heutzutage so wenig Menschen wissen, dass der menschliche Körper kein Vitamin C und Lysin produzieren kann, zwei wichtige Moleküle für die Stabilität des Bindegewebes und zur Vorbeugung von Krankheiten.

(2) Diskreditierung natürlicher Behandlungsmethoden. Diese Form von Rufmord geschieht am häufigsten durch globale PR-Kampagnen, die vom Pharma-Kartell organisiert werden. Sie verbreiten Lügen über die angeblichen Nebenwirkungen natürlicher Substanzen – Moleküle, die von der Natur schon seit Jahrtausenden verwendet werden.

(3) Gesetzliches Verbot der Verbreitung von Informationen über Therapien für natürliche Gesundheit. Zu diesem Zweck hat die pharmazeutische Industrie ihre Lobbyisten in wichtigen politischen Positionen in Schlüsselmärkten und führenden Arzneimittelexportnationen platziert.

§ 15
Das „Geschäft mit der Krankheit“ der Pharma-Industrie ist der größte Betrug in der Geschichte der Menschheit. Das Produkt „Gesundheit“, das von den Arzneimittelunternehmen versprochen wird, wird Millionen von Patienten nicht geliefert. Stattdessen bewirken die „Produkte“, die in den meisten Fällen geliefert werden, genau das Gegenteil: neue Krankheiten und häufig auch den Tod.

§ 16
Das Überleben der pharmazeutischen Industrie hängt von der Beseitigung wirksamer Therapien für natürliche Gesundheit ab – mit allen Mitteln. Millionen von Menschen haben sich trotz der kombinierten wirtschaftlichen, politischen und Medienopposition der größten Investitionsindustrie der Welt für diese natürlichen und nicht patentierbaren Therapien als alternative Behandlung entschieden.
21.10.2007 10:36 michael ist offline E-Mail an michael senden Beiträge von michael suchen Nehmen Sie michael in Ihre Freundesliste auf
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http://www.berlinerumschau.com/index.php...elPolitikFrank1
21.10.2007 12:21 michael ist offline E-Mail an michael senden Beiträge von michael suchen Nehmen Sie michael in Ihre Freundesliste auf
Simon Simon ist männlich


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y

__________________
Am gerechtesten verteilt in der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, er hat genug davon.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Simon: 24.10.2007 20:07.

24.10.2007 20:01 Simon ist offline E-Mail an Simon senden Beiträge von Simon suchen Nehmen Sie Simon in Ihre Freundesliste auf
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Der Frontal 21-Bericht ist lobenswert, es müsste mehr solche kritischen Berichte geben. Dauert 8 min.

Warum greift die Staatsanwaltschaft hier nicht ein bei der offenkundigen Korruption, die am Schluss der Sendung aufgezeigt wird?

Dieser Bericht zeigt wieder deutlich auf, das Deutschlands Gesundheitssystem für die Pharmaindustrie ein reiner Selbstbedienungsladen ist.

Die Krönung:
Keine Wirksameitsnachweise. Aber 80.000€ pro Jahr darf allein dieses Medikament, was früher die Contergan-Katastrophe verursacht hat, bei einem einzigen Krebspatienten kosten! Im Ausland gibts scheinbar im Gegensatz zu Deutschland gesetzliche Beschränkung bei den Therapiekosten. Absolutes Schlaraffenland für Roche & Co. Und bei uns werden dann dafür regelmässig die Krankenkassenbeiträge erhöht.

Wieder das übliche Spielchen, wie bei AZT damals etc: die holen einen Horror-Wirkstoff aus der verstaubten Schublade, versprechen Heilung von Krebs, und verkaufen das Zeug dann obendrauf noch für das 100-fache, (Statt 3,90 pro Kapsel nun 390€ pro Kapsel) obwohl die Toxikologin darauf hinweist, dass es jeder Student herstellen könnte, d.h. die Entwicklungskosten niemals diese Preissteigerung rechtfertigen!
Damals wurde es als Schlafmittel herausgebracht, und nun bei Brustkrebs unter leicht veränderter chemischer Formel, wenn ich das richtig verstanden habe. Raffiniert, denn im Normalfall macht eine Chemotherapie eh unfruchtbar, da ist es nur naheliegend, für dieses "neue" Medikament diese Zielgruppe der Krebspatienten "auszusuchen" und neu zu vermarkten.

Aber die schafsdummen Bürger wollen es ja nicht anders, lassen sich freiwillig impfen und bei Krebs vergiften, manche bedrängen die Ärzte sogar regelrecht. Solang die Menschen zu feige und zu geizig sind, sich von der Gift-Schulmedizin zu distanzieren, solange wird das Spielchen so weiterlaufen.

Bevor ich als verstrahlte Sondermüll-Chemotherapieleiche sterbe, von dem nur die Pharmamilliardäre profitieren, wähle ich statt so einer Zerstörungsstrategie lieber einen natürlicheren Therapieweg mit biologisch sinnvollen Maßnahmen, immer mit dem zugrundeliegenden Prinzip der Stärkung der Selbstheilungskräfte.

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Am gerechtesten verteilt in der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, er hat genug davon.

Dieser Beitrag wurde 10 mal editiert, zum letzten Mal von Simon: 25.10.2007 09:42.

24.10.2007 20:10 Simon ist offline E-Mail an Simon senden Beiträge von Simon suchen Nehmen Sie Simon in Ihre Freundesliste auf
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