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Zum Ende der Seite springen Bedingungsloses Grundeinkommen - nochmal von vorn
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Aton Eight


Dabei seit: 08.06.2008
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Herkunft: Berlin

RE: Das CH-Pamphlet Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Gut ... ja, Studien sind immer auch ein Halt für die eigenen Ideen - leider richten sich maßgebliche "Kräfte" nicht danach ...

Zitat: <.... plädiere dafür zweigleisig zu fahren ....>

.. auf mehrere Säulen zu bauen ist das A und O - das ist einfach so - sogar sozial- und betriebswirtschaftlich!

Zitat: <Übrigens, es gibt sogar "wissenschaftliche Argumente" gegen die hohen Sozialleistungen: http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl...2008_ZusFas.pdf[/URL]
.....vom BGE ganz zu schweigen ....>

Diese Diskriminierung der Sozialhilfe ist sowieso keine Lösung - Menschen der Würde zu berauben!! Da wäre, wie gesagt, das BGE mehr als überfällig und in unserer Zeit auch dringend notwendig. Vor allen Dingen wenn man liest: "<Einer Entscheidung des Bundessozialgerichts zufolge soll die Sozialordnung „auf die Herstellung und Wahrung sozialer Gerechtigkeit und auf Abhilfe sozialer Bedürftigkeit“ zielen.>"

Erst die Beschäftigung mit den Argumenten (aber nicht Diskriminierung) - auch die der kritischen Wissenschaftler, kann die Fakten für das nötige [Problem-]Bewusstsein erschaffen, um kritisch hinterfragen zu können, und die zugegebenermaßen vorher für unglaublich gehaltene Erkenntnis, dass die etablierte Forschung und Erkenntnis einen Paradigmenwechsel mit neuen Hypothese benötigt, bestätigt zu bekommen. Da liegt ein grundsätzliches "Er-WACHEN" in der breiten Masse, die dann zwar an den Rand gedrängt und aussortiert selten wieder Mut fasst!

Es ist seelenlos, dass sich nicht ein einziger bisher mal vorstellen konnte, was denn in einem solchen Menschen vor sich geht, den man brutal mit solcher vernichtenden "Sozialhilfesituation" konfrontiert? Der einfache Mensch weiß doch nicht, dass das alles Humbug ist und aus dem "Zinseszinsprinzip" eine gesellschaftstypische Notwendigkeit ist. Der arme Kerl nimmt das doch für bare Münze, dass ER/SIE/ES sozusagen nun nichts mehr WERT sein sollen - zumal ihr/ihm dieses ganze Theater zur allgemeinen Stigmatisierung auch teilweise diskriminierend über Krankheitsdiagnosen echt professionell vorgespielt wird!

Aber WER denkt schon daran ... ATON-life-8-berlin Ralf

__________________
Wir leben zwar ALLE unter dem SELBEN Himmel - aber mit unterschiedlichem Horizont!
Eigene Websits: http://www.virus-matrix.de / http://www.life-8-berlin.de / http://www.positiv-hiv-aids.de

Dieser Beitrag wurde 7 mal editiert, zum letzten Mal von Aton Eight: 03.09.2008 18:06.

03.09.2008 17:54 Aton Eight ist offline E-Mail an Aton Eight senden Homepage von Aton Eight Beiträge von Aton Eight suchen Nehmen Sie Aton Eight in Ihre Freundesliste auf
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Dabei seit: 29.08.2008
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Und morgen Du... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Vorab nochmal zu Studien und Statistiken (teils gut bei Churchill geklaut):
Traue keiner Studie die Du nicht selbst bezahlst
und keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast Augen rollen

Und jetzt ein Beispiel aus der Praxis, weshalb ein BGE notwendig ist:
Ein Mann ist 35 Jahre (sozial-)versicherungspflichtig beschäftigt. Ohne Fehlzeiten.
Er zahlt also 420 Monate brav in die gesetzl. Krankenversicherung etc.
Plötzlich wird er nach schulmedizinischen Kriterien Arbeitsunfähig = "Krank geschrieben".
Nach 18 Monaten ist er noch immer nicht arbeitsfähig.
Jetzt "steuert die Kasse ihn aus". Bedeutet: Hat keine Leistungspflicht mehr.
18 Monate sind stolze 4,29% der Beitragsmonate, die er einzahlen durfte.
Zusätzlich wird der Arbeitgeber, der auf die Genesung des Arbeitnehmers wartet, darauf hingewiesen, dass er das Arbeitsverhältnis zum Ablauf der 18monatigen Krankschreibung beenden muss!!!
Man schickt ihn zur ARGE/Agentur für Arbeit, die jetzt als Leistungsträger einspringen soll.
Macht sie aber nicht, weil er nicht arbeitsfähig ist.
Er darf also "Sozialhilfe" beantragen.

Das ist Praxis in der Bundesrepublik - und es kann jeden treffen - jederzeit!

Infogrüße
DerPoet

P.S. Ich kenne den Betroffenen aus einem anderen Forum persönlich,
und habe sämtliche Unterlagen eingesehen. unglücklich

__________________
Für Blinde ist deine Unsichtbarkeit belanglos. * faktor-L

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Poet: 03.09.2008 19:10.

03.09.2008 19:09 Poet ist offline Beiträge von Poet suchen Nehmen Sie Poet in Ihre Freundesliste auf
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Dabei seit: 29.08.2008
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10% der Bevölkerung auf soziale Mindestsicherung angewiesen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Frisch aus dem Ticker:

Zitat:

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
**********************************************
Nr. 330 vom 4. September 2008
**********
10% der Bevölkerung auf soziale Mindestsicherung angewiesen **********

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten am Jahresende 2006 in Deutschland 8,3 Millionen Menschen Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme. Damit waren 10,1% der in Deutschland lebenden Menschen auf existenzsichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen. Im Verlauf des Jahres 2006 sind für diese Leistungen Ausgaben in Höhe von insgesamt 45,6 Milliarden Euro entstanden.

Die Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme sind finanzielle Hilfen des Staates, die zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts dienen.
Dazu zählen folgende Leistungen:
- Arbeitslosengeld II/Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II "Grundsicherung für Arbeitsuchende")
- Laufende Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen nach dem SGB XII "Sozialhilfe"
- Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII "Sozialhilfe"
- Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
- Leistungen der Kriegsopferfürsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz

Im regionalen Vergleich zeigt sich, dass vor allem die Menschen in den Stadtstaaten und den neuen Bundesländern 2006 verstärkt auf Leistungen der Mindestsicherung angewiesen waren.
Mit der im Ländervergleich höchsten Bezugsquote von 20,1% erhielt jeder fünfte Berliner Bürger Leistungen zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts.
Die niedrigsten Bezugsquoten waren in den südlichen Bundesländern festzustellen. So erhielten am Jahresende 2006 in Bayern 5,3% und in Baden-Württemberg 5,7% der Einwohner/-innen Leistungen der Mindestsicherungssysteme.
Der mit Abstand größte Teil der Empfänger/-innen und damit auch der Ausgaben für Mindestsicherungsleistungen entfiel den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zufolge auf das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld (Hartz-IV).

Arbeitslosengeld II erhalten erwerbsfähige Personen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können. Ihre im Haushalt lebenden nicht erwerbsfähigen Familienangehörigen (vor allem Kinder) bekommen Sozialgeld. Insgesamt rund 7,3 Millionen Personen waren am Jahresende 2006 auf diese umgangssprachlich mit "Hartz-IV" bezeichneten Leistungen angewiesen.

5,3 Millionen oder 73% von ihnen waren erwerbsfähig und bezogen Arbeitslosengeld II. Weitere knapp zwei Millionen oder 27% waren nicht erwerbsfähig und erhielten Sozialgeld.
Die Ausgaben für Leistungen, die unmittelbar für die Kosten des Lebensunterhalts gezahlt wurden, beliefen sich im Verlauf des Jahres 2006 zusammen auf rund 40,5 Milliarden Euro.

Daneben erhielten etwa 764.000 Personen am Jahresende 2006 laufende Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes im Rahmen der Sozialhilfe nach dem SGB XII.
Die Sozialhilfe bildet das soziale Auffangnetz für bedürftige ältere Menschen sowie für Personen, die aufgrund von Krankheit oder einer dauerhaft vollen Erwerbsminderung nicht mehr ins reguläre Erwerbsleben integriert werden können, sowie für deren im Haushalt lebende Kinder unter 15 Jahren.
Die Bruttoausgaben für diese Leistungen betrugen insgesamt rund 3,7 Milliarden Euro.

In Deutschland lebende Asylbewerber/-innen erhalten seit November 1993 anstelle von Sozialhilfe sogenannte "Asylbewerberleistungen", um ihren Lebensunterhalt zu sichern.
Am Jahresende 2006 bekamen rund 194.000 Personen laufende Asylbewerberleistungen (Regelleistungen), die Bruttoausgaben im Laufe des Jahres 2006 lagen hierfür bei etwa 0,9 Milliarden Euro.

Die Kriegsopferfürsorge ist eine Mindestsicherungsleistung, die neben Kriegsbeschädigten und deren Hinterbliebenen bei Bedürftigkeit zum Beispiel auch Soldaten, Zivildienstleistende, Opfer von Gewalttaten und Impfgeschädigte versorgt.
Die Zahlen der Leistungsempfänger/-innen und der Ausgaben sind seit Mitte der 1990er Jahre stark rückläufig. Am Jahresende 2006 erhielten rund 60.000 Personen Kriegsopferfürsorge. Die Ausgaben beliefen sich im Laufe des Jahres 2006 auf 0,5 Milliarden Euro.


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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Poet: 04.09.2008 09:29.

04.09.2008 09:28 Poet ist offline Beiträge von Poet suchen Nehmen Sie Poet in Ihre Freundesliste auf
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Dabei seit: 29.08.2008
Beiträge: 98

Achtung Wohngeld 2007: Rund 13% weniger Empfängerhaushalte Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Frisch aus dem Ticker:

Zitat:
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes **********************************************
Nr. 328 vom 4. September 2008
**********
Wohngeld 2007: Rund 13% weniger Empfängerhaushalte
**********
WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten am Jahresende 2007 in Deutschland rund 580 000 Haushalte Wohngeld; gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um 12,9%.
Somit bezogen Ende 2007 noch 1,5% aller privaten Haushalte Wohngeld (Vorjahr: 1,7%).

Wohngeld ist ein von Bund und Ländern je zur Hälfte getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Dieser wird - gemäß den Vorschriften des Wohngeldgesetzes - einkommensschwächeren Haushalten gewährt, damit diese die Wohnkosten für angemessenen und familiengerechten Wohnraum tragen können.

Bei der Wohngeldbezugsquote ist ein Ost-West-Gefälle zu erkennen.
Während - gemessen an der Gesamtzahl der privaten Haushalte - im früheren Bundesgebiet (mit Berlin) 1,3% der privaten Haushalte zum Jahresende 2007 Wohngeld bezogen, waren es in den neuen Ländern (ohne Berlin) 2,4%.

Im Ländervergleich wiesen Mecklenburg-Vorpommern (3,2%) sowie Sachsen (2,9%) die höchsten Wohngeld-Bezugsquoten auf.
Die niedrigsten Bezugsquoten wurden in Bayern (0,9%) und in Hessen (1,0%) ermittelt.

Seit Inkrafttreten des Vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ("Hartz-IV") und den damit verbundenen Änderungen wohngeldrechtlicher Bestimmungen zum 1. Januar 2005 entfällt für Empfänger staatlicher Transferleistungen (zum Beispiel Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Asylbewerberleistungen) sowie Mitglieder ihrer Bedarfsgemeinschaft das Wohngeld.

Die angemessenen Unterkunftskosten der Empfänger dieser Transferleistungen werden seitdem im Rahmen der jeweiligen Sozialleistungen berücksichtigt, so dass sich für die einzelnen Leistungsberechtigten keine Nachteile ergeben.

Ende 2004, also unmittelbar vor Inkrafttreten von "Hartz-IV", bezogen noch 3,5 Millionen Haushalte Wohngeld in Deutschland.

Mit der von Bundestag und Bundesrat zum 1. Januar 2009 beschlossenen Wohngeldreform sind Leistungsverbesserungen für die Wohngeldbezieher verbunden. Mieter erhalten das Wohngeld als Mietzuschuss, selbst nutzende Eigentümer erhalten Lastenzuschuss, das heißt einen Zuschuss zu den Aufwendungen für Kapitaldienst und Bewirtschaftung ihres Eigentums.

89% der Empfängerhaushalte erhielten 2007 ihr Wohngeld als Mietzuschuss, die restlichen 11% als Lastenzuschuss. Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch lag 2007 bei 88 Euro:
Den Empfängerhaushalten von Mietzuschuss wurden durchschnittlich 85 Euro im Monat an Wohngeld ausgezahlt, den Empfängerhaushalten von Lastenzuschuss durchschnittlich 117 Euro.
Die monatliche Bruttokaltmiete der Mietzuschussempfänger betrug Ende 2007 durchschnittlich 6,03 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, die monatliche Belastung der Lastenzuschussempfänger lag mit durchschnittlich 4,33 Euro je Quadratmeter Wohnfläche niedriger.

Gut die Hälfte aller Wohngeldempfänger lebte allein (54%), weitere 14% lebten in Zwei-Personen-Haushalten und 8% in Drei-Personen-Haushalten.
In den übrigen 24% der Empfängerhaushalte wohnten vier oder mehr Personen.
Neben den rund 580 000 "reinen" Wohngeldhaushalten gab es Ende 2007 in Deutschland rund 26 000 wohngeldrechtliche Teilhaushalte in so genannten "Mischhaushalten"; dies entspricht einer Steigerung um 3,5% gegenüber dem Vorjahr.
Dabei handelt es sich um Haushalte, in denen Empfänger von staatlichen Transferleistungen, die nicht selbst wohngeldberechtigt sind, mit Personen zusammen leben, die wohngeldberechtigt sind.

Die Gesamtausgaben für das Wohngeld betrugen im Jahr 2007 bundesweit rund 924 Millionen Euro; dies entspricht einem Rückgang um 20,5% gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2004, dem Jahr vor der Reform, beliefen sich die Ausgaben für das Wohngeld noch auf 5,18 Milliarden Euro.


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04.09.2008 09:48 Poet ist offline Beiträge von Poet suchen Nehmen Sie Poet in Ihre Freundesliste auf
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0190-tralala Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich habe noch nie soviel Anrufe von Lesern bekommen, wie in diesem Forum.
Vielleicht sollte ich mir eine 0190-Nummer anschaffen, um eine Redaktionshilfe zu bezahlen, die meine Hauptarbeit übernimmt Augenzwinkern

Ich beantworte die Telefonfragen wunschgemäß nochmals öffentlich:
Nehmen wir nur die 8,3 Millionen Menschen, die laut Statistisches Bundesamt Sozialleistungen beziehen/bezogen haben.

Um die Tragweite eines BGE zu skizzieren, gehen wir nur von ganz kleinen Zahlen aus:
Geben wir jedem dieser Transferleistungen-Bezieher 1 € täglich mehr, sind das 30 €/Monat.
Das entspricht 294Mio. € im Monat.
Die ganz sicher für den täglichen Verbrauch (Lebensmittel etc) wieder in den Markt zurückfließen.
Die Steigerung der Kaufkraft in der Fläche sichert und schafft Arbeitsplätze.
Nehmen wir den Steuerrücklauf (Umsatzsteuer 19% - EkSt. min. 20%) dann sehen wir, dass der Staat etwa einen Rücklauf von:
114Mio. monatlich hat.
Die Nettolast der Sozialleistung beträgt nur noch 180Mio.

Das Verhältnis ändert sich nicht, wenn ein volles BGE eingeführt wird.
Zusätzlich kommen hier noch einige Milliarden an Ersparnis in der Verwaltung der Armut hinzu.

Rechnen wir noch den Faktor Einsparung bei Förderung von Arbeitsplätzen hinzu, fehlt der Gegenseite jegliches Argumentspotential.
Hintergrund mit Fakt-Zahlen von 2004:
http://www.faktuell.de/Hintergrund/Background296.shtml

So, und jetzt bitte hier anmelden und möglichst nicht mehr anrufen cool

Infogrüße
DerPoet smile

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04.09.2008 15:53 Poet ist offline Beiträge von Poet suchen Nehmen Sie Poet in Ihre Freundesliste auf
Edwin Christian


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RE: 0190-tralala Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Poet

Welche Chance besteht das das bedingungslose Bürgergeld tatsächlich eingeführt wird?
Stehen dagegen nicht auch mächtige Interessengruppen wie die Gewerkschaften?
Auch wenn es bei den regierenden Parteien Diskussionen gibt so sehe ich da noch nichts Konkretes!?
Wie siehst du das? Wann könnte es eingeführt werden, in welchem Zeitraum?
Welche Partei soll man Wählen um dieses Ziel näher zu kommen? Was kann der einzelne tun um die Sache voran zu bringen?

LG
Edwin Christian

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Ich unterstütze die Einführung eines allgemeinen, personenbezogenen, bedingungslosen Grundeinkommens in Existenz- und teilhabe-sichernder Höhe.
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04.09.2008 17:43 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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RE: 0190-tralala Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Edwin Christian
Welche Chance besteht das das bedingungslose Bürgergeld tatsächlich eingeführt wird?


Ich bin leider kein Entscheidungsträger, nur Bürger - wie Du.
Aber ich denke, die Chance wächst täglich - und der Druck.

Zitat:
Original von Edwin Christian
Stehen dagegen nicht auch mächtige Interessengruppen wie die Gewerkschaften?


Natürlich.
Alle, die um ihre Macht fürchten, wenn der Bürger von Zwängen befreit wird.

Zitat:
Original von Edwin Christian
Auch wenn es bei den regierenden Parteien Diskussionen gibt so sehe ich da noch nichts Konkretes!?


Doch, Dieter Althaus halte ich für seriös.
Wenn er nächstes Jahr seine Wiederwahl in Thüringen überzeugend schafft...

Zitat:
Original von Edwin Christian
Wie siehst du das? Wann könnte es eingeführt werden, in welchem Zeitraum?


Ich bin Poet, kein Prophet Augenzwinkern
Wenn Althaus es schafft, und die CDU nächstes Jahr die Bundestags-Wahl gewinnen will...
...in naher Zukunft.

Zitat:
Original von Edwin Christian
Welche Partei soll man Wählen um dieses Ziel näher zu kommen?


Zu den Landtagswahlen die LINKE...
...weil die SPD dann reagieren muss.
In Sachsen vielleicht die NPD, um die CDU unter Druck zu setzen.

Zitat:
Original von Edwin Christian
Was kann der einzelne tun um die Sache voran zu bringen?


Zuerst:
Sich informieren und seine Zweifel (so er/sie sie hat) zur Diskussion stellen.
Dann:
Den Sozialneid überwinden, der dazu führt nichts zu ändern, damit es immer einen gibt, auf den man herabsehen kann, um nicht zu bemerken, wie tief man schon selbst im Dreck steckt.
Und:
Den Lügenmärchen der ARGE-Kundenberater widersprechen.
Die tatsächlich verbreiten, beim BGE würde man schlechter dastehen als mit Hartz-XYZ.
Und dabei verschweigen, dass Wohngeld und Nothilfe auch weiterhin gezahlt werden.

Und was fällt Dir/Euch ein?

Beste Grüße
Der P(r)o(ph)et cool großes Grinsen Augenzwinkern

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04.09.2008 22:05 Poet ist offline Beiträge von Poet suchen Nehmen Sie Poet in Ihre Freundesliste auf
Edwin Christian


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Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Doch, Dieter Althaus halte ich für seriös.


Wieso ist der dann in der CDU? großes Grinsen



Zitat:
Ich bin Poet, kein Prophet
Wenn Althaus es schafft, und die CDU nächstes Jahr die Bundestags-Wahl gewinnen will...
...in naher Zukunft.


Geht doch! Freude

Zitat:
In Sachsen vielleicht die NPD, um die CDU unter Druck zu setzen.


Gut das ich nicht in Sachsen wohne!

Zitat:
Und was fällt Dir/Euch ein?


Nix fundiertes sacht dat Hannemann! verwirrt

LG
E.C

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05.09.2008 01:12 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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großes Grinsen Fundiert Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Edwin Christian
Zitat:
Und was fällt Dir/Euch ein?

Nix fundiertes sacht dat Hannemann! verwirrt



Dann halte ich mal weiter nach Fragen/Antworten/Meinungen ausschau...
...ansonsten schreibe ich lieber Bücher - statt Onlinemonologe.
Die kann man wenigstens auch mit einem Glas Rotwein in der Badewanne lesen,
wenn man sich dazu nicht öffentlich äußern möchte.

Beste Grüße
DerPoet

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Poet: 05.09.2008 10:37.

05.09.2008 10:37 Poet ist offline Beiträge von Poet suchen Nehmen Sie Poet in Ihre Freundesliste auf
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cool Was sonst in "der Welt" abläuft... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Frisch aus dem Ticker...
...Themenrelevant:

Zitat:

Massenpetition gegen Rente mit 67
Hahn / Kipping: Massenpetition gegen Rente mit 67 startet am Tag der Sachsen mit Unterschriftensammlung Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Dr. André Hahn, und die Dresdner Bundestagsabgeordnete Katja Kipping, stellvertretende Parteivorsitzende der LINKEN, erklären anläss-lich des Tages der Sachsen in Grimma:

Am Tag der Sachsen startet in Grimma die Unterschriftensammlung für die Massenpetition "Nein zur Rente ab 67" an den Deutschen Bundestag. Wir begrüßen es, dass DIE LINKE in Sachsen die Initiative für diese Aktion übernommen hat. LINKE Landes- und Bundespolitiker werden in Grimma am Stand der Linksfraktion (Weberstraße / Ecke Tuchmachergasse) Unterschriften sammeln.

Die stufenweise Einführung des gesetzlichen Renteneintrittsalters von 67 hat nur einen unbezweifelbaren Effekt: die neuerliche flächendeckende Kürzung der Renten. Denn heute liegt das tatsächliche durchschnittliche Renteneintrittsalter – überwiegend bedingt durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit – bei rund 60 Jahren.

Dass Arbeitsmarkt und Arbeitsbedingungen in Zukunft im Normalfall ein Arbeitsleben bis zum 67. Geburtstag ermöglichen, glauben wahrscheinlich auch jene nicht, die im Bundestag für die Rente mit 67 ihre Hand gehoben haben.

Die Rente mit 67 muss daher wieder abgeschafft werden, notwendig sind stattdessen flexible Möglichkeiten, ohne Abschläge schon vor dem 65.Lebensjahr in die Rente einzutreten.

Die Massenpetition fordert auch eine Fortsetzung der Förderung von Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit und einen abschlagsfreien Zugang zu Erwerbsminderungsrenten.

Dr. André Hahn ist am Sonnabend, den 6.9., um 13 und 16 Uhr sowie am Sonntag, den 7.9., um 11 Uhr am Stand der Linksfraktion.
Katja Kipping hält sich am Sonntag von 10 bis 14 Uhr an unserem Infostand auf.
Der Sozial- und Rentenexperte der Landtags-Linksfraktion, Dr. Dietmar Pellmann, steht am Sonnabend ab 15 Uhr zum Thema Rente Rede und Antwort.
Mehr zur Petition unter: www.dielinke-sachsen.de


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05.09.2008 11:26 Poet ist offline Beiträge von Poet suchen Nehmen Sie Poet in Ihre Freundesliste auf
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Wenn ich von die Meinung des Generalsekretär der SPD Hubertus Heil lese:

Zitat:
Bürgergeld ist eine "konservative Stilllegungsprämie"

Als "unsozial" und "leistungsfeindlich" hat SPD-Generalsekretär Hubertus Heil die Überlegungen von Union und FDP zur Einführung eines Bürgergeldes kritisiert. Dies blockiere das sozialdemokratische Prinzip der aktivierenden Teilhabe
.

Am Schluss heißt es:

Zitat:
Die "Vision" des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus entspricht "nicht unserer Politik und wird nicht unsere Politik werden", beschloss Heil.

Da braucht es noch viel Überzeugungsarbeit und Druck bei der SPD! Hier sagt man da fließt noch viel Wasser den Rhein runter.
Es gebe natürlich auch noch das andere Szenario die gesamte CDU/CSU ringt sich zum BGE durch und kommt bei der nächsten Bundestagswahl mit der FDP an die Regierung.

Warum könnte ich mich darüber sogar nicht freuen!? geschockt

LG
Edwin Christian

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05.09.2008 13:35 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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Wäre die Diskussion

Zitat:
Massenpetition gegen Rente mit 67


bei der Einführung des BGE nicht gegessen?

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05.09.2008 13:40 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Dann halte ich mal weiter nach Fragen/Antworten/Meinungen ausschau...


Meinung gabs im anderen Treat!

Zitat:
Ein gesichertes Einkommen macht weniger Existenzangst und das hat gute Wirkung auf alle Menschen. Was Existenzangst anrichten kann erzählt uns die GNM oder ein Blick über den Teich in die Bronx.

Was spricht dagegen dass Menschen die am Arbeitsmarkt (schreckliches Wort) nicht mehr gehandelt werden eine Existenzsicherung haben und nicht in ständiger Angst vor der Zukunft leben müssen.


Gruss
E.C

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05.09.2008 14:10 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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Zustandverbesserung oder nur Kosmetik?

Wirbel um Hartz-IV-Erhöhung
SPD-Linke mit Milliarden-Wunschliste

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Edwin Christian

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05.09.2008 14:36 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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verrückt Hmmm... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Edwin Christian
Zustandverbesserung oder nur Kosmetik?
Wirbel um Hartz-IV-Erhöhung
SPD-Linke mit Milliarden-Wunschliste


Flickschusterei.

Viel interessanter ist dieses Zitat aus dem 2. Block:
Zitat:
FAZ:
„Der schon heute kaum mehr vorhandene Abstand zu den niedrigsten Löhnen würde weiter schrumpfen“, heißt es. Das IAB rechnet mit etwa 200.000 Personen, für die die Option attraktiver wird, die Arbeit niederzulegen und allein von den Sozialleistungen zu leben.


Wir halten also den Abstand zu den "Minimal-Löhnen" lieber mit einer
Reduzierung der "Sozialleistungen"
als durch einen akzeptablen Lohn für die "unterbezahlten" Lohnempfänger.

Ein 70er WoW-Spieler würde hier sagen:
"Ich mach doch keine EP- und Ruffreie 3-Stunden-Quests für ein paar Silber."

Gruß
DerPoet

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05.09.2008 14:58 Poet ist offline Beiträge von Poet suchen Nehmen Sie Poet in Ihre Freundesliste auf
Roland Roland ist männlich


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Herkunft: München

RE: Hmmm... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Poet
Ein 70er WoW-Spieler würde hier sagen:
"Ich mach doch keine EP- und Ruffreie 3-Stunden-Quests für ein paar Silber."


Wow, Du kennst Dich aber aus! großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen
Etwa aus eigener Erfahrung?

Aber nochmal zum Thema Renten und BGE: Das interessiert mich schon. Müsste das BGE nicht zumindest teilweise auf die Renten und Pensionen angerechnet werden? Damit würden ja die Rentner und Pensionäre (ein nicht unerheblicher Teil der Gesellschaft) schon zum großen Teil aus dem Pool der BGE-Empfänger wegfallen.

Die Rentenversicherung an sich muss man ja nicht gleich aufgeben, ihre Bedeutung würde mit dem BGE aber wohl abnehmen.

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Immer wenn du auf der Seite der Mehrheit stehst, ist es an der Zeit, innezuhalten und nachzudenken (Mark Twain)
05.09.2008 15:18 Roland ist offline E-Mail an Roland senden Beiträge von Roland suchen Nehmen Sie Roland in Ihre Freundesliste auf
Edwin Christian


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Nach der Verkündigung vom Arbeitsminister Blüm (Ad), die Rente ist sicher, hat die Rente doch schon sehr an Bedeutung eingebüsst, siehe Privatversicherung und Riester Rente. Als mein Vater noch lebte, war es möglich von der Knappschaftsrente eine ganze Familie zu ernähren. Und heute soll jeder sich Zusatzversichern! Ist das nicht schon fast eine Bankroterklärung! Oder zumindest kann sich keiner mehr drauf verlassen, später tatsächlich von der Rente alleine über die runden zu kommen. Ein BGE würde auch hier härten von vornherein abfedern.

Zitat:
Aber nochmal zum Thema Renten und BGE: Das interessiert mich schon. Müsste das BGE nicht zumindest teilweise auf die Renten und Pensionen angerechnet werden?.

Damit wäre das BGE auch nicht mehr bedingungslos! Sondern Einkommensabhängig. Man müsste dann gerechterweise alle einkommen anrechnen, oder übersehe ich da was?

LG
Edwin Christian

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Ich unterstütze die Einführung eines allgemeinen, personenbezogenen, bedingungslosen Grundeinkommens in Existenz- und teilhabe-sichernder Höhe.
http://www.basicincomeinitiative.eu
05.09.2008 16:08 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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RE: Hmmm... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Roland
Wow, Du kennst Dich aber aus! großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen
Etwa aus eigener Erfahrung?


Sicher Augenzwinkern
Seit gestern habe ich den einzigen (denk ich) 70er Bank-Char mit Flugmount, der alleine beim Felshetzer-Ledern 9 Lvl auf der Scherbenwelt "gemacht" hat.
Als beim Q-abliefern plötzlich der 71 EP-Balken mit 8.260 von 1.250.000 aufging, musste ich mir den Hintergrund von einem GM erklären lassen. cool

Zitat:
Original von Roland
Aber nochmal zum Thema Renten und BGE: Das interessiert mich schon.


Da das BGE grundsätzlich auf jedes beliebige Einkommen angerechnet werden soll,
ist deine Frage wohl beantwortet.

Beste Grüße
DerPoet

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05.09.2008 16:12 Poet ist offline Beiträge von Poet suchen Nehmen Sie Poet in Ihre Freundesliste auf
Juergen2006


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Grundeinkommen der anderen Art: http://www.stern.de/wirtschaft/immobilie...ben/638059.html geschockt

Jürgen
05.09.2008 16:20 Juergen2006 ist offline E-Mail an Juergen2006 senden Beiträge von Juergen2006 suchen Nehmen Sie Juergen2006 in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Edwin,

Zitat:
Original von Edwin Christian
Damit wäre das BGE auch nicht mehr bedingungslos! Sondern Einkommensabhängig. Man müsste dann gerechterweise alle einkommen anrechnen, oder übersehe ich da was?


nochmals etwas deutlicher für Mitleser, damit mein Telofon nicht wieder glüht:

Jede Art von Einkommen wird angerechnet
und
ab dem ersten Euro über der Marge versteuert.
Basis ist das Althaus-BGE, dem man die größte Umsetzungschance geben /kann/darf/muss.

Weil noch einige Anrufer (bitte hier anmelden und schreiben!) die Zinseszins-ist-das-Problem-Fraktion-Texte hinterfragt haben, hier nochmals kurz:

Wenn jemand aus Island erstmals den 22°-Frühling in Nizza erlebt hat,
dann ist es verständlich, wenn er zuhause künftig dieses Klima für alle wünscht.
Lächerlich und lebensgefährlich wird es, wenn er das ganze Jahr in Island mit den Urlaubsshorts, Boxershirt und Sandalen durch die Gegend rennt. In die Klappse sollte man ihn sperren, wenn er diese Kluft zur ganzjährigen Zwangsbekleidung in Island machen will.

Oder poetisch:
Wenn einer in nen iglu zieht
Und dann mit fröhlichem gemüt
Selbst glaubt dass er ein eisbär wär
So irrt sich der

Infogrüße
DerPoet

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05.09.2008 16:29 Poet ist offline Beiträge von Poet suchen Nehmen Sie Poet in Ihre Freundesliste auf
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