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Zum Ende der Seite springen Leserbriefaktion von Bärbel Engelbertz - Neue Erkenntnisse zur SSPE
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susanne


Dabei seit: 01.06.2006
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Leserbriefaktion von Bärbel Engelbertz - Neue Erkenntnisse zur SSPE Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Nachfolgend eine sehr interessante Leserbriefaktion von Bärbel Engelbertz auf einen Artikel in der FAZ.

Die FAZ hat keinen guten Umgang mit Leserbriefen - soviel sei schonmal vorweg gesagt.

Inhaltlich sind in diesem Leserbrief bahnbrechende Erkenntnisse von ihr eingearbeitet hinsichtlich der offiziellen Angaben zur Entstehung von SSPE, die die derzeitige schulmedizinische Argumentation völlig auf den Kopf stellt. Die SSPE (subakute sklerosierende Panenzephalitis), bei der sich das Gehirn auflöst, wird seitens der Schulmedizin derzeit als Folge der Masernerkrankung dargestellt und für Panikmache eingesetzt, damit die Eltern ihre Kinder unbedingt gegen Masern impfen.

Bei den Recherchen von Bärbel Engelbertz hat sich aber herausgestellt, dass die SSPE in früheren Jahren in den wissenschaftlichen Zeitschriften als Folge von IMPFUNGEN veröffentlicht wurde!!!
24.10.2008 10:46 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


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RE: Leserbriefaktion von Bärbel Engelbertz - Neue Erkenntnisse zur SSPE Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

An die
F.A.Z.


Per e-mail leserbriefe@faz.de


Bezug: Artikel vom 13.09.2008“Gefährliche Impfgegner“ von Peter-Philipp Schmitt


Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion Leserbriefe,


Pressefreiheit ist ja gut und schön, aber sie sollte von sauberen Recherchen geleitet sein und nicht von haltlosen Behauptungen.

Dass Hygienestandards wie sauberes Wasser für Körperpflege und Getränke sowie Sauberkeit im Haushalt dazu beigetragen haben, Krankheiten zu dezimieren, steht außer jeder Frage.
Dass erhebliche Konfliktpotentiale wie Existenzdruck, tiefe Verlassenheitsängste und überhaupt Ängste – so empfunden, ob begründet oder nicht – zu Krankheiten führen, ist ebenfalls eine unbestreitbare Tatsache.
Ebenfalls führt eine Mangel- oder gar Unterernährung oder auch eine völlig falsche Ernährung zu Krankheiten.
Drei wesentliche Lebensbedingungen sind also unbestreitbar mit dem Rückgang oder der Zunahme von Krankheiten verbunden und als solche in ihren Auswirkungen wissenschaftlich vielfach gesichert.

Herr Schmitt nun behauptet, dass die Impfungen allein zum Rückgang der jeweiligen Krankheiten geführt haben, ungeachtet der von ihm nicht recherchierten, aber unbestreitbaren Tatsache, dass alle Impfungen zu einem Zeitpunkt eingeführt wurden, als die Krankheiten, gegen die man impfte, ohnehin schon um bis zu 80% und mehr zurückgegangen waren.
Das gilt auch für Masern.

Hätte Herr Schmitt ordentlich recherchiert, hätte er gewusst, dass die von ihm behauptete Masernerkrankungsfolge SSPE (=subakute sklerosierende Panenzephalitis) bereits 1973 in „The Lancet“, November 10, S. 1083 als Autoimmunerkrankung diskutiert wurde und zwar nach der Polio (=Kinderlähmung) – Impfung Salk, die seit 1954 verabreicht wurde und heute immer noch durchgeführt wird.

Hätte Herr Schmitt ordentlich recherchiert, hätte er gewusst, dass bis 2004 – und das hat sich bis heute nicht geändert – in Microbiol.Immunol., 48(4), 277-287 veröffentlicht wurde, dass man den krankmachenden Mechanismus der SSPE (angeblich) noch nicht kennt und weitere Untersuchungen erforderlich sind.

Hätte Herr Schmitt ordentlich recherchiert, hätte er gewusst, dass die Masernerkrankung per defintionem mal eben von der WHO geändert wird, damit in der Statistik genügend Masernerkrankungen erscheinen, mit der man den Impfaufruf begründen kann. Die derzeitige Definition lautet: Fieber über 38,5° und ein makulapapulöses Ekzem über 3 Tage als Leitsymptomatik. Die für Masern typischen Koplik-Flecken müssen nicht sein. Fieber und ein makulapapulöses Ekzanthem tritt auch auf bei Röteln und Scharlach. Die Labordiagnostik muss nicht sein. Kein Wunder, sie bringt in über der Hälfte der Fälle nicht das gewünschte Ergebnis einer Bestätigung der Masernerkrankung.

Hat man bei den von Herrn Schmitt angegebenen Fällen in Bad Salzuflen mal auf Autoimmunerkrankung untersucht, bevor man rückblickend ein 1999 an Masern erkranktes ungeimpftes Kind als Schuldfaktor bemüht ?
Kann man dies überhaupt, wenn man die Krankheit SSPE von 1954 nach Impfung gegen Kinderlähmung bis heute noch gar nicht verstanden hat ?
Woher will Herr Schmitt denn wissen, dass in den Jahren zwischen 1999 bis heute kein Masernkontakt bestanden hat ? Waren die Kinder – so traurig deren Schicksal ist – in Quarantäne oder unter dauernder Beobachtung ?

Hätte Herr Schmitt ordentlich recherchiert, hätte er gewusst, dass die SSPE noch bis 1989 (Int J Epidemiol. Sep; 18(3):684-9) als Folge der MasernIMPFUNG veröffentlicht wurde, die durchschnittlich 4,6 Jahre später auftritt.
Die abgeschwächte Form der SSPE, die Maserneinschlusskörperchenencephalitis (MIBE) wird heute als MasernIMPFfolge wissenschaftlich gesichert festgestellt (z.B. Bitnun et.al., CID 1999, p.855 ff). Auch das verschweigt Herr Schmitt.

Hätte Herr Schmitt ordentlich recherchiert, hätte er aus den jüngsten Veröffentlichungen der Zulassungsbehörde PEI (Paul-Ehrlich-Institut) gewusst, dass das Risikopotential der Masernimpfstoffe gar nicht bekannt ist und dass man nur 5 % aller Impfschäden erfasst, weil man keine effektiveren Datenerfassungssysteme zur 100%igen Erfassung hat.

Am 08.02.2006 veröffentlichte die F.A.Z. folgende Äußerung von Herrn Prof. Dr. H.J. Schmitt, dem damaligen Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission (STIKO), dass „...hierzulande auch keine flächendeckenden epidemiologischen Daten erhoben...“werden, „...mit denen das Impfen begründet und der Impferfolg überprüft werden könnte.“

Es ist absolut nicht nachzuvollziehen, wie Herr Schmitt als Verfasser des Artikels „Gefährliche Impfgegner“ dann noch allen Ernstes behaupten kann, dass die Masernimpfung, gegen die sich Eltern glücklicherweise entscheiden können, vor den Masern und einer Hirnschädigung schützen soll ?!

Der Artikel ist eine Schande für jeden seriösen Journalismus!


Ich bitte um Veröffentlichung.
Bärbel Engelbertz
24.10.2008 10:57 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Antwort der FAZ:

-------- Original-Nachricht --------
> Datum: Mon, 22 Sep 2008 14:11:31 +0200
> Von: "Leserbriefe-Autoantwort" <autoantwort-leserbriefe@faz.de>
> An: XXX
> Betreff: Automatische Antwort

> Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
>
>
>
> vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ihr Brief wird von der Redaktion
> aufmerksam gelesen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir Ihnen wegen der
> umfangreichen Post, die wir erhalten, nicht persönlich antworten oder Ihnen
> mitteilen können, ob Ihr Leserbrief in der Zeitung veröffentlicht wird.
> Wir bearbeiten im Hinblick auf eine wahrscheinliche Veröffentlichung nur
> jene Briefe, die eine vollständige Postanschrift aufweisen. Bloße
> Ortsangaben genügen uns nicht zur Sicherstellung der Authentizität von
> Leserbriefen.
>
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Ihre
>
> Frankfurter Allgemeine Zeitung
>
> "Briefe an die Herausgeber"



[Anmerkung: In dem ursprünglichen Leserbrief waren neben dem Namen auch die vollständige Adresse + Tel/Fax-Nr. angegeben.]
24.10.2008 11:02 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Antwort von Bärbel Engelbertz:


Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,

sollte meine Adresse nicht vollständig übermittelt worden sein und dies Sie an einer Veröffentlichung hindern, hier meine vollständige Adresse:

Bärbel Engelbertz, ... XXX

Zur Authenzität und Rückmeldung können Sie mich auch telefonisch (auch Fax) erreichen unter: .... XXXX

Im Sinne eines unabhängigen und nicht werbeabhängigen Journalismus, der auch kritische Stimmen zuläßt - insbesondere in Verbindung mit einer so großen Zeitung wie der F.A.Z. hoffe ich doch, dass einer Veröffentlichung nun nichts mehr im Wege steht. Immerhin grenzt Ihr Artikel mit den dazu noch schlecht um nicht zu sagen gar nicht recherchierten und damit haltlosen Behauptungen hart an einer Nötigung, die verantwortungsbewußte Eltern treffen, die auf Grund fundierter Kenntnisse eine Masern-Mumps-Röteln-Impfung ablehnen. Außerdem ist es Ihrer Veröffentlichung zuzurechnen, wenn nach einer MMR-Impfung, der verängstigte Eltern auf Grund Ihres Artikels zustimmen, eine Autoimmunerkrankung im Sinne einer SSPE (subakute sklerosierende Panencephalitis) oder eine MIBE (Maserneinschlußkörperchenencephalitis) auftritt. Die wissenschaftlichen Quellen zu diesen Erkrankungen sind Ihnen ja aus meinem Leserbrief bekannt. Nehmen Sie als Redaktion diese Verantwortung auf sich?

Mit freundlichen Grüßen
24.10.2008 11:06 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Antwort der FAZ:


Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ihr Brief wird von der Redaktion aufmerksam gelesen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir Ihnen wegen der umfangreichen Post, die wir erhalten, nicht persönlich antworten oder Ihnen mitteilen können, ob Ihr Leserbrief in der Zeitung veröffentlicht wird. Wir bearbeiten im Hinblick auf eine wahrscheinliche Veröffentlichung nur jene Briefe, die eine vollständige Postanschrift aufweisen. Bloße Ortsangaben genügen uns nicht zur Sicherstellung der Authentizität von Leserbriefen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Briefe an die Herausgeber“
24.10.2008 11:09 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
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Antwort von Bärbel Engelbertz


22.09.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Reaktion auf meinen Leserbrief ist mehr als befremdlich. Auch die Pressefreiheit hat ihre Grenzen!
Da Ihre automatische Antwort keine Antwort des Leserbriefverfassers zuläßt, erhalten Sie meinen Kommentar im Anhang nebst dem ursprünglichen Leserbrief.

M.Fr.Gr. Bärbel Engelbertz
24.10.2008 11:11 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
Juergen2006


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Bärbel ist wie immer brillant. Einige Anmerkungen zur Pressefreiheit:

Bei Verstößen gegen den sog. Pressekodex ist der sog. Presserat zuständig. Ich habe dort einmal eine Beschwerde versucht; was herauskam, kann man hier nachlesen: http://www.neue-medizin.com/presserat.htm

Daneben gibt es das gerichtliche Vorgehen, von dem wohl vor allem bei Verleumdungen und Verletzungen des Persönlichkeitsrechts Gebrauch gemacht wird. Im vorliegenden Fall könnte ein Straftatbestand verwirklicht worden sein, nämlich die Anstiftung oder Beihilfe zur (nicht gerechtfertigten) Körperverletzung (Impfung), nämlich durch die Weigerung, den Leserbrief abzudrucken oder den Sachverhalt selbst richtigzustellen.
Über die Erfolgs-Chancen einer Klage in derartigen Fällen braucht man sich natürlich keinen Illusionen hinzugeben. Die Richter dürfen ja nicht "wissen wollen" (wie es Prof. Niemitz einmal in anderem Zusammenhang ausgedrückt hat).

Jürgen
27.10.2008 15:16 Juergen2006 ist offline E-Mail an Juergen2006 senden Beiträge von Juergen2006 suchen Nehmen Sie Juergen2006 in Ihre Freundesliste auf
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