Widerstand mit Gewalt????? |
susanne
Dabei seit: 01.06.2006
Beiträge: 704
 |
|
|
24.03.2010 11:18 |
|
|
|
|
Ich schließe mich dem im vollen Umfang an, Gewalt ist keine Option für mich. Ich bin davon überzeugt, dass wir eine freiheitliche, humanere Gesellschaft nur durch Aufklärung und gewaltfreie Proteste erreichen können.
LG
E.C
__________________ Grundeinkommen Partei
Ärzte über Impfungen
In früheren Zeiten bediente man sich der Folter. Heutzutage bedient man sich der Presse.
Oscar Wilde
|
|
24.03.2010 15:12 |
|
|
Andreas
Dabei seit: 09.01.2008
Beiträge: 69
 |
|
Danke Susanne,
für deine Stellungnahme, die ich sehr begrüße. Auch ich halte die Anwendung von Gewalt für indiskutabel. Darüber hinaus halte ich diese momentane Entwicklung für äußerst kontraproduktiv, was die Zielsetzungen von klein-klein betrifft.
Viele Grüße,
Andreas
|
|
24.03.2010 15:20 |
|
|
|
|
Gewalt? Können "die anderen" auch. Und besser. Die RAF hat gemeint, wenn man das Land ordentlich mit Anschlägen aufmischt, werden die Massen schon aufwachen. Eine kapitale Fehleinschätzung. Höchstens umgekehrt wäre es denkbar: Eine Massenbewegung, die letztlich auch zur Gewalt greift, gegen eine Minderheit, die sich immer noch gegen elementare Lebensinteressen wendet. Aber Hier und Jetzt stelle ich fest:
1) Gewalt hätte keinerlei Aussicht auf Erfolg.
2) Die Opfer auf beiden Seiten wären wegen 1) überhaupt nicht zu rechtfertigen, Menschen würden für Nichts geschädigt werden.
3) Damit nicht genug. Da die Gegenseite "gewinnen" würde, würde sie auch die Schalthebeln der Bewußtseinsindustrie (Massenmedien) weiterhin in den Händen halten. Und sie würden dies dazu nutzen, die Impfgegner usw. endgültig unmöglich zu machen: "Zuerst wollen die unseren Kindern den Impfschutz entziehen, und jetzt bringen sie die Leute schon direkt um, wir haben´s doch immer gewußt" usw. usf.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Juergen2006: 24.03.2010 20:32.
|
|
24.03.2010 20:31 |
|
|
Steffi
Dabei seit: 18.06.2006
Beiträge: 748
Herkunft: Großschönau Sachsen
 |
|
Die Hydra ist ein neunköpfiges schlangenähnliches Ungeheuer der griechischen Mythologie. Wenn es einen Kopf verliert, wachsen an dessen Stelle zwei neue.
__________________ Nur 2 Dinge sind unendlich, das Universum und die Menschliche Dummheit! Beim Universum , bin ich mir nicht ganz sicher! (A. Einstein) Wo Recht zu Unrecht wird, ist Rebellion Pflicht!
|
|
24.03.2010 20:32 |
|
|
Andi V
Dabei seit: 12.05.2009
Beiträge: 80
Herkunft: Steinmaur CH
 |
|
In der Analyse und Konsequenz muss ich den Ausarbeiten von LmZ Recht geben: Auch ich habe schon oft darüber nachgedacht, mit "Gewaltaktionen" etwas zu bewegen, da andere Abhilfe und andere Bemühung nichts mehr hilft.
Gewalt ist für mich eine Option, die am Schluss notwendig wird, wenn keine andere Möglichkeit mehr da wäre. Allerdings könnten Staatsdiener und Polizisten auch erst dann mit Gewalt und Knieschüssen rechnen, wenn sie versuchen würden, Familienmitglieder oder mich zwangszuimpfen.
Das Problem ist, dass Klein-Klein sich im Kreis dreht, oder langsam den Sättigungspunkt erreicht hat, wo keine andere Möglichkeit oder Idee mehr verwirklicht werden kann, oder zumeist sowieso überrumpelt wird.
Was würdet ihr machen, wenn ihr euch über 10 Jahre um ein Ziel bemüht habt, und kein bisschen weiter gekommen seit ? Das ergibt automatisch Frust.
Dem System würden aber Gewaltaktionen (die nicht organisiert oder klein organisiert wären), eher noch nützen oder entgegenkommen. Es funktioniert immer nach der Logik oder mit den Tricks wie z.B. bei Pearl Harbour, wo dann ein Zwischenfall als Rechtfertigungslüge für drastischere Gegenmassnahmen, Rechtsbeschneidungen oder Kriegsbegründungen liefern würden.
Also muss, wer die Option "Gewalt" konsequent als die letzte Möglichkeit ansieht, auch dafür sorgen, dass jeder Mitstreiter ein Funkgerät (da nicht Mobilnetz gebunden), einen Knüppel oder eine Waffe, und ein Training bekommen hat, um damit eine schlagkräftige Klein-Klein-Armee aufzustellen. Alles andere nützt nichts, und wenn 2-3 Einzelne etwas kaputt machen, werden sie umso schneller aus dem Spielfeld heraus genommen.
Swissjustice: Eine Sauerei sondergleichen...http://swiss-justice.net/
|
|
28.03.2010 14:31 |
|
|
|
|
Hallo Andi, ich würde nie behaupten, daß die klein-klein-Widerstandsidee nicht nachvollziehbar sei. Nachdem sich für Fakten und Recht kein Mensch interessiert, erscheint der Versuch einer gewaltsamen Lösung plausibel. Mein einziger Einwand ist im Grunde der, den du auch nennst:
| Zitat: |
| Dem System würden aber Gewaltaktionen (die nicht organisiert oder klein organisiert wären), eher noch nützen oder entgegenkommen |
..nur daß ich deine in Klammern stehende Einschränkung streichen würde. MaW: Es würde alles noch schlimmer werden. Potential nach unten ist immer noch da.
Man sollte aber auch die Raffinesse (nicht negativ gemeint!) eines Karl Krafeld nicht unterschätzen. Vielleicht will er uns nur aufrütteln, indem er uns mitteilt: Was ist denn das für ein gesellschaftlicher Zustand, in dem Gewaltakte LEGAL werden?
Man kann nicht drumherum reden, die Lage ist ziemlich trostlos. Wir sind auch nach 10 Jahren nur wenige, überall wird fleißig und erfolgreich gemauert. Vergleichen wir das mit der Kernkraftproblematik: Hier haben wir schätzungsweise doch über 50% der Bürger auf unserer Seite, das Ende der AKWs war auch politisch eingeleitet - und jetzt muß sogar hier wieder ganz von vorne angefangen werden. Deprimierend.
|
|
29.03.2010 20:13 |
|
|
|