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Zum Ende der Seite springen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko!
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Edwin Christian


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Ölkatastrophe im Golf von Mexiko! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ölkatastrophe im Golf von Mexiko!


Jeden Tag laufen 800 000 Liter Öl und Gas aus dem Bohrloch das sich in 1500 Meter tiefe befindet!

Ölpest ist Super-Gau für Golf von Mexiko 3Sat Nano spezial 1/3

Ölpest ist Super-Gau für Golf von Mexiko 3Sat Nano spezial 2/3

Ölpest ist Super-Gau für Golf von Mexiko 3Sat Nano spezial 3/3

800 000 Liter pro Tag................................unfassbar!

Edwin Christian

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Ich unterstütze die Einführung eines allgemeinen, personenbezogenen, bedingungslosen Grundeinkommens in Existenz- und teilhabe-sichernder Höhe.
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13.06.2010 19:47 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
susanne


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RE: Ölkatastrophe im Golf von Mexiko! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hier gäbe es noch die Möglichkeit, an einer Unterschriftenaktion gegen weitere Ölbohrungen vor der Küste und für erneuerbare Energien teilzunehmen:

KEINE ÖLBOHRUNGEN VOR DER KÜSTE - Avaaz
13.06.2010 23:05 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Die Organisation Avaaz Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Was die Organisation Avaaz betrifft, möchte ich dazu sagen, dass ich da erhebliche Vorbehalte habe. Es hat sich in der Vergangenheit leider immer wieder gezeigt, dass es Organisationen gibt, die im falschen Gewand daher kommen. Bei Avaaz habe ich aus zwei Gründen Anlass zur Skepsis:

1. Bei der Klimalüge haben die kräftig mitgemischt.

2. Wenn man sich die aktuelle Aktion von Avaaz gegen Gentechnik anschaut, da lautet die Forderung von Avaaz an die EU-Kommission nicht auf ein "Verbot" von Gentechnik, sondern auf "strenge Auflagen". Was soll das denn? Bei der Gentechnik helfen keine strengen Auflagen, sondern nur ein Verbot, und alle Initiativen, die ernsthaft gegen Gentechnik sind, fordern das auch. Avaaz ist mir von daher sehr suspekt. Es könnte gut sein, dass es hier nur darum geht, ineffektive Luftnummern zu kreieren und damit die Energie der kritischen Kräfte verpuffen zu lassen.
14.06.2010 09:15 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


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RE: Die Organisation Avaaz Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Man stelle sich auch nur mal vor, dass Avaaz mit dieser Initiative tatsächlich irgendwelche angeblich "strengen Auflagen" erreichen würden. Dann würde diese eigentliche Niederlage (Zulassung von Gentechnik) von Avaaz auch noch als Erfolg gefeiert und die kritischen Kräfte würden damit an der Nase herumgeführt.
14.06.2010 09:51 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Öl, Öl und nochmal Öl Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Der Ölteppich ist riesengroß. Um sich überhaupt mal eine Vorstellung davon machen zu können, hilft einem eine Website, die den Ölteppich auf unserer Landkarte anzeigt, wobei auch die Eingabe des eigenen Wohnortes möglich ist:

Visualizing the BP Oil Spill Disaster
15.06.2010 06:20 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


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RE: Öl, Öl und nochmal Öl Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Es könnte noch sehr heftig werden, was sich da durch die Ölkatastrophe entwickelt:

Russische Wissenschaftler warnen USA vor toxischem Corexit-Regen
18.06.2010 15:01 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
Edwin Christian


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Themenstarter Thema begonnen von Edwin Christian
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Aktuelle Meldungen zur Ölkatastrophe 19.06.2010

Auch diese Seite ist durchaus Kritisch zu betrachten!

E.C

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19.06.2010 14:30 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
Edwin Christian


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Themenstarter Thema begonnen von Edwin Christian
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Kopp nachrichten 21.06.2010 BP wusste bescheid über oil katastrophe

BP verspricht 20 Milliarden Dollar

Video Ölpest im Golf von Mexiko BP Chef entschuldigt sich vor US Kongress Politik STERN DE

Zur Ölpest! Berichte von Truppenaktivitäten an den Küsten - News 21.06


Der Tagesspiegel
Eine Sucht ruiniert die Welt

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22.06.2010 01:11 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko macht mir auch große Sorgen. Alles hängt jetzt davon ab, dass die Entlastungsbohrungen zum Erfolg führen. Denn wenn das nicht funktioniert, was ist dann? Dann kommt das Öl über den Golfstrom nach Europa und auch der Rest der Welt wäre nicht sicher vor dem Öl. Dieses Macondo-Ölfeld scheint riesig zu sein und bis es leergelaufen wäre, bzw. sich der Druck abgebaut hätte, könnte es Jahre dauern. Und dann gibt es noch die Version vom abiotischen Öl, nach der das Öl sich immer neu bildet. Das Ganze bietet genug Anlass, sich Gedanken zu machen. Wie sind die genauen Umstände? Und: Gibt es in dem Zusammenhang vielleicht auch gute Neuigkeiten?

Die alternativen Informationen im Netz sind prinzipiell eine gute Möglichkeit, um sich abseits des Mainstreams aus unabhängigen Quellen zu informieren. Allerdings zeigt die Erfahrung im Umgang mit den alternativen Medien, dass diese besonders gerne mit Angstmache arbeiten. Die derzeitigen Szenarien übertreffen sich in ihrem apokalyptischem Ausmaß und angeblich hat man sogar schon vor 100 Jahren alles gewusst, was jetzt auf uns zukommt: Der Weltuntergang. Die Artikel sind daher teilweise mit ein bisschen Vorsicht zu genießen. Ich habe versucht, mir mal einen Überblick zu verschaffen.

Hier wäre zunächst mal ein Artikel zur besonderen Problematik in diesem Fall. Das Öl tritt anscheinend nicht nur aus dem Bohrloch aus, sondern direkt aus dem Meeresboden. Das macht es so schwierig, damit umzugehen:

Apokalypse Now: Die Wahrheit über die Bohrinsel-Katastrophe - Wisnewski - Kopp

Möglicherweise handelt es sich um einen sog. Öl-Migrationskanal. Im nachfolgenden Artikel wird die Meinung vertreten, es handele sich um abiotisches Öl, also Öl, welches laufend nachgebildet wird, was bedeuten würde, dass ein Leerlaufen der Quelle nicht in Sicht wäre. Peak-Oil sei damit widerlegt:

Die Ölkatastrophe »könnte noch Jahre andauern«, wenn es nicht gelingt, sie zu bekämpfen - Engdahl - Kopp

Wie kann es sein, dass das Öl nicht nur aus dem Bohrloch, sondern auch noch seitlich aus dem Meeresboden austritt? Der nachfolgende Artikel besagt, dass bei der „Top-Kill“-Methode zuviel Druck im Bohrkanal entstanden ist und dieser dabei zerrissen ist:

Öl-Katastrophe: Doomsday hoch zwei - Wisnewski - Kopp

Wie geht man jetzt damit um? Wie funktionieren Entlastungsbohrungen?

Zitat:
Die Ingenieure bohren senkrecht in die Tiefe, dann schräg auf das außer Kontrolle geratene Bohrloch zu. Haben sie es erreicht, bohren sie es von der Seite an und pumpen große Mengen schweren Bohrschlamms hinein. Die Masse füllt die Bohrung von unten auf und wirkt schließlich wie ein Stöpsel. Am Ende wird das Bohrloch wie ein kariöser Zahn mit Zement verschlossen. "Bottom Kill" heißt das Verfahren

Das Ganze muss natürlich unterhalb der Bruchstelle des Bohrloches stattfinden, damit auch seitlich aus dem Meeresboden nichts mehr austreten kann. Im aktuellen Fall bedeutet das, dass sehr tief gebohrt werden muss.

Eine Einschätzung zu den Entlastungsbohrungen sowie das oben aufgeführte Zitat finden sich im nachfolgenden Artikel:

Bottom Kill unter dem Meer - Bethge - Spiegel Online

Und wie geht man am besten mit dem bereits ausgetretenen Öl um? Gibt es vielleicht auch noch eine gute Nachricht?

BP setzt derzeit das hochgiftige Corexit 9500 ein, das über einen Giftregen noch ganz massive Umweltschäden auch an Land nach sich ziehen wird, nachdem es im Meer schon eine fatale Wirkung entfaltet hat.

Es gibt aber auch eine völlig ungiftige Möglichkeit, das Öl zu binden, so dass es sich zunächst ohne Schädigung der Umwelt auf den Meeresboden absenkt, wo es dann mithilfe von Mikroorganismen in H2O + CO2 + Biomasse aufgespalten wird, man müsste diese Methode nur noch anwenden:

Ölkonzerne und Medien verschweigen: Ungiftige Ölbekämpfung ist machbar - Wisnewski - Kopp
22.06.2010 11:21 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
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Die angaben über die Ölpest sind doch sehr widersprüchlich, besonders wenn es um Details geht.

Zitat:
Die alternativen Informationen im Netz sind prinzipiell eine gute Möglichkeit, um sich abseits des Mainstreams aus unabhängigen Quellen zu informieren. Allerdings zeigt die Erfahrung im Umgang mit den alternativen Medien, dass diese besonders gerne mit Angstmache arbeiten. Die derzeitigen Szenarien übertreffen sich in ihrem apokalyptischem Ausmaß und angeblich hat man sogar schon vor 100 Jahren alles gewusst, was jetzt auf uns zukommt: Der Weltuntergang. Die Artikel sind daher teilweise mit ein bisschen Vorsicht zu genießen. Ich habe versucht, mir mal einen Überblick zu verschaffen.


So sehe ich das auch!

Es wird aber auch wieder an Experten verwiesen ohne die Namen zu nennen, ohne Namen und Quellenangaben ist das alles sehr mit Vorsicht zu betrachten. Demnach soll es sogar 7000 weitere Ölbohrinseln im Golf von Mexiko geben (ohne Gewähr).

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22.06.2010 16:47 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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Greenpeace-Experte über die Auswirkungen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Christian Bussau von Greenpeace über die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im Gespräch mit Kristina zur Mühlen

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22.06.2010 18:09 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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Wussten der Chef von BP, Tony Hayward, sowie die Bank Goldman Sachs bereits VOR der Explosion der Bohrinsel Bescheid? Dem nachfolgenden Artikel ist zu entnehmen, dass beide kurz vor der Explosion erhebliche BP-Aktienpakete verkauft haben, deren Wert nach der Explosion abgestürzt ist.

Insiderhandel mit Deepwater Horizon-Katastrophe?

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von susanne: 24.06.2010 00:03.

23.06.2010 04:07 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
1. Wussten Goldman Sachs und/oder Tony Hayward von den Schwierigkeiten im Februar, welche “damn near blew up the rig“?

und:

2. Verkauften sie ihre Aktien in der Kenntnis von frühzeitigen Insiderinformationen, die dem Markt nicht zugänglich waren?

Seit der Katastrophe hat BP rund 45 Prozent seines Wertes verloren. Wohl ein Schelm, der bei alledem Arges denkt.




Nennt man das dann nicht vorsätzlichen Betrug?

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Edwin Christian: 23.06.2010 15:04.

23.06.2010 15:03 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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Da habe ich mich doch gestern wirklich gewundert. Wie kann es angesichts einer solchen Katastrophe sein, dass ein Gericht den von Präsident Obama verhängten Tiefsee-Bohrstopp per einstweiliger Verfügung aufhebt?

Die Antwort ist womöglich sehr einfach. Der nachfolgende Artikel besagt: Moratorium-Richter Feldman selbst dick in Ölwerten investiert!
24.06.2010 00:47 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Zitat:

Es gibt aber auch eine völlig ungiftige Möglichkeit, das Öl zu binden, so dass es sich zunächst ohne Schädigung der Umwelt auf den Meeresboden absenkt, wo es dann mithilfe von Mikroorganismen in H2O + CO2 + Biomasse aufgespalten wird, man müsste diese Methode nur noch anwenden:

Ölkonzerne und Medien verschweigen: Ungiftige Ölbekämpfung ist machbar - Wisnewski - Kopp


Auf diesen Punkt möchte ich nochmal besonders hinweisen, er scheint mir sehr bedeutend zu.sein. Es gibt eine völlig ungiftige Möglichkeit, Öl zu binden und abzubauen.

Wie das funktioniert, das wird in dem Video unter o.g. Link erklärt und es lohnt sich auch, dieses 10-minütige (englischsprachige) Video am Ende des Artikels anzuschauen. Da hat die schweizer Firma OTI mit Erlaubnis der Behörden in Thailand ein Life-Experiment durchgeführt, welches u.a. von dem wissenschaftlichen Marine Labor Bio-Aquatic aus den USA begleitet wurde.

Es ist sehr schön zu sehen, wie das an der Oberfläche schwimmende Öl sich zu kleinen Partikeln verfestigt, die zum Meeresgrund fallen, ohne dass die Unterwasserwelt in irgendeiner Form gestört wird. Sobald es am Meeresboden angekommen ist, beginnt der biologische Abbauprozess. Mithilfe von Mikroorganismen wird das Öl aufgespalten in H2O (Wasser) + CO2 (Kohlendioxid). Schon nach 7 Tagen sieht der Meeresboden wieder gut aus und nach 4 Wochen ist alles weg.

In dem oben von Edwin Christian verlinkten Video wird ab Min. 8:30 auch noch auf weitere ungiftige Produkte zur Ölbekämpfung hingewiesen. „Die chemische Keule schadet mehr, als sie hilft“ wird dort sogar schon auf 3sat gesagt. Man arbeite inzwischen weltweit an pflanzlichen Mitteln und es wird auch ein konkretes Produkt genannt, das für die Reinigung an Land eingesetzt werden kann.

Von infokriegernews wird der 100% biologisch abbaubare Reiniger Biosativa propagiert. Der wurde allerdings nicht zur Bekämpfung einer Ölpest entwickelt. Bei Biosativa ist der Einsatz im Wasser noch nicht bzw. nicht ausreichend erprobt, die benötigten Mengenverhältnisse sind nicht bekannt und das Erscheinungsbild ist nicht sehr professionell. Es mag sich mal jeder selber die Videos von Biosativa und im Vergleich dazu von der schweizer Firma OTI anschauen und sich eine eigene Meinung bilden. Mir stellt sich da die Frage, warum infokriegernews nicht ein ausgereiftes Produkt gewählt hat, um aufzuzeigen, dass man der Ölpest im Golf von Mexiko wirkungsvoll auf ungiftige Weise begegnen kann.

Insgesamt bleibt aber festzuhalten, dass es anscheinend sehr gute Möglichkeiten gibt, die Auswirkungen der Ölpest zu bekämpfen. Es ist ein Trauerspiel, dass davon im Golf von Mexiko kein Gebrauch gemacht wird.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von susanne: 26.06.2010 01:10.

26.06.2010 01:01 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
Oberpfälzer


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Ölbeseitigung mit Stahlwolle Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Für die Beseitigung des Ölfilms gibt es eine genial einfache Methode: Stahlwolle. Die Adhäsion (Anhaften von Stoffen) des Öls zur Stahlwolle ist größer als zu Wasser. Wird Stahlwolle auf ölverseuchtes Wasser aufgebracht, so haftet das Öl an die Stahlwolle. 1 Gramm Stahlwolle kann bis zu 40 Gramm Öl an sich binden bei 10-25% Wasseranteil. Es wurde bereits 1994 in raum&zeit darüber geschrieben, aber weder Behörden noch Ölfirmen hatten Interesse daran. Vermutlich ist das Verfahren für sie zu einfach. Oder aber liegt es am Erfinder, er ist Zahnarzt. Hier sind die Patente: Verfahren zum Entfernen eines Ölfilms von einer Wasseroberfläche http://www.patent-de.com/19941103/DE4117040C2.html
Verfahren zum Trennen von Gemischen und Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte und Adhäsion gegenüber nicht saugenden Feststoffoberflächen http://www.patent-de.com/19930121/DE4117040A1.html
28.06.2010 20:18 Oberpfälzer ist offline E-Mail an Oberpfälzer senden Beiträge von Oberpfälzer suchen Nehmen Sie Oberpfälzer in Ihre Freundesliste auf
susanne


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Wer genauer über die konkreten Gegebenheiten bei der Bekämpfung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko informiert sein möchte, für den könnte der nachfolgende Artikel sehr interessant sein, in dem der deutsche Spezialist Walter Carls darüber berichtet, der lt. eigener Aussage direkten Kontakt zu den Personen vor Ort unterhält.

Der Bericht unterscheidet sich sehr wohltuend von den vielen wilden Spekulationen hinsichtlich der Ölkatastrophe, die man sonst so in den alternativen Informationsquellen findet: Die Katastrophe sei von einigen bewusst herbeigeführt, der Meeresboden sei brüchig und berge eine große Gefahr, der Katastrophe könne man nur noch mittels einer kleinen Atombombe Herr werden, die den Meeresboden verschließen soll. Sogar von einer Bedeckung der Weltmeere mit Öl ist die Rede, was angeblich schon in einer Prophezeiung von vor über 100 Jahren vorausgesagt wurde. Ich frage mich manchmal wirklich, warum in den alternativen Medien so gerne so maßlos übertrieben wird. Mit Angstmache fesselt man die Menschen.

Diesem unten verlinkten Bericht zufolge handelt es sich bei dem Meeresboden also nicht um brüchiges Material, sondern um sehr soliden Granit. Weitere Details zur Durchführung der Entlastungsbohrung werden dargestellt und es erfolgt eine Einschätzung der Chancen. Garantien gibt es natürlich nicht und keineswegs möchte ich die schlimmen Auswirkungen auf die Natur schmälern. Aber angesichts der in den vorangegangenen Beiträgen bereits angeführten guten Ölbeseitigungsmöglichkeiten, die man derzeit rücksichtsloserweise leider nicht anwendet, auf die man aber spätestens dann, wenn der Weltuntergang kurz bevorsteht, doch sicher zurückgreifen würde, gehe ich davon aus, dass trotz der vielfach vorhandenen Panikmache jetzt noch nicht unser letztes Stündlein geschlagen hat.

Ölkatastrophe und die Folgen.

Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von susanne: 04.07.2010 01:56.

04.07.2010 01:34 susanne ist offline E-Mail an susanne senden Beiträge von susanne suchen Nehmen Sie susanne in Ihre Freundesliste auf
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Giftgolf: Brutish Pervertonopole

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05.07.2010 23:37 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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Hier eine wichtige Greenpeace Aktion!!!

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09.07.2010 15:13 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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BP wagt riskanten Austausch des Absaugtrichters

BP will Ölfontäne im Meer mit neuem Zylinder stoppen

BP geht trotzdem nicht unter. Wetten?

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11.07.2010 16:06 Edwin Christian ist offline E-Mail an Edwin Christian senden Beiträge von Edwin Christian suchen Nehmen Sie Edwin Christian in Ihre Freundesliste auf
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