Auch Curevac und Wacker Chemie liefern jährlich je 80 Millionen mRNA-Stoffe

In BioNTech wird langfristiger Partner Deutschlands! Bis zu 80 Millionen Impfstoffdosen jedes Jahr… war hier nur ein Teil der Wahrheit vermeldet worden. Auf faz.net ist am 11.4. zu erfahren:

»VORSORGE FÜR NÄCHSTE PANDEMIE
Bund vergibt Aufträge an Impfstoff-Hersteller

… Am Montag gaben der Tübinger Impfstoffentwickler Curevac und sein britischer Partner Glaxo-Smith-Kline (GSK) bekannt, mit der Bundesregierung einen Vertrag über die Lieferung von mRNA-Vakzinen im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung zur Pandemievorsorge geschlossen zu haben.

Im Anschluss an eine maximal zweijährige Qualifizierungsphase gewähre das Abkommen dem Bund bis 2029 Zugang zu Curevacs Produktionskapazität. Damit könnten 80 Millionen Dosen mRNA-basierter Impfstoffe während der aktuellen Pandemie oder bei künftigen Ausbrüchen von Infektionskrankheiten schnell zur Verfügung gestellt werden… Vorstandschef Franz-Werner Haas sagte, angesichts des unvorhersehbaren und variantengesteuerten Verlaufs der Covid-Pandemie sei man „fest entschlossen, die öffentliche Gesundheit zu schützen“.

Das Münchner Unternehmen Wacker Chemie zählt gemeinsam mit Partner Corden Pharma ebenfalls zu den auserwählten Unternehmen der Bundesregierung. Der im M‑Dax notierte Chemiekonzern und der Arzneimittelzulieferer haben sich in einem Bieterkonsortium gemeinsam beworben. Nun haben sie den Zuschlag erhalten, von 2024 an bei Bedarf 80 Millionen Impfdosen jährlich zur Verfügung zu stellen. Zudem bestehe die Option, das Volumen auf 100 Millionen Dosen jährlich zu erhöhen. Wie im Falle Curevacs zahlt der Bund an Wacker für die ständige Bereitstellung von Produktionskapazitäten eine jährliche Bereitschaftsgebühr. Deren Höhe wurde nicht beziffert…«

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