Die Lebenserwartung sinkt

Das Phänomen der sinkenden Lebenserwartung zeichnete sich bereits vor einigen Jahren ab. Ich berichtete vor ca. drei Jahren über erste deutliche Anzeichen:

Von wegen “Wir werden alle älter” – Die Lebenserwartung sinkt!

In Deutschland war dieser Trend noch nicht so deutlich zu sehen. Hier gab es nur negative Zahlen bei der „Restlebenserwartung“ der über 65-Jährigen seit dem Jahr 2016, welche um ein halbes Jahr im Vergleich zu den vorhergehenden Jahren gesunken war.

Anscheinend war zu diesem Zeitpunkt diese sinkende „Restlebenserwartung“ noch nicht groß genug, um einen statistisch relevanten Einfluss auf die allgemeine Lebenserwartung ausüben zu können.

Dann kam Corona. Selbstverständlich ging man in den offiziellen Medien davon aus, dass mit der Corona-„Pandemie“ die Lebenserwartung in Deutschland sänke. Und ebenso selbstverständlich war das Coronavirus hierfür verantwortlich zu machen. Die dazu verwendeten statistischen Zahlen und Beiträge stammten natürlich aus den üblichen, absolut „vertrauenswürdigen“ Quellen, die zuverlässig das bewiesen, was bewiesen werden sollte:

Senkt Corona die Lebenserwartung?

Auch hier die Frage: Wenn das Coronavirus für die sinkende Lebenserwartung beziehungsweise erhöhte Mortalität verantwortlich zu machen ist, wieso sind dann in Europa bevorzugt die über 60-Jährigen betroffen, während in den USA die unter 60-Jährigen betroffen sind? Gibt es ein SARS-CoV-unter60 und ein SARS-CoV-über 60?

Und es erhebt sich die Frage, warum es ausgerechnet in den USA jüngst zu einem drastischen Abfall der Lebenserwartung gekommen ist. Denn im Jahr 2019 lag die durchschnittliche Lebenserwartung von Amerikanern aller Ethnien bei 79 Jahren. Ende 2021 lag sie nur noch bei 76 Jahren, was einem Verlust von drei Jahren in einem Zeitraum von zwei Jahren entspricht.[1] [2]

Was ist da vorgefallen? Und warum gibt es keine vergleichbaren Zahlen für Deutschland? Oder gibt es diese nicht, weil noch niemand nachgeschaut hat?

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Ist in Amerika alles größer?

Während es keine Zweifel am dramatischen Rückgang der Lebenserwartung in den USA gibt, gibt es naturgemäß die unterschiedlichsten Erklärungsversuche, wieso es überhaupt einen Rückgang und dann noch so drastischen Rückgang zu geben scheint.

Und hier spielen die „Corona-Impfungen“ die größte Rolle, sowohl bei den „Impfgegnern“, als auch bei den Befürwortern der Gen-Injektionen. Die Einen sehen die „Impfungen“ als Ursache für den Rückgang der Lebenserwartungen, bedingt durch eine massive Erhöhung der Übersterblichkeit. Die Anderen behaupten, dass niemand anderes als SARS-CoV-2 für dieses Phänomen verantwortlich sein muss.

Letztere scheinen dabei gerne vergessen zu wollen, dass doch ihre heiß geliebten „Corona-Impfungen“ angeblich vor Infektion, Hospitalisierung und Tod zu schützen in der Lage sind. Wieso ist dann Covid-19 in den Jahren 2021 und 2022 für die Übersterblichkeit verantwortlich? Sollte man nicht erwarten dürfen, dass in diesen beiden Jahren vielleicht sogar eine Untersterblichkeit zu beobachten sein müsste, die natürlich auf das Konto der „Corona-Impfungen“ zu gehen hat. Aber die hat es nie gegeben. Was also ist los?

Verzweifelte Erklärungsversuche

Nach der Feststellung, dass die Lebenserwartung in den USA in den letzten beiden Jahren um drei Jahre geschrumpft ist, entdeckt die „New York Times“[3], ein Narrativ-loyales Medium der US-Regierung, die „wahre Ursache“ für den Schwund an Lebenserwartung: Hohe Diabetesraten bei den Ureinwohnern Amerikas mit einer Rate von eins von sieben, gepaart mit Übergewicht. Denn bereits im „Pandemie-Jahr“ 2020 wurde bekannt, dass Grunderkrankungen, wie zum Beispiel Übergewicht und Diabetes, das Mortalitätsrisiko bei einer Coronainfektion deutlich erhöhen.

Da muss man sich natürlich fragen, ob es diesen Sachverhalt erst ab 2020 gab? Und warum verschwand er nicht zu Beginn 2021? Sind jetzt die Indianer der USA alleine für den Rückgang der Lebenserwartung verantwortlich? Wenn es nicht diese Indianer mit deren Diabetes gäbe, wäre dann die statistische Welt der USA heute noch in Ordnung?

Aber trotz allem: Da die Ureinwohner Amerikas immer schon bevorzugte „Versuchskaninchen“ der Pharmaindustrie, insbesondere bei Impfungen, waren, war es selbstverständlich, dass große Teile der amerikanischen Indianer „geimpft“ wurden. Dennoch trotz der hohen „Impfquote“ nahm die Lebenserwartung bei Indianern und Gesamtbevölkerung kontinuierlich ab:

Da die Abnahme der Lebenserwartung mit Covid-19 und Zucker-Indianern alleine nicht mehr zu erklären war, suchten die Freunde der Gen-Injektionen nach allen möglichen weiteren Ursachen: Todesfälle durch Unfall, Überdosis von Drogen, Herzerkrankungen, chronische Lebererkrankungen, Zirrhose etc. Es durfte, so schien es fast, alles sein, Hauptsache es eignete sich, von den „Corona-Impfungen“ als mögliche Ursache, zusätzlich oder hauptsächlich, abzulenken.

Eine besonders beliebte Erklärung für Übersterblichkeit und gesunkene Lebenserwartung war die Unfallstatistik in den USA, die in den beiden Jahren 2021 und 2022 ein Rekordhoch erreicht hatte. Jetzt schien man eine probate Erklärung bekommen zu haben, warum es diese Übersterblichkeit gab. Diese Erklärung hatte nur einen Haken: Sie erklärte nicht, wieso es in diesem Zeitraum zu so vielen tödlichen Unfällen kam.

Dummerweise ließen sich diese signifikanten Häufungen durch genau das erklären, was man eigentlich hatte vermeiden wollen: Als Folge von Herzinfarkten, Schlaganfällen, plötzlichem Herztod, Ohnmachtsanfällen etc. am Steuer, verursacht durch eben diese „Impfung“, die es angeblich nicht gewesen sein kann.

Man kann es natürlich nicht beweisen, dass die Gen-Injektionen für das erhöhte Unfallaufkommen verantwortlich sind. Aber die Injektionen sind auch bekannt dafür, Bewusstseinseintrübungen, Orientierungsverlust, Verwirrung etc. auszulösen, die ebenfalls tödliche Unfälle verursachen könnten.

Autopsien könnten hier mehr Klarheit verschaffen, vor allem wo es jetzt möglich ist, Spike-Proteine im Organismus nachzuweisen und gleichzeitig nachzuweisen, ob die gefundenen Spike-Proteine vom Virus oder von einer Gen-Injektion herrühren.[4] Warum aber lehnen die Freunde der Gen-Injektionen derartige Autopsien wohl ab? Wissen sie bereits jetzt, dass routinemäßig durchgeführte Autopsien unerwünschte/unbequeme Resultate zur Folge haben würden?

Die „Corona-Impfungen“ können es nicht sein

Interessant ist, dass unglücklicherweise Zeitgenossen sterben, plötzlich und unerwartet, bei denen der Tod wirklich plötzlich und unerwartet kam: Junge, kerngesunde Sportler.[5] Die Häufigkeit dieser plötzlichen Todesfälle im Vergleich zu den Vorjahren war so signifikant, dass man dies nicht mehr mit dem Zufall erklären kann.

Was ist die Ursache hier?

Eine nicht erkannte Herzerkrankung oder Diabetes? Oder litten diese professionellen Sportler an einem „symptomlosen“ Übergewicht (da wiegt man 250 Kilo und sieht aus als wenn man nur 75 Kilo wöge)?

Und alles das haben die Schulmediziner, in diesem Fall die Sportmediziner, die die professionellen Sportler regelmäßig betreuen, nicht erkennen können? Was noch sind die Schulmediziner nicht in der Lage zu erkennen? Zum Beispiel, dass als einzig plausible Erklärung für diese Vorfälle nur die Gen-Injektionen infrage kommen können. Denn das ist die einzige Gemeinsamkeit, die bei allen diesen Fällen zu erkennen war.

In Schottland wird seit geraumer Zeit öffentlich über eine Übersterblichkeit diskutiert, die bei 11 % über dem Fünfjahresdurchschnitt liegt.[6] Diese Übersterblichkeit scheint wohl so massiv zu sein, dass sie mit Covid-19 alleine nicht mehr zu erklären ist. Die Schotten unternehmen einen zaghaften Erklärungsversuch, indem sie „indirekte Gesundheitseffekte der Pandemie“ mit ins Boot holen, was immer das heißt. Die sich anschließende „Fragebogenaktion“ nach möglichen Ursachen, die die Leser online beantworten konnten, enthielt nicht eine einzige Frage, ob die Gen-Injektionen hier mit eine Rolle spielen könnten. Und wenig genehme Antworten, wie zum Beispiel von einem Herrn Docherty, sind teilweise geschwärzt.[7]

Das gleiche Bild, nur diesmal für die allgemeine Bevölkerung und nicht nur Sportler, bieten Zahlen von Lebensversicherungen und Krankenkassen.

Mein Beitrag dazu vom 1. März 2022 diskutierte die Zahlen einer großen amerikanischen Lebensversicherung, die eine Erhöhung der Mortalität ihrer Versicherten im Alter zwischen 18-64 Jahren für das Jahr 2021 von 40 % gesehen hatte.

Schockierende Daten der Krankenkassen und Impf-Nebenwirkungen

Auch das lässt sich nicht mehr mit Covid-19, Diabetes, Übergewicht und Pandemieauswirkungen alleine erklären. Im gleichen Beitrag berichtete ich von einer deutschen Krankenkasse, die ähnliche Zahlen bereitstellen konnte. Ich weiß nicht, was aus dem Chef der amerikanischen Lebensversicherung geworden ist – der Geschäftsführer der Deutschen Krankenkasse wurde gefeuert, weil er diese Daten öffentlich gemacht hatte. Treffer!

Wie sagte Karl Kraus (angeblich) so treffend: Was trifft, trifft auch zu… Volltreffer!

Weitere Volltreffer

Weil für das Phänomen Übersterblichkeit und sinkende Lebenserwartung bislang keine überzeugende Ursache hat gesichtet werden können und die einzige überzeugende Ursache nicht Ursache sein darf, ist es an der Zeit, sich die Frage zu stellen, in welchem Bereich die Ursache(n) zu suchen wären.

Die natürliche Mortalität scheidet als Ursache aus, da die natürlichen Todesraten stabil sind und nicht grundlos hochschnellen. Laut Steve Kirsch haben wir es hier mit einem Ereignis zu tun, das per Zufall nur einmal alle 2,8 Milliarden Jahre auftaucht. Das heißt in der Praxis „niemals“.[8]

Seine Liste enthält eine Reihe von Hinweisen, die auf den möglichen Charakter der „Ursache“ verweisen könnten:

Nicht zu leugnen: Der signifikante Anstieg der Mortalitätsraten begann nach der Einführung der „Corona-Impfungen“, nicht vorher.
Es sind in erster Linie die Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die sterben.
Es gibt eine Übersterblichkeit, die es in der Geschichte noch nie gegeben hat, was darauf hinweist, dass es sich hier als Ursache um eine neue Bedrohung handelt.
Todesfälle durch Covid-19 sind stark zurückgegangen, sodass Covid-19 als Ursache kaum Bedeutung haben dürfte.
Momentan sterben die Leute aufgrund einer Reihe von Ursachen, sodass die meisten Krankheitserreger als Ursache ausscheiden dürften.
Um eine derartig hohe Übersterblichkeit zu erzielen, muss die tödliche Ursache eine überwältigende Anzahl von Menschen erreichen. Laut Kirsch trifft dies genau auf die „Corona-Impfungen“ zu, die neu sind und gleichzeitig rund die Hälfte der Weltpopulation betreffen.
Die dramatische Zunahme von Erkrankungen und Gesundheitsschäden legt nahe, dass die, die nicht gestorben sind, von dieser neuen Bedrohung ernstlich geschädigt wurden, und das auf lange Zeit. Inzwischen sind eine Reihe von Mechanismen bekannt, mit deren Hilfe die „Corona-Impfungen“ Menschen schädigen oder sogar töten können.

Denke ich an Deutschland in der Nacht …

Für Deutschland gibt es Zahlen, die das Statistische Bundesamt am 20. September 2022 veröffentlicht hatte.[9]

Angaben zu einer sinkenden Lebenserwartung werden hier (selbstverständlich) nicht gemacht. Aber eine gewisse Übersterblichkeit wird diskutiert. Die Zahlen dazu gibt es hier.

Nachdem man für das Jahr 2020 noch eine Corona-bedingte „Übersterblichkeit“[10] herbei gerechnet hatte, fallen dummerweise die Zahlen für 2021 und die ersten Zahlen für 2022 trotz der erlösenden „Impfung“ überhaupt nicht gut aus. Denn die Übersterblichkeit scheint kein Ende nehmen zu wollen. Hier die Zahlen für die einzelnen Monate bis August 2022:

Dezember 2021 – +25 %

Januar 2022 – +5 %
Februar 2022 – +1 %
März 2022 – +7 %
April 2022 – +7 %
Mai 2022 – +8 %
Juni 2022 – +8 %
Juli 2022 – +12 %
August 2022 – +11 %

 

Wie erklären sich die deutschen Statistiker diese für die lebensrettenden „Impfungen“  unvorteilhaften Zahlen? Ganz einfach …

Die hohen Werte im März, April und Mai beruhen nur darauf, dass die Sterbefallzahlen für die Vorjahre rückläufig gewesen waren. Oder mit anderen Worten: Nicht die neuen Zahlen von 2022 sind hoch, sondern die Zahlen aus den „vorpandemischen Jahren“ wären ja so niedrig. Was für eine Unverschämtheit von den „vorpandemischen“ Zahlen, nicht wahr? Die machen die ganze Effektivitätsberechnung der „Corona-Impfungen“ zunichte.

Und der Höchstwert im Juli 2022 beruht jetzt nicht auf viel zu niedrigen, „vorpandemischen“ Zahlen, sondern auf dem Klima. Denn im Juli, in der Kalenderwoche 29, war es besonders heiß, was die „Covid-19-Todesfallkurve“ in die Höhe schnellen ließ. Hitze und nicht Kälte?

Wie wir alle wissen, dürfte es im Sommer nie heiß gewesen sein, zumindest nicht in den „vorpandemischen“ Jahren, oder etwa doch? Die Klima-Panik-Mache bedankt sich gerade.

Dabei erhebt sich zusätzlich die Frage, warum Hitze ausgerechnet die Coronaviren aktivieren soll? Waren Coronaviren keine Erkältungsviren, deren Saison im späten Herbst beginnt und im Frühjahr des Folgejahres endet? Oder traf das auch nur in den „vorpandemischen“ Jahren zu?

Jedenfalls scheint dies richtig zu sein, wenn es darum geht, jeden Hauch eines Verdachts von den „Corona-Impfungen“ als Ursache abzulenken. Da ist jede noch so dämliche Erklärung gerade gut genug, um diese der Bevölkerung als „Wissenschaft“ verkaufen zu können.

Fazit

In den USA ist ein massiver Rückgang der Lebenserwartung zu beobachten, dessen Ursachen jetzt diskutiert werden. Selbstverständlich scheidet hier als Ursache die „Corona-Impfung“ von vornherein aus.

In Deutschland ist man mit der selektiven Ursachenforschung für unbequeme Zahlen vom Schlage Übersterblichkeit derart beschäftigt, dass hier noch kein Rückgang der Lebenserwartung beobachtet werden konnte. Ich glaube nicht, dass sich in absehbarer Zeit in dieser Richtung etwas tun wird. Denn nach den andauernden Zahlen zur Übersterblichkeit dann noch ein Rückgang der Lebenserwartung, und das alles im Zusammenhang mit den „Impfungen“, das würde mehr Arbeit in Sachen „Erklärungen des nicht Erklärbaren“ bedeuten.

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Quellen:

[1]     US Life Expectancy Falls Again in ‘Historic’ Decline – Global ResearchGlobal Research – Centre for Research on Globalization

[2]     U.S. Life Expectancy Falls Again in ‘Historic’ Setback – American Renaissance

[3]     US Life Expectancy Falls Again in ‘Historic’ Setback – The New York Times

[4]     Pressekonferenz am Montag, den 20.09.2021 Scottish Parliament Website

[7]     Response 907912525 to Excess deaths in Scotland since the start of the pandemic – Scottish Parliament – Citizen Space

[8]     Unprecedented: Deaths in Indiana for ages 18-64 are up 40%

[9]     Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen der Jahre 2020 bis 2022

[10]   Übersterblichkeit 2020 herbei gerechnet

Alzheimer – Neue Erkenntnisse belegen bisherige Irrwege

Eiweißablagerungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn (sog. Plaques)  sollen die Ursache für die Demenzerkrankung „Alzheimer“ sein.

Diese Theorie ist seit der Überführung eines namhaften Neurobiologen als Daten-Fälscher nun endgültig widerlegt:

Die wahre Ursache von Alzheimer (Teil I)

Alzheimer – Die Wahrheit Teil II

Die Gewebsverklumpungen auf den Neuronen wurden für überschüssige Stoffwechselprodukte gehalten und sind ein typisches Symptom des Krankheitsbildes – so lautete zumindest die bis 2022 weit verbreitete Lehrmeinung.

Im Sommer des Jahres kam eine Untersuchung des Forschungs-Magazins „Science“ heraus, das eine wissenschaftliche Arbeit über die Eiweißablagerungen als dreiste Fälschung aufdeckte. Und es handelte sich ausgerechnet um eine der wichtigsten, angeblichen „Beweise“ für die Plaque-Hypothese. Zu allem Überfluss ist der Autor auch noch ein international renommierter Gelehrter (Sylvain E. Lesné). Das Medikament Aduhelm, das die Proteine auflösen sollte, nahm Hersteller Biogen sofort vom Markt.

Zweifel an der Plaque-Theorie äußerte bis zu diesem Zeitpunkt nur eine Minderheit unter den Forschern. Dazu zählte eine Arbeitsgruppe der Harvard Medical School in Boston angezweifelt. Mitarbeiter des Teams um ihren Chef Rudolph Tanzi fanden strukturelle Ähnlichkeiten der Protein-Plaques mit Antikörpern des Immunsystems.

Die Plaques sind Folge und nicht Ursache

Die sogenannten Beta-Amyloid-Proteine, die angeblich die Gehirnzellen bei Alzheimer-Patienten zum Absterben zwingen, haben also eine ganz andere Bedeutung. Um das zu beweisen, stellten die Wissenschaftler in Boston diese Proteine künstlich her und testeten sie auf ihre antibakterielle Wirkung.

Und tatsächlich hemmten die Eiweiße das Wachstum einer Reihe von Krankheitserregern. Extrakte aus menschlichen Gehirnen hatten die selben Eigenschaften. Das gilt aber nur für die Proben aus dem Zentralnervengewebe von Alzheimer-Patienten.

Demnach sind die Beta-Amyloid-Proteine die Spuren einer Aktivität des Immunsystems im Gehirn. Rudolph Tanzi und seine Kollegen folgern daraus, dass eine noch unbekannte Entzündung die Alzheimer-Erkrankung auslöst — worüber ich erstmalig bereits vor über zwei Jahren in einem Grundsatzartikel zu Alzheimer berichtet habe.

Nun sind die Forscher natürlich eifrig bemüht, den Erreger oder andere Entzündungsauslöser ausfindig zu machen. Der therapeutische Nutzen liegt auf der Hand: Wenn es gelänge, diese Mikroben bzw. die Entzündung zu bekämpfen, wäre eine ursächliche Behandlung der Alzheimerschen Krankheit denkbar.

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Dieser Beitrag wurde erstmalig am 01.04.2010 erstellt und am 07.08.2022 aktualisiert.

Alzheimer – Die Wahrheit Teil II

Wissenschaftliche Theorien und Dogmen haben derbes Sitzfleisch. Auch oder gerade, wenn sie falsch sind. So las ich in der STERN-Ausgabe Nr. 49 des Jahres 2008 ein hochinteressantes Interview von Prof. Dr. Henning Scheich, Leiter des Marburger-Leibnitz-Instituts für Neurobiologie (IfN).

Das Erstaunliche: Professor Scheich stellte die gängige Amyloid-Hypothese als Ursache der Alzheimer Erkrankung in Frage, sowie die Forschung dazu:

“Eine große Zahl von Forschern erforscht im Wettlauf das Gleiche. Nehmen wir etwa die unglaublich gut gehegte und gepflegte Amyloid-Hypothese: Wir finden im Gehirn der Kranken Ablagerungen dieses Proteins. Sie stehen in einer Beziehung zu den Symptomen, doch diese Beziehung ist zunächst extrem variabel und in ihrem Mechanismus unklar.

Nun konzentriert sich jedoch ein Großteil der aktuellen wissenschaftlichen Produktion darauf, auf diesem Prinzip herumzuforschen. Das kann richtig sein, muss es aber nicht. Man sollte nämlich bedenken, dass es sinnvoll sein könnte, zunächst ein grundlegenderes Verständnis der Gedächtnisprozesse  zu entwickeln und auf dieser Grundlage das Rätsel zu lösen, was ihre demenzfördernden Schwachstellen sind.” (aus: STERN Nr. 49, vom 27.11.2008, S.151)

Was wollte uns Professor Scheich damit sagen?

Ich formuliere es mal so:

Alle forschen an Medikamenten gegen eine Krankheit, von der die eigentliche Ursache überhaupt nicht bekannt ist.

Für die “forschenden Pharmaunternehmen” musste die Erkenntnis des Neurobiologen geradezu eine Ohrfeige sein.

Ich vermute jedoch: die Pharmakologen wussten längst, dass Sie auf das falsche Pferd gesetzt hatten und die Theorie der Amyloid-Plaque-Ablagerungen eigentlich nicht mehr haltbar war, wie ich das auch in meinem Artikel zum Thema Alzheimer bereits versucht habe aufzuzeigen.

Dies war umso erstaunlicher, als das die Pharmaindustrie versuchte, die These anscheinend um jeden Preis zu verteidigen – schließlich wurden bereits mehrere Millionen in die Erforschung von Medikamenten gesteckt, die diese Eiweiß-Plaques abbauen sollten.

Eines dieser Plaque-Auflöser war das Präparat Aduhelm, das 2021 in den USA in einem Dringlichkeitsverfahren zugelassen wurde. Die zuständige FDA entschied dabei gegen die negative Beurteilung der hauseigenen Wissenschaftler. Warum der Genehmigungsstempel für den Verkauf trotzdem so schnell gezückt wurde, überlasse ich Ihrer Fantasie…

Warum der Hersteller Biogen das Medikament aus eigenen Stücken 2022 wieder zurückzog, ist hingegen offensichtlich: die Plaque-Theorie musste plötzlich und (nicht für jeden) unerwartet begraben werden. Der Sinneswandel in der Forscherwelt geht auf einen der größten Wissenschaftsskandale der letzten Jahre zurück. Im Juli 2022 kam heraus, dass eine der (ehemals) bedeutendsten Studien zur Plaque-Hypothese höchstwahrscheinlich auf Fälschungen beruht.

Der Autor der Fake-Studie heißt Sylvain E. Lesné, der in Fachkreisen einst eine echte Größe war. Nun ist die Karriere des Neurobiologen wohl beendet, nachdem das Magazin „Science“ die manipulierten Studien-Ergebnisse nachweisen konnte (Science, Volume 377, Issue 6604, 22 Jul 2022).

So also werden schwerkranken Menschen falsche Hoffnungen gemacht und nutzlose, aber nebenwirkungsreiche Medikamente verschrieben.

Mehr dazu auch im Blogbeitrag:

Alzheimer Ursache und
Florbetaben – Diagnosemedikament für Alzheimer geht in Phase III
Alzheimer – Die Wahrheit Teil III

Weitere Beiträge im Zusammenhang:

Pestizide erhöhen Parkinson Risiko

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Dieser Beitrag wurde am 29.11.2008 erstellt und am 06.08.2022 aktualisiert.

Die wahre Ursache von Alzheimer

In meinem Beitrag zur Alzheimer-Krankheit verwies ich bereits auf neuere Studien, dass die Theorie der Amyloid-Plaques, die ja für Alzheimer verantwortlich sein sollten, nach einem handfesten Wissenschafts-Skandal aber nicht mehr haltbar ist.

In einer Ausgabe der Fernsehzeitschrift TV Hören und Sehen (Ausgabe: 37/2008) las ich von der “sensationellen” Entdeckung, dass das entzündungshemmende Medikament CNI-1493 die Auswirkungen von Alzheimer lindern kann. Weiter hieß es, dass die Amyloid-Plaques im Gehirn jetzt für die entzündlichen Reaktionen verantwortlich seien, die man bei Alzheimer Patienten fand.

CNI-1493 habe in Tierversuchen nachgewiesen, dass es die Amyloid-Eiweiße so verändern würden, dass sich diese nicht mehr zusammenlagern könnten. Außerdem schütze CNI-1493 vor der giftigen Wirkung der Proteine der Amyloid-Plaque.

Übrigens gehen viele Forscher davon aus, dass die Plaques in den Gehirnen der Kranken eine Schutz-Reaktion des Körpers darstellt. Es handelt sich hier also nicht um die Ursache der Krankheit, sondern um eine Folge, mit der sich der Organismus gegen die Nervenschäden wehrt.

Ich stelle fest:

Bei mir entsteht der Eindruck, dass im Artikel der TV Hören und Sehen unterschwellig Alzheimer mit Demenz gleichgesetzt wird, was ich für einen folgenschweren Irrtum halte. So werden Tausende von Menschen, die “nur” unter einer Altersdemenz leiden, zu Alzheimer-Patienten abgestempelt – (näheres zum Unterschied zwischen einer Demenz und Alzheimer lesen Sie in meinem Artikel zu Alzheimer oder in meinem Grundsatzbeitrag zur Demenz).

Aber dennoch: Endlich wird die Tatsache zur Kenntnis genommen, dass eine Entzündung der Mikroglia im Gehirn bei Alzheimer-Patienten vorliegt. Nachdem eine der herausragendsten Belege für die Plaque-Theorie als plumpe Fälschung entlarvt wurde, geht es in der Alzheimer-Forschung hoffentlich voran.

Der Plaque-Löser „Aduhelm“ verschwand bereits vom US-Markt, nachdem das Magazin „Science“ die manipulierten Daten in der Studie von Prof. Sylvain Lesné aus 2006 offengelegt hatte (Science, Volume 377, Issue 6604, 22 Jul 2022). Das war Grund genug für den Pharma-Konzern Biogen, die Produktion des sogenannte „Alzheimer-Medikamentes“ einzustellen.

Ich stelle folgende Fragen:

1. Kann es sein, dass es der Pharmaindustrie nur Recht ist, dass es mehr Alzheimer-Patienten gibt (und keine Altersdementen), da man diesen wesentlich teurere Medikamente verkaufen kann?

2. Gibt die Pharma-Industrie gefälschte Studien in Auftrag, nur um Profit gegen das Wohlergehen von Schwerkranken zu machen?

3. Warum werden keine Studien mit einfachen entzündungshemmenden Mitteln wie Ibuprofen, Aspirin und anderen durchgeführt? Kann es sein, dass dies nicht geschieht, weil es mit diesen Mitteln nichts zu verdienen gibt?

4. Wenn diese Art der Forschung für die Pharmaindustrie (Aspirin etc.) zu teuer ist, warum wird diese dann nicht von unabhängigen Behörden durchgeführt? (Eine Universität, deren Professor auf der Gehaltsliste eines oder “des” Pharmainstitutes steht, sehe ich NICHT als unabhängig an.)

5. Es gibt zahlreiche Belege (wie ich unter anderem in meinem Artikel zur Alzheimer-Krankheit berichtete), dass es Naturheilmittel gibt, die sehr vielversprechend sind. Warum werden diese nicht weiter erforscht? Kann es sein, dass daran seitens der Pharmaindustrie kein Interesse besteht, weil solche Mittel nicht patentierbar sind und man damit folgerichtig fast nichts verdient?

6. Die Sache mit dem Aluminium: Schon lange besteht der erhebliche Verdacht, dass Aluminium (Al) Alzheimer auslösen kann. Einige Forscher gehen hier sogar von einer gesicherten Erkenntnis aus und werfen der Politik vor, die Gefahr durch das Leichtmetall aus wirtschaftlichen Gründen herunterzuspielen und Maßnahmen zu unterlassen, die Kontamination zu reduzieren. Dabei können sich die Verantwortlichen auf eine Stellungnahme des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) berufen, in der schlicht behauptet wird, die Aufnahme von Aluminium sei so gering, dass neurotoxische Schäden ausgeschlossen seien (bfr.bund.de/cm/343/keine_alzheimer_gefahr_durch_aluminium_aus_bedarfsgegenstaenden.pdf).

Mit dem gleichen Argument streiten die amtlichen Verbraucherschützer auch ab, Aluminium könne Brustkrebs verursachen, obwohl dies als wissenschaftlich belegt gilt. Sicher festgestellt wurde, dass sich das Metall im Organismus anreichert. Auch das wird vom BfR kleingeredet, allerdings nur unter Hinweis auf eine recht schwache These. Einzelne Wissenschaftler hätten in Betracht gezogen (und auch nur das), dass die Aluminium-Anreicherung im Gehirn nicht Ursache, sondern Folge von Alzheimer sei.

Warum Aluminium schädlich ist

Richtig ist, dass der Darm Aluminium zum größten Teil ausscheidet. Nur 1 % des gelösten Leichtmetalls resorbiert der Körper im Gastrointestinal-Trakt. Übersehen wird aber, dass Aluminium in sehr vielen Produkten enthalten ist und wahrscheinlich auch über die Haut aufgenommen wird (naheliegend: Deo und Brustkrebs). Die Liste aller Aluminium-Quellen in unserem Umfeld ist lang. In vielen Medikamenten ist Aluminium als Wirk- und Hilfsstoff enthalten, wie zum Beispiel in Antazida und sogar Impfseren. Wohl gemerkt umgeht eine Injektion die Darmbarriere!

In Wasserwerken wird Aluminiumsulfat zur Substratfällung (Ausflocken) eingesetzt und gelangt so auch zu einem Teil ins Trinkwasser. 1988 kam es zu einem Unfall in einem Wasserwerk in Cornwall, bei dem das Leichtmetall-Mineral in großen Mengen ins Leitungswasser geriet. Danach kam es in der betroffenen Bevölkerung zu einem enormen Anstieg von zerebralen Ausfällen. Viele Menschen der Region litten unter starken Einschränkungen ihrer Gedächtnisleitung. Dieser Vorfall zeigt, dass Aluminium in hohen Konzentrationen sofort neurophysiologische Auswirkungen hat.

Die Lebensmittel-Industrie verwendet das Metall als Zusatzstoff (E 173) und das in erheblichen Mengen, beispielsweise zur Färbung (silbrige Drops). Oft ist Aluminium in Zahnpasta und kosmetischen Produkten (Lippenstifte, Deos) enthalten und dringt dann über die Haut und Schleimhaut in den Körper ein. Hinzu kommt die Belastung durch Alu-Verpackungen und die Kontamination von Lebensmitteln während des Produktions-Prozesses. Äußerst kritisch ist die Kontamination durch Aluminium-Staub in der Atemluft am Arbeitsplatz. Hier sind die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen eindeutig: bei ehemaligen Arbeitern mit starker Aluminium-Exposition im Beruf ist die Wahrscheinlichkeit für die Demenz-Erkrankung erhöht (NCBI).

Der Zusammenhang zwischen Aluminium und Quecksilber

Zur direkten Schädigung durch Aluminium kommt noch ein anderer Effekt: Das Leichtmetall stört die Quecksilber-Ausscheidung des Körpers. Bei all diesen Überlegungen ist ein Gesundheits-Risiko durch Aluminium als sehr wahrscheinlich einzustufen. Wenn es um die Frage geht, ob Aluminium Alzheimer auslösen kann, sollte man eher den Studien glauben, die starke Indizien für die These liefern. In einer Untersuchung an fast 700 Gehirnen konnten Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen der Demenz-Erkrankung und dem AL-Gehalt des Trinkwassers herstellen. Menschen, deren tägliches Trinkwasser über 175 Mikrogramm pro Liter enthalten hatte, wiesen ein bis zu achtfach erhöhtes Alzheimer-Risiko auf (JECH).

Zum weiterlesen:
Alzheimer: Die Wahrheit Teil II

Florbetaben – Diagnosemedikament für Alzheimer geht in Phase III

Alzheimer – Die Wahrheit Teil III

Dieser Beitrag wurde erstmalig am 8.9.2008 von mir erstellt und mit der Sache zum Aluminium am 04.08.2022 ergänzt.

Paxlovid – Noch mehr Desaster aus dem Hause Pfizer?

Paxlovid ist eine Kombination von zwei antiviralen Substanzen (Nirmatrelvir und Ritonavir) zur Behandlung von Covid-19. Das Präparat hemmt angeblich wichtige Proteasen, die in Coronaviren vorkommen und unterbindet damit deren Fähigkeit zur Replikation. Und da wir ja in einer „Pandemie“ sind, bekam dieses Medikament am 22. Dezember 2021 (fröhliche Weihnachten) eine „Notfallzulassung“ .

Ohne jetzt schon auf die Effektivität bei der Therapie und/oder Prophylaxe einer Covid-19-Infektion einzugehen, ist das Kapitel „Nebenwirkungen“ bereits bemerkenswert. Laut Drugs.com[1] ist die Liste an Nebenwirkungen und möglichen Interaktion mit anderen Medikamenten nahezu endlos. Alleine die Nebenwirkungen der Kategorie „sehr häufig“ (10 % und mehr) für Ritonavir umfassen:

Durchfall, mit einem schweren Verlust von Elektrolyten bis zu knapp 68 %
Übelkeit 57 %
Erbrechen 32 %
Bauchschmerzen 26 %
Verdauungsbeschwerden knapp 12 %
Erhöhung der Cholesterin-Spiegel bis zu 65 %, inklusive Erhöhung der Triglyceride bis 34 % (auch so kann man sich neue Kunden schaffen für Statine oder möglicherweise gentechnische Varianten zur Senkung von Cholesterin)
Parästhesie (Kribbeln, Taubheitsgefühl, Jucken, anormales Empfinden für Kälte und Wärme etc.) 51 %
Geschmacksstörungen 16 %
Schwindel 16 %
periphere Neuropathien und Kopfschmerzen 10 %
Fatigue 46 %
Flush 13 %
verändertes Blutbild bis zu 37 %
Ausschläge 27 %
Husten 22 %
Ohren- und Halsschmerzen 16 %
erhöhte Leberwerte 20 %
Gelenkschmerzen und Rückenschmerzen 19 %
erhöhte CPK-Werte 12 %

Es gibt zudem auch Berichte über tödliche Verläufe einer durch die Substanz ausgelösten Pankreatitis.

Hier haben wir es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit einem absolut nebenwirkungsfreien Präparat zu tun, oder etwa nicht?

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Zur überragenden (Un)-Wirksamkeit von Paxlovid

Bereits am 29. Juni 2022 berichtete „Science.org“[2], dass es möglicherweise schlechte Nachrichten für Paxlovid gäbe. Denn wie es zu diesem Zeitpunkt aussah, zeigten sich die ersten, gegen Paxlovid resistenten SARS-CoV-2-Varianten, die in der Lage waren, den Einfluss des Präparats auf dessen Proteasen zu umgehen.

Der Beitrag bemerkt hier, dass es gleich eine ganze Reihe von Laborstudien gäbe, die gezeigt hatten, dass es inzwischen mutierte Varianten gibt, die gegen das Präparat praktisch unempfindlich sind. Darüber hinaus wurde auch bekannt, dass diese resistenten Varianten nicht nur im Labor vorkommen, sondern bereits in der Bevölkerung kursieren.

Der Autor des Berichts hegt die Befürchtung, dass die Ärzte mit dieser Entwicklung sehr bald „einer ihrer besten Therapien im Kampf gegen Covid-19“ verlören. Ich schätze, dass diese Aussage ernst gemeint war.

Leider scheint der Autor sich nicht bewusst zu sein, was er da soeben zu Papier gebracht hatte: Wenn das die beste Therapie gegen Covid-19 ist, das würde dann zeigen, wie erbärmlich und hilflos die Schulmedizin gegenüber den Coronaviren ist. Und die 95-%-Wirksamkeit-Witz-Impfungen, über die keiner mehr ernsthaft lachen kann, runden dieses Bild in schöner Vollkommenheit ab.

Noch mehr Ungemach durch Paxlovid

Der Bericht fährt fort, dass noch mehr Probleme unter Paxlovid in den USA aufgetreten sind. Hier gibt es angeblich weitere Studien, die herausgefunden hatten, dass ein „kleiner Prozentsatz von Infizierten, die eine normale 5-Tagestherapie erhalten hatten, sich zunächst erholten, danach aber einen Rebound von Symptomen erfuhren“.

Noch interessanter ist, was im nächsten Satz preisgegeben wird. Nach dem ärgerlichen Rebound-Phänomen hatte man sich wohl Gedanken gemacht, ob Paxlovid nicht bei den Kunden hilfreich sei, die kein hohes Risiko für eine schwere Infektion haben. Bislang war Paxlovid nur bei Patienten mit hohem Risikofaktor eingesetzt worden. Jetzt die anderen ohne Risikofaktoren auch mit Paxlovid zu beglücken, würde noch einmal ein kräftiger Kassenfüller sein.

Aber dann gab Pfizer Mitte Juni 2020 bekannt, dass sie eine groß angelegte Paxlovid-Studie mit Covid-19-Patienten ohne erhöhtem Risiko hatte abbrechen müssen, da ist sich zeigte, dass die Substanz-Kombination keine statistisch signifikante Schutzwirkung gegen Tod oder Hospitalisierung zeigen konnte. Pfizer hatte dazu eine Veröffentlichung[3] angefertigt, die in typischer Pfizer-Manier die Wirkungslosigkeit des eigenen Produkts schön schreibt:

„Pfizer stellt die Aufnahme in die EPIC-SR-Studie ein, da die Hospitalisierungs- und Sterberaten in der Standardrisikopopulation niedrig sind; [Pfizer] wird die Behandlung in Populationen mit hohem ungedecktem Bedarf weiter untersuchen.“

Für Pfizer ist also ein Studienabbruch kein Studienabbruch, sondern ein Stoppen von „Neuaufnahmen“? Ich dachte immer, dass es bei einer Studie eine Rekrutierungsphase gibt, nach deren Abschluss dann die eigentliche Studienarbeit beginnt.

Neuaufnahmen in eine laufende Studie haben meines Erachtens mit Wissenschaft nichts zu tun. Aber darum geht es hier ja auch nicht. Die von Pfizer behaupteten „Neuaufnahmen“, die jetzt nicht mehr stattfinden, sind hier wieder einmal die typischen Nebelbomben.

Und wo der „hohe ungedeckte Bedarf“ herkommt, bleibt bei den niedrigen Hospitalisierungs- und Sterberaten wohl Pfizers „Betriebsgeheimnis“. Wie wär’s mit einer neuen Pandemie und neuen Indikationen für Paxlovid? Die Firma ist ja inzwischen Spezialist für eigenmächtige Indikationserweiterungen für seine Substanzen:

Die Machenschaften der Firma Pfizer – Eine unendliche Geschichte.

Wie Pfizer Resistenzen verhindert

Dies wird im „Science.org“-Beitrag erklärt. Denn Pfizer scheint zu glauben, dass man Resistenzen gegen Paxlovid verhindern kann, wenn man den Patienten eine Überdosis des Präparats zukommen ließe. Diese Dosierung sei viel höher als die notwendige Dosierung, um die Replikation der Viren zu stoppen.

Und das ist das „geniale“ Rezept von Pfizer, um den Viren die Gelegenheit für deren Mutation zu versauen. Diese „Wissenschaft“ kommt nicht vom Autor des Beitrags, sondern vom Firmensprecher von Pfizer, der hier zitiert wird.

Überdosierungen sind natürlich erst einmal gut für das Geschäft. Denn wenn man angenommen mit einer oder zwei Tabletten auskäme, würde man nur ein Drittel verdienen, wenn man überdosiert und mit fünf oder sechs Tabletten „therapiert“. Da stellen sich für mich gleich zwei Fragen:

Welche Studie hat gezeigt, dass Überdosierungen Mutationen verhindern? Jedenfalls kann ich jetzt schon, ganz ohne Studien, behaupten, dass diese „Überdosierungen“ mit beträchtlichen Nebenwirkungen verbunden sein werden beziehungsweise sind. Aber wenn es um Mutationen geht, dann sind diese natürlich zweitrangig.

Die zweite Frage wäre, wieso sind überhaupt resistente Mutationen unter Paxlovid aufgetreten, wenn Pfizer doch so geschäftstüchtig „überdosiert“? Der „Science.org“-Beitrag führt nämlich weiter aus, dass „die Liste potentieller Mutationen für Resistenzen weiter wächst“. Hierzu zitiert er eine Studie[4] aus New Jersey vom 28. Juni 2022, die alleine bereits 66 häufige Mutationen gegen Paxlovid hatte nachweisen können.

Naja, könnte es sein, dass Pfizer hier die Überdosierung unterdosiert hat?

Fazit

Nach den Gen-Injektionen hat Pfizer ein orales, antivirales Corona-Medikament auf den Markt gebracht, dass in praktisch allen Charakterzügen den Gen-Injektionen gleicht: Die Pfizer-„Impfung“ und Paxlovid sind ohne aufwändige klinische Studien per Notfallzulassung auf den Markt geworfen worden, die Effektivität von beiden = null, die Nebenwirkungen dafür geradezu unüberschaubar, und die dämlichen Erklärungen der Firma, unter Einbeziehung verbaler Nebelbomben, sind auch immer die Gleichen.

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Beitragsbild: 123rf.com – Tharakorn Arunothai

Dieser Beitrag wurde am 24.07.2022 erstellt.

Quellen:

[1]     Ritonavir Side Effects: Common, Severe, Long Term – Drugs.com
[2]     Bad news for Paxlovid? Coronavirus can find multiple ways to evade COVID-19 drug bioRxiv

Verschreiben, abhängig machen, in den Tod führen und dann Organe entnehmen – Das perfide Spiel einer Medizinindustrie

Die Überschrift ist provokativ – das ist klar. Wenn man sich aber einige Fakten anschaut, dann kann man nur hoffen, dass dies keine gewollte Kausalität ist.

Worum geht es? Es geht zunächst um süchtig machende, verschreibungspflichtige Medikamente. Ich hatte bereits über Opioide als legale Einstiegsdrogen berichtet, deren Legalität dadurch gewährleistet ist, dass man sie als „Schmerzmittel“ wie die Kamellen im Kölner Karneval verschreibt: Opioide – Der Nummer 1 Killer für alle unter 50.

Doch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sollen die Opioide auch vom legalen Weg abgekommen und auf dem Schwarzmarkt gelandet sein. Dafür haben offensichtlich die Pharma-Unternehmen gesorgt. Wie anders ist es zu erklären, dass McKesson und Cardinal Health 12,3 Millionen Einzeldosen an eine Dorf-Apotheke in Mount Gay-Shamrock (kaum 1.800 Einwohner) geliefert haben? Und 9 Millionen Opioid-Tabletten erhielt das 400-Seelen-Städtchen Kermit/West Virginia in nur 2 Jahren.

Solche Machenschaften jahrelang praktiziert zu haben, hatte Cardinal Health 2014 bereits zugegeben. Wegen der drastischen Folgen einer derartigen  “Drogen-Politik“ sind in den USA rund 3.000 Klagen von Bezirks-Regierungen, Gemeinden und privaten Verbänden gegen die Pharma-Riesen anhängig. 2021 urteilten die Geschworenen in einem der Prozesse gegen McKesson, Amerisource Bergen und Cardinal Health und Johnson & Johnson für schuldig. Der Schuldspruch der Laienrichter in Ohio und New York lautete auf Störung der öffentlichen Ordnung. Daraufhin akzeptierten die 4 Pharma-Riesen die Zahlung von voraussichtlich 26 Milliarden Dollar Schadensersatz an die Kläger.

Die Klage des Bezirks Cabell County und der Stadt Huntington in West Virgina hatte weniger Erfolg. Der zuständige Richter David A. Faber war noch von Präsident George Bush ernannt worden und hält seine schützende Hand über den Wildwuchs des Kapitalismus. Daher schmetterte Faber die Klage ab, mit der Begründung, eine nicht sachgerechte oder illegale Vermarktung der Opioide sei nicht beweisbar.

Allerdings war die Datenlage gegen die Pharma-Konzerne erdrückend. 2021 ereigneten sich unter den rund 95.000 Einwohnern in Cabell County 158 tödlich verlaufene Überdosierungen mit Opioiden. 1.067 Mal mussten Rettungskräfte wegen des Rauschmittel-Abusus´ ausrücken. 2017 konsumierten in dem Bezirk fast doppelt so viele Kinder Opioide im Vergleich zum Landesdurchschnitt.

Ein Wunder ist das nicht, weil  Amerisource Bergen, Cardinal Health und McKesson in 8 Jahren zusammen mehr als 81 Millionen Einzeldosen von Oxycodon und Hydrocodon in Cabell County verteilt hatten. Das sind statistisch 94 Tabletten für jeden Einwohner pro Jahr. Wegen dieser “sozialen Überdosierung“ forderten der Bezirk und die Stadt Huntington 2,6 Milliarden Dollar von den Pharma-Unternehmen, um die Suchtkranken zu behandeln.

Diese Praktiken der Konzerne garantieren, dass die Patienten Gefahr laufen, entweder drogenabhängig zu werden oder gleich per Überdosierung den Tod zu finden. Wenn man sieht, dass in den USA fast bedenkenlos Opioide auch für Kinder ab elf Jahren verschrieben werden, darf man sich über nichts mehr wundern.

Aber dieses Geschäft mit den Schmerzen und den „Opium-Schmerztabletten“ hat für die Schulmedizin in den USA einen weiteren positiven Folgeeffekt. Denn mit der Zahl der Schmerztabletten-Opfer auf Opioid-Basis steigt auch die Zahl der gespendeten Organe.

Ja, wenn das nicht mal ein nachhaltiges Geschäftsmodell ist.

Aber wir können noch etwas mehr von der Schulmedizin lernen, und zwar diesmal wirklich evidenzbasiert!

Kein schöner‘ Sumpf in dieser Zeit

Die USA entwickeln sich zu einem Land unter Drogen. Diese Entwicklung fußt auf der bereits beschriebenen Tatsache, dass die Schulmedizin Opioide gegen Schmerzen zum Einsatz bringt, nicht selten inzwischen auch bei Kindern, was für diese Entwicklung verantwortlich zu machen ist.

Selbst die großen Drogenbarone wie al Capone und Pablo Escobar waren mit all ihren Bemühungen nicht in der Lage, eine solche Entwicklung in Gang zu setzen. Der Grund dafür liegt darin, dass man im Allgemeinen der Schulmedizin vertraut, was man von den (illegalen) Drogenbaronen nicht behauptet werden kann.

Laut Aussage der „Süddeutsche Zeitung“[1] scheint man das Drogenproblem, das von den Aktivitäten der Schulmedizin ausgeht, so pragmatisch zu sehen, dass man aus der Not eine Tugend macht.

Die Not sieht so aus, dass im Jahr 2018 in den USA rund 70.000 Menschen an einer Überdosis Drogen gestorben sind. Alleine 50.000 dieser Toten starben nicht aufgrund von illegalen Schwarzmarkt-Drogen, sondern aufgrund von verschreibungspflichtigen Opiaten.

Die Zeitung schreibt weiter, dass diese Opiate „lange als effektiv wie harmlos galten, bis sich gezeigt hat, wie schnell sie abhängig machen und zum Tode führen können“.

Hier haben wir wieder eine typische Situation der Schulmedizin, die das eigene Treiben per Definition als harmlos und effektiv betrachtet, ohne auch nur eine Sekunde daran zu denken, dies evidenzbasiert kritisch zu hinterfragen? Nur so können Opioide zu harmlosen Kamellen werden, die man bedenkenlos verteilen darf.

Aber, man kann ja auch eine unschöne Situation zum Guten wenden. Denn es herrscht ein Mangel an Spenderorganen. Da taucht dann der Gedanke auf, die Opfer des eigenen Versagens zu Organspendern um zu funktionieren. Denn wer den Drogentod gefunden hat, der braucht keine Leber, keine Lunge, kein Herz etc. mehr.

Inzwischen gibt es sogar Teile der Schulmedizin, die aus dieser Entwicklung eine wissenschaftliche Arbeit schnitzen. In diesem im Jahr 2019 erschienenen Beitrag[2] finden die Autoren heraus, dass „die Rate der ODDs (overdose-death donors – Organspender, die aufgrund einer Überdosierung starben) mit der Verschlimmerung der Opioid-Epidemie korreliert.

Obwohl ODDs häufiger an Hepatitis C leiden, sind die Voraussetzungen für eine Herztransplantation hervorragend, und die Transplantationsergebnisse sind vergleichbar mit denen von Spendern mit Todesursachen, die nicht auf Drogen-Überdosierung beruhen. Dieser Befund zeigt an, dass ein vermehrtes Zurückgreifen auf diesen Pool an Spendern gerechtfertigt ist“.

Diese herzerfrischende Freude über diese vielen Drogentoten von den Kollegen aus anderen Disziplinen der Schulmedizin wurde von Herzchirurgen aus New York als wissenschaftliches Pamphlet verfasst, was anzeigt, dass man hier sogar die schulmedizinischen Drogentoten als „wissenschaftliche Arbeit“ verwerten kann.

Vielleicht können wir uns auf noch mehr Drogentote freuen, die dann noch mehr „wissenschaftliche Arbeiten“ hervorbringen. Und natürlich noch mehr Spenderorgane, da die ja trotz Hepatitis C so herrlich gut verwertbar sind.

Wie sehr sich hier eine positive Entwicklung gezeigt hat, werden durch ein paar Vergleichszahlen verdeutlicht: Im Jahr 2000 lag der Anteil der Drogentoten unter den Herzspendern bei nur 1,2 Prozent. Heute liegt dieser Anteil bei 16,9 Prozent!

Worüber dann niemand so gerne sprechen möchte, das ist die Tatsache, dass trotz aller Durchbrüche und Evidenzbasiertheit der Schulmedizin die Lebenserwartung der Menschen nicht nur nicht mehr zunimmt, sondern inzwischen abnimmt, beziehungsweise in einigen Ländern dieser Knick bereits seit einigen Jahren beobachtet werden kann, vor allem in der USA. Auch hierzu hatte ich einen Beitrag verfasst, der sich unter anderem mit möglichen Ursachen für diese Entwicklung beschäftigt: Von wegen „Wir werden alle älter“ – Die Lebenserwartung sinkt!

Kann nicht sein? Warum nicht, wenn die Schulmedizin todbringende Medikamente in dem Irrglauben, hier mit harmlosen Substanzen zu jonglieren, unter die gutgläubige Masse ihrer Kunden verteilt. Opioide sind nur eine Variante dieses Spielchens. Daneben gibt es noch andere, ebenso „kompetente“ Substanzen, die oft und gerne von der evidenzblasierten Schulmedizin versprüht werden: Die besten Medikamente zum Krankwerden.

Tödliche Medikamente – Auch diese leisten ihren höchst signifikanten Beitrag, neben den Opioiden, zur Verkürzung der Lebenserwartung.

Kein Wunder also, wenn die Schulmedizin dritthäufigste Todesursache ist.

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Der Pragmatismus der Schulmedizin

Pragmatismus ist, wenn man Mist produziert und diesen Mist dann als Durchbruch und Errungenschaft, oder zumindest als praktisch gut verwertbar, deklariert. Einer der Autoren der zitierten Arbeit der Transplantationschirurgen zeigt einmal wie dies geht.

Sein Kommentar zu der Tatsache, dass die Schulmedizin Drogentote wie aus dem Füllhorn produziert, sieht dann so aus: „Die Opioid-Krise hat die Herzspenden von Menschen, die an einer Überdosis gestorben sind, jedoch ansteigen lassen. Diese Tragödie ist furchtbar, lässt sich aber ein wenig dadurch mildern, dass mehr Organe von Drogenopfern zur Verfügung stehen“.

Da könnte man gleich dafür plädieren diese Substanzen ins Trinkwasser zu geben, auf dass sich der Pool von Organspendern um ein Vielfaches vervielfache!

Wenn die Organe von Drogentoten haben einen entscheidenden Vorteil, trotz Hepatitis C-Gefahr: Die Opfer sind zumeist jünger als 40 Jahre und verfügen meistens noch über recht gut erhaltene Organe.

„Alterskrankheiten“ sind deutlich seltener bei dieser Klientel, also weniger Hypertonie, weniger Diabetes, weniger Krebserkrankungen etc. Das alleine macht diese Organe im Durchschnitt schon wertvoller als die Organe anderer Spender. Und wie bereits erwähnt leisten diese „Drogen-Organe“ ähnlich gute Dienste wie die Organe von üblichen Spendern.

Schulmedizynische Logik par excellence

So kommt zum Schluss ein weiterer US-amerikanischer Experte für Transplantation von der Johns Hopkins Universität zu Wort, der sich mächtig freut über diese vielen Drogentoten: „Viele Drogenabhängige werden mit Krankheiten in Verbindung gebracht, die sie in der Vergangenheit zu einer Hochrisikogruppe machten. Angesichts der Opioid-Epidemie können wir den Spenderpool aber womöglich erweitern und so mehr Leben retten“.

Dies ist schulmedizynische Logik par excellence: Die Schulmedizin killt Tausende von Patienten, damit einige wenige Transplantationspatienten an ein heiß ersehntes und sauteures Spenderorgan kommen.

Und von Anfang bis Ende, Alpha bis Omega, klingeln die Kassen, sowohl bei der Verschreibung von todbringenden Opioid-Schmerzmitteln, über pseudowissenschaftliche Ergüsse über Opioid-Tote und günstige Bedingungen für Spenderorgane, bis hin zur teuren Transplantation derselben. Unter diesem Aspekt würde ich vermuten wollen, dass ja dann alles in Ordnung ist.

Noch mehr Verschreibungen von Opioiden bringt noch mehr Geld in die Kasse von Ärzten und Pharmaindustrie. Und noch mehr Spenderorgane bringt noch mehr Geld in die Kassen der Transplantationsindustrie.

Fazit

Offensichtlicher geht‘s wohl nicht mehr. Leben und Gesundheit der Patienten als Ware, die verschachert wird? Man scheut sich wohl heute schon nicht mehr, Patienten per Verschreibung ins Jenseits zu schicken, nur damit man an noch attraktivere Ware, die Spenderorgane, kommt.

Ja, das ist eine sehr überzogene Interpretation. Aber diese „wissenschaftliche Arbeit“ und die Kommentare dieser Transplantationsexperten lassen für mich kaum eine andere Interpretation zu.

Denn: In keinem dieser Kommentare ist zu erkennen, dass hier eine mögliche Bereitschaft besteht, Lösungen nach einer Abschaffung dieser Flut von Opioid-Toten erarbeiten zu wollen.

Fazit vom Fazit: Schulmedizin, mir graut vor dir…

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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den “5 Wundermitteln” ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Quellen:

[1]     Mehr Drogentote, mehr Organspender – Gesundheit – Süddeutsche.de
[2]     Impact of the Opioid Epidemic on Heart Transplantation: Donor Characteristics and Organ Discard – The Annals of Thoracic Surgery

Beitragsbild: fotolia.com

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 17.07.2022 aktualisiert.

Zukunftshoffnung Homöopathie: Die Banerji-Protokolle

Gibt es auch in der Homöopathie Querdenker? Ja, denn häufig macht die pure Not erfinderisch. Vor allem bei Krebs entwickelte die indische Ärztefamilie Banerji ein erfolgreiches Therapiekonzept, das bestimmte Mittel schematisch nach Krankheitstyp verordnet, somit nicht dem strengen Prinzip Hahnemanns folgt. Doch der Outcome gab dieser revolutionären Idee Recht. Eingangs eine Frage zur so genannten […]

Der Beitrag Zukunftshoffnung Homöopathie: Die Banerji-Protokolle erschien zuerst unter tkp.at.

„Komplette Manipulation des Bewusstseins“ – Interview mit Vorsitzenden der „Neuen Gesellschaft für Psychologie“

Wäre Sigmund Freud ein Querdenker? Vor dem Kongress der “Neuen Gesellschaft für Psychologie” nimmt ihr Vorsitzender, Klaus-Jürgen Bruder, Stellung zum geistigen Zustand unserer Gesellschaft.  Die „Neue Gesellschaft für Psychologie“ wurde 1991 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Schon 2017 wurde ihr vorgeworfen, sie würde immer mehr zu „Verschwörungstheorien“, vor allem durch den Vorsitzenden Klaus-Jürgen […]

Der Beitrag „Komplette Manipulation des Bewusstseins“ – Interview mit Vorsitzenden der „Neuen Gesellschaft für Psychologie“ erschien zuerst unter tkp.at.

Remdesivir – Wieder eine gefälschte Studie

Das Thema „gefälschte Studien“ scheint eine Art „Evergreen“ zu sein. Hier eine kleine Auswahl meiner Beiträge dazu:

Arzneimittelstudien: Noch mehr bittere Pillen.
Man glaubt es kaum: Erfundene Arzneimittelstudien.
Die Machenschaften der Firma Pfizer – Eine unendliche Geschichte.
Medikamente-Studien: Die Hälfte der Nebenwirkungen wird verschwiegen!
Der Covid-19-Studien-Skandal – Oder: Die Daten-Pandemie in der Covid-Forschung.
Gefälschte Studien zum Masern-Mumps-Röteln Impfstoff der Firma Merck? Zwei Wissenschaftler klagen an.
Pharmaskandal – Gefälschte Arzneimittelstudien durch GKV Bio?
MMR-Impfung und Autismus – Also doch!
Die Tamiflu-Lüge.

Schulmedizinische Studien und ihre Fälschungen, eine „never ending story“?

Am 16. April 2022 veröffentlichte die „Epoch Times“ einen Beitrag, bei dem es wieder einmal um Dr. Fauci und seine Machenschaften ging (Link).

Diesmal war publik geworden, dass eine im Jahr 2020 durchgeführte und jetzt bereits veröffentlichte Studie mit Remdesivir noch innerhalb ihrer Laufzeit signifikant verändert worden war. Was wurde verändert?

Die Autoren hatten gleich den Endpunkt, also das Studienziel, verändert – eine Praxis, die in der Zeit, wo Wissenschaft noch Wissenschaft war, das Studienende bedeutet hätte.

Das ursprüngliche Ziel der Studie war, Remdesivir auf seine Fähigkeit zu prüfen, inwieweit die Substanz in der Lage war, nach 15 Tagen Behandlung Covid-19-Patienten vor Tod und Hospitalisierungen zu schützen. Bei der Änderung wurde dann der Schutz vor Tod und Hospitalisierungen fallen gelassen und durch den Grad der Genesung nach 29 Tagen ersetzt.

(Link).

Gilead, der Hersteller der Substanz, hatte dann am 29. April 2020 die Studienergebnisse stolz verkündet. Und kurz danach war es dann Fauci, der diese tollen Ergebnisse den Reportern im Weißen Haus übermittelte. Er erzählte seinen Zuhörern, dass Remdesivir „das Virus blockieren kann“, ohne aber auf die Veränderungen im Studienprotokoll hinzuweisen.

Inzwischen gibt es eine Flut an Anfragen zu dieser Protokolländerung, die von den Autoren der Studie und Faucis NIAID mit allerlei seltsamen Ausreden beantwortet wurden:

„Als die Studie ursprünglich konzipiert wurde, war wenig über den natürlichen Verlauf von COVID-19 bekannt, und der ursprünglich gewählte Endpunkt sah einen einzigen Zeitpunkt für die Bewertung vor, nämlich Tag 14. Mit dem wachsenden Wissen während der Epidemie erfuhren wir jedoch, dass der Verlauf von COVID-19 langwieriger ist als bisher bekannt. Außerdem wurden Bedenken geäußert, ob man sich bei der Bewertung der Behandlungseffekte auf einen einzigen Zeitpunkt verlassen sollte.“

Inzwischen kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass SARS-CoV-2 ein Produkt des Virologielabors in Wuhan ist, zu dem Fauci enge Beziehungen pflegte. Da klingt es seltsam, dass man ein Virus kreiert, aber danach angeblich nicht weiß (oder wissen will), welche Eigenschaften dieses Virus hat? Und weil man von seinem eigenen Produkt nichts weiß, wird das Studienprotokoll verändert?

Eigenartig bei dieser Protokollveränderung ist auch, dass die Endpunkte Tod und Hospitalisierung verschwanden. Hätte es sich nur um den „unbekannten“ Verlauf von Covid-19 gehandelt, hätte man lediglich die Zeitpunkte für die Bewertung hinausschieben können, aber nicht gleich die gesamte Bewertung verändern müssen.

Dank dieser Fälschung wurde Remdesivir mit sofortiger Wirkung als neuer „Behandlungsstandard“ für Covid-19-Patienten erklärt. Die fälschungssichere Realität zeigte dann, wie wirksam und sicher Remdesivir wirklich ist:

“Corona-Medikament” Remdesivir – Ich würde das Zeug nicht haben wollen.

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Dieser Beitrag wurde am 10.05.2022 erstellt.

Affenpocken: Wahrheit gegen Angstmache

Ist der Ausbruch der Affenpocken eine echte Bedrohung oder nur eine weitere Form der Kontrolle durch Waffen? Dr. Robert Malone äußert sich zu der Frage, was wirklich vor sich geht.

Zunächst einmal sind die Affenpocken so etwas wie ein Cousin der Pocken, aber nicht auf der gleichen Stufe der Bedrohung der öffentlichen Gesundheit wie die Pocken, sagt Malone: “Jeder, der etwas anderes behauptet, betreibt oder unterstützt im Grunde genommen waffengestützte Propaganda für die öffentliche Gesundheit. Mit anderen Worten: Sie verbreiten Angstmacherei für die öffentliche Gesundheit.

Tatsächlich, so fügt er hinzu, sind die Symptome viel milder als bei den Pocken, mit grippeähnlichen Symptomen wie “Fieber, Körperschmerzen, Schüttelfrost – zusammen mit geschwollenen Lymphknoten. Häufig wird ein Ausschlag auf der Handfläche beobachtet. Im letzten Stadium der Krankheit, das in manchen Fällen bis zu einem Monat oder länger andauern kann, können kleine Läsionen auftreten, die eine Kruste entwickeln und zu einer kleinen depigmentierten Narbe führen können.”

Außerdem gibt es keine Hinweise auf eine asymptomatische Ausbreitung der Affenpocken; sie werden nur von Mensch zu Mensch übertragen.

Quelle: https://rwmalonemd.substack.com/p/monkey-pox

Melisse – Heilpflanzen gegen Viren

[PSA]

Viren waren längst da, bevor wir als Menschen da waren. Viren sind vielfältig, wandlungsfähig und können Resistenzen ausbilden. Sie besitzen kein Gehirn und kein Bewusstsein und sind doch nicht zu unterschätzen.

Was ist der Grund, weshalb sie im Laufe der Zeit nicht in der Lage waren sämtliche lebenden Organismen zu infizieren und schließlich zu eliminieren? Die Natur verfügt seit jeher über intelligente Mechanismen in Form biologischer Barrieren, um den Vormarsch von Viren zu begrenzen: körpereigene Abwehrmechanismen und Arzneipflanzen.

Eine dieser höchst effektiven Arzneipflanzen ist die Melisse. Sie ist als Lebensmittel und zugleich als pflanzliches Virostatikum seit Jahrhunderten bekannt. Auch aktuelle Studien weisen ihre Widerstandsfähigkeit fördernde und starke antivirale Wirkung gegenüber zahlreichen Viren nach.1-9 Die in der Melisse vorhandenen natürlichen Wirkstoffe hemmen die Anlagerung und das Eindringen von Viren in noch nicht infizierte Körperzellen durch Blockierung der Virusbindung an zelluläre Oberflächenproteine und Zellrezeptoren teils um mehr als 95 %. Zusätzlich wurde eine signifikante Unterbindung der Vermehrungsfähigkeit von Viren festgestellt. Diese Wirkungen betraf auch Viren, die bereits Resistenzen gegen gängige chemische Virostatika wie z.B. Aciclovir® entwickelt hatten.Während die Resistenz- und Rezidiv-Häufigkeit bei chemischen Medikamenten zunehmen, nehmen Rezidive durch die Anwendung von Melisse ab.

Neben der direkten Wirkung auf Viren verfügt die Arzneipflanze über eine indirekte psycho-neuro-immunologische Wirkung, um viralen Erkrankungen Einhalt zu gebieten. Melisse ist nämlich auch neuroprotektiv, beruhigend, stimmungsaufhellend, Aufmerksamkeit und Gedächtnis fördernd, entspannend, angstreduzierend und krampflösend.

Durch die Stärkung der psychischen Resilienz, die auf der Wirkung auf das zentrale Nervensystem beruht, lässt sich über körpereigene Regulationsmechanismen eine Stärkung und Optimierung des Immunsystems erreichen. Dass sich durch psychischen Stress Botenstoffe im Nervensystems bilden, die sich negativ auf das Immunsystem auswirken und z. B. schützendes sekretorisches Immunglobulin A absenken, die Aktivität von Makrophagen, T- und B-Lymphozyten, sowie der natürlichen Killerzellen mindern und insgesamt eine Verschlechterung der Immunkompetenz herbeiführen, ist keine neue Erkenntnis. Diese Situation ist in der Psychoneuroimmunologie als „Open-Window-Phänomen“ bekannt, d. h. ein auf diese Weise geschwächtes Immunsystem kann Krankheitserreger nicht mehr ausreichend abwehren und beseitigen, es steigt die Infektionshäufigkeit und die Entstehung bzw. Verschlechterung von Krankheiten wird begünstigt.10-13 Melisse kann diesen negativen Abläufen beachtlich entgegenwirken und die Funktion des Immunsystems wieder aufrichten.

Der enorme Gehalt an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen (wie z.B. Vitamin A, B2, Folsäure, Zink und essentielle Aminosäuren) macht Melisse zudem zu einer Mikronährstoffbombe, die synthetische Nahrungsergänzungsmittel in den Schatten stellt.

Die Melisse wirkt demnach über mehrere Wirkebenen. Voraussetzung für die therapeutische Wirkung ist allerdings die wirkstofferhaltende Verarbeitung der Pflanze, die sowohl die volle Wirkstoffbreite als auch die Wirkstoffhöhe hunderter Inhaltsstoffe garantiert. In der Traditionellen Medizin war man sich der Wichtigkeit der richtigen Verarbeitung bewusst, die langsam und schonend bei Temperaturen zwischen 5-40°C erfolgen musste, um die temperaturempfindlichen Inhaltsstoffe zu bewahren und die Pflanze naturrein und ohne Zusätze beließ. Das traditionelle Sansalva® -Verfahren folgt diesem Wissen.

Im Gegensatz dazu lässt die heutige moderne Agrar- und Pharmaindustrie mit ihren üblicherweise eingesetzten Verarbeitungstemperaturen von -198°C und über 140°C, chemischen Zusatzstoffen, Extraktions- und Isolationsverfahren leider vom ursprünglichen Potenzial der Arzneipflanze Melisse wenig übrig. Schauen Sie also genau hin, welche Qualität sie einkaufen.

Die Arzneipflanze Melisse mit ihrer therapeutischen Kompetenz kann eine wertvolle Unterstützung Ihres Immunsystems bei der Begegnung mit Viren sein.
Empfehlenswert sind täglich 2-4 g.
Bitte nicht erhitzen. Mit oder nach den Mahlzeiten einnehmen.

Melisse Bio-Kräuter-Tabs
https://amarys.de/product/melisse-original/

www.amarys.de, ist ein ausgezeichneter Hersteller von Heilpflanzenprodukten!

Literaturquellen:

1 Pourghanbari G, Nili H, Moattari A, et al. Antiviral activity of the oseltamivir and Melissa officinalis L. essential oil against avian influenza A virus (H9N2), Virusdisease. 2016 Jun; 27(2): 170–178.
2 Moradi MT, et al., In Vitro Anti-adenovirus Activity, Antioxidant Potential and total Phenolic Compounds of Melissa officinalis L. (Lemon Balm) Extract, International Journal of Pharmacognosy and Phytochemical Research 2016; 8(9); 1471-1477.
3 Astani A, Heidary NM, Schnitzler P. Attachment and penetration of acyclovir-resistant herpes simplex virus are inhibited by Melissa officinalis extract. Phytother Res 2014, epub ehead of print. doi:10.1002/ptr.5166.
4 Mazzanti G, Battinelli L, Pompeo C, et al. Inhibitory activity of Melissa officinalis L. extract on Herpes simplex virus type 2 replication. Nat Prod Res. 2008; 22:1433-1440.
5 Geuenich S, Goffinet C, Venzke S, et al. Aqueous extracts from peppermint, sage and lemon balm leaves display potent anti-HIV-1 activity by increasing the virion density. Retrovirology. 2008; 5:27.
6 Nascimento, GGF, et al. Antibacterial activity of plant extracts and phytochemicals on antibiotic-resistant bacteria. Brazilian journal of microbiology. 2000; 31:247-256.
7 Jones CLA. The antibiotic alternative. Rochester, 2000, VT: Healing Arts Press.
8Brendler T, et al., Lemon balm (Melissa officinalis L.): an evidencebased systematic review by the Natural Standard Research Collaboration.
9 Journal of herbal pharmacotherapy. 2005; 5 (4):71-114. Wong, AH, Smith M, Boon HS. Herbal remedies in psychiatric practice. Arch. gen. Psychiatry. 1998; 55(11):1033-1044.
10 Kennedy DO, Little W, Scholey AB. Attenuation of laboratory-induced stress in humans after acute administration of Melissa officinalis (Lemon Balm). Psychosom Med. 2004; 66(4):607-613.
11 Kennedy DO, et al. Modulation of mood and cognitive performance following acute administration of Melissa officinalis (lemon balm). Pharmacology, biochemistry and behavior, 2002; 72:953-964.
12 Rainer H. Straub: Vernetztes Denken in der biomedizinischen Forschung. Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie. 2005, ISBN 3-525-45050-8.
13 Ulrike Ehlert, Roland von Känel (Hrsg.): Psychoendokrinologie und Psychoimmunologie. Springer Verlag, 2011, ISBN 978-3-642-16963-2.

Kurkuma gegen chronische Schmerzen?

Kurkuma hat erstaunliche Heilwirkungen. Und wenn man sich die Studienlage dazu ansieht, dann ist es für mich völlig unverständlich, wie Millionen von Schmerzpatienten immer noch auf die nebenwirkungsträchtigen Medikamente der Schulmedizin setzen.

Über die erstaunlichen Heilwirkungen von Kurkuma hatte ich bereits mehrfach in folgenden Beiträgen berichtet:

Kurkuma – Die erstaunlichen Heilwirkungen der Gelbwurz.
Kurkuma und Blutverdünner – passt das zusammen?
Kurkuma gegen Covid-19? Antivirale Eigenschaften und gegen Zytokinstürme.

Anfang Mai 2022 veröffentlichte „GreenMedInfo“ eine interessante Besprechung von einigen wissenschaftlichen Arbeiten, wo es um die Wirksamkeit von Kurkuma bei chronischen Schmerzen ging (Link).

Inzwischen gilt es als wahrscheinlich, dass Kurkuma in der Lage ist, Muskelschmerzen nach sportlicher Betätigung (Muskelkater etc.) zu lindern, indem der Grad der Schädigung der Muskulatur und Entzündung reduziert wird (Link).

Aber wie sieht es bei chronischen Schmerzen aus? Ist hier Kurkuma ähnlich wirksam wie die üblichen schulmedizinischen Alternativen, die nichtsteroidalen Antirheumatika, nur mit deutlich weniger toxischen Nebenwirkungen?

Chronische Schmerzen und neue Studien

Rund ein Viertel der Deutschen leidet an chronischen Schmerzen. In den USA sind es mit rund 20 % nur unwesentlich weniger. Als Hauptursache gelten in der Schulmedizin Muskel- und Gelenkerkrankungen. Die Schmerzen basieren angeblich auf strukturellen Veränderungen innerhalb der Gelenke, wie zum Beispiel der Abbau von Knochenmaterial und schützenden Knorpel. Die Schmerzen beruhen dann auf chronischen Entzündungen in den Gelenken und den Gelenkkapseln.

Bei der Arthrose kommt es zu “Verschleißerscheinungen der Gelenke”, die ebenfalls permanente Schmerzen und im fortgeschrittenen Stadium ausgeprägte Behinderungen verursachen.

Nach neueren Erkenntnissen, die ich aus der Praxis nur bestätigen kann, kommen die Schmerzen in den selteneren Fällen aus den “Knochen”. Die meisten Schmerzen sind eine Komponente aus niedriggradigen Entzündungen durch “mangelhafte” Ernährung, Vitalstoffdefizite und “nicht strukturiertem” Gewebe, vor allem der Faszien (=Bindegewebe). Über die Faktoren habe ich bereits hinlänglich berichtet.

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Da bei den meisten Schmerzzuständen eben diese niedriggradigen / unterschwelligen Entzündungen vorhanden sind, ist auch klar, dass Kurkuma effektiv ist. Eine Studie wurde dazu im März 2020 veröffentlicht (Link).

Hier wurde ein Kurkuma-Extrakt mit Naproxen, einem Schmerzmittel mit fiebersenkenden Eigenschaften, welches die Bildung von Prostaglandinen hemmt, verglichen. Teilnehmer waren 60 Patienten mit Knie-Arthrose. Als Biomarker wurde Prostaglandin E2 gemessen, einem Molekül, welches die Immunfunktion und Entzündungsreaktion reguliert. Außerdem wurden die Patienten nach dem Grad ihrer Schmerzen befragt.

Das Ergebnis war, dass Schmerzen und Prostaglandin E2 deutlich in beiden Gruppen nachließen. Deutliche Unterschiede zeigten sich bei den Nebenwirkungen, die in der Naproxen-Gruppe deutlich höher ausfielen.

Ein Blick auf das pharmakologische Profil in Bezug auf Nebenwirkungen zeigt auf „Drugs.com“ eine „imposante“ Liste an verschiedenen häufigen Nebenwirkungen bezüglich Naproxen. Dazu zählen unter der Kategorie „sehr häufig“ (10 % und häufiger) Dyspepsie (Verdauungsstörungen), Reflux, Übelkeit, Verstopfungen, Kopfschmerzen, grippeartige Symptome etc.

Zu den „häufigen“ (1-10 %) Symptomen zählen Verwirrung, Rückenschmerzen, Harnwegsinfektionen, Tinnitus, Fatigue, Infektionen, Ödeme, Atemnot, Entzündungen im Hals- und Nasenbereich (interessant für eine Substanz, die als angeblich „entzündungshemmend“ gilt), Hautrötungen, Ausschläge, kleinere Hautblutungen, Schwindel, Benommenheit, Durchfall, Bauchschmerzen etc. (Link).

All diese „sehr häufigen und häufigen“ Nebenwirkungen sind unter der Gabe von Kurkuma bislang nicht beobachtet worden. Auch in meiner Praxis habe ich bisher keinerlei Nebenwirkungen mit Kurkuma erlebt.

Im April 2021 wurde eine spanische Studie veröffentlicht, die mit 68 Patienten den Effekt von Kurkuma-Extrakt auf Schmerzen des Kniegelenks untersucht hatte (Link).

Auch hier zeigte sich, dass nach zehn Tagen der schmerzlindernde Effekt im Vergleich zu Placebo ähnlich stark ausgeprägt war. Eigenartigerweise nahmen die Autoren als Placebo Brauhefe, die eine ausgezeichnete Quelle für nahezu den gesamten Vitamin-B-Komplex ist. Wollten die Autoren hier dem Kurkumin eine „Placebowirkung“ unterjubeln?

Ein signifikanter Unterschied zu diesem „Placebo“ war eine deutliche Reduzierung des C-reaktiven Proteins durch Kurkuma, was die Autoren als einen direkten schmerzstillenden Effekt durch Senkung der Entzündungsreaktion werteten. Dies resultierte auch in der Beobachtung, dass nur die Kurkuma-Gruppe über eine Schmerzlinderung während der Nacht im Bett und bei aufrechtem Stand berichten konnte.

Dosierung

Die beste Dosierung, die sich aus diesen Studien zur Behandlung von Schmerzen bei Arthritis und Arthrose ergeben hatte, liegt bei 500 Milligramm Kurkuma-Extrakt, die zweimal am Tag gegeben über einen Zeitraum von drei Monaten werden, um einen optimalen Effekt auf die Schmerzlinderung zu erzielen.

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Homöopathie und Grippe

Jeder, der sich mit Medizin und/oder Fragen der Gesundheit beschäftigt, hat schon einmal etwas von der „Spanischen Grippe“ gehört oder gelesen. Gerne wird diese Katastrophe in der Menschheitsgeschichte, die 50 Millionen Menschen das Leben gekostet hatte, als ein wichtiger Hinweis genommen, dass Impfungen zu diesem Zeitpunkt noch mehr Todesopfer verhindert hatten. Seltsamerweise erklärt diese Erklärung nicht, warum es trotz Impfung zu einer so hohen Opferzahl gekommen ist. In meinem Beitrag dazu, den ich vor längerer Zeit veröffentlicht hatte, gehe ich näher auf diese Umstände ein: Spanische Grippe 1918 -Was passierte wirklich?

Wie man eine Katastrophe funktionalisiert

Rechtzeitig vor dem Winter kommen regelmäßig offizielle Empfehlungen, sich auf jeden Fall zu wappnen, indem man sich einer Grippeimpfung unterzieht. Begründet wird dies mit entsprechenden Fallzahlen, die angeblich Todesopfer einer Grippeepidemie darstellen. Und auch der Verweis auf die „Spanische Grippe“ taucht in diesem Zusammenhang des Öfteren auf.

So behauptet zum Beispiel die CDC in den USA (die verantwortlich ist für die manipulierte deStefano Studie [1] ), dass jährlich in den USA zwischen 12.000 und 56.000 Menschen an der Grippe sterben. Demgegenüber veröffentlichte das Cochrane Institut [2] , dass bei genauerem Hinsehen bestenfalls 1000 Todesopfer der Grippeinfektion anzulasten sind.

Kann es also sein, dass die heutige Dramatisierung der Grippe und ihrer angeblichen Todesopfer ein Spiegelbild der „Spanischen Grippe“ darstellt, bei der man ebenfalls aus bestimmten Gründen aus einer Mücke einen Elefanten gezaubert hat?

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Vor allem wenn Sie für den Erhalt der Homöopathie sind, sollten Sie sich unbedingt dazu eintragen, denn die “Politik” und etablierte Medizinerschaft ist bestrebt die Homöopathie zu verbieten und / oder abzuschaffen!

Die „verrückte“ Rolle von Fieber

Fieber ist keine Krankheit! So lautet der Beitrag, mit dem ich das Phänomen „Fieber“ unter die Lupe genommen hatte. Wenn Fieber keine Krankheit ist, was ist es dann? Fieber ist zweierlei: Zum ersten ist es ein Symptom; zum zweiten ist es eine notwendige immunologische Schutzfunktion, die zwar unspezifisch, dafür aber schnell einsetzt, um eine etwaige Bedrohung an der Ausbreitung zu hindern. Denn bei einer Infektion, viral oder bakteriell, bewirkt eine Erhöhung der Kerntemperatur des Körpers einen Wachstumsstopp für das Gros der Erreger, die in der Regel nur bei 37 Grad Celsius optimale Wachstumsbedingungen vorfinden. Die Erhöhung der Körpertemperatur von nur einem halben Grad schränkt diese Erreger bereits ein in ihrer Fähigkeit, sich zu vermehren. Bei noch höheren Temperaturen ist sogar in der Regel ihre Lebensfähigkeit bedroht.

Was mache ich also, wenn ich nicht die Infektion, sondern das Fieber bekämpfe? Ich schalte ein Symptom ab und schaffe damit für die Erreger genau die Bedingungen, die sie für ein optimales Gedeihen und Vermehrung benötigen. Damit hätte ich aus medizinischer Sicht gesehen zwar ein Medikament eingenommen (das fiebersenkende Medikament), aber die Infektion bleibt durch die Medikation unbehandelt. Und ich habe durch die Medikation eine Art „Miniatur-Immunschwäche“ erzeugt, die das Immunsystem in der Folge vor eine noch härtere Aufgabe stellt.

Gleichzeitig mit dem Fieber produziert der Organismus antivirale Substanzen, wie Interferon, und erhöht die Zahl und Mobilität von weißen Blutkörperchen, die ebenfalls an der Bekämpfung der Infektion beteiligt sind. Auch diese Schiene der Infektionsabwehr wird durch fiebersenkende Medikamente blockiert. Diese Strategie, wen wundert es, ruft geradezu nach unheilvollen Konsequenzen.

Das fehlende Fieber der „Spanischen Grippe“

Aspirin ist ein gerne verschriebenes Medikament, auch wenn es darum geht, Fieber zu senken. Die Substanz ist „uralt“, denn sie wurde 1899 von Bayer in den Verkehr gebracht. Zu diesem Zeitpunkt galt die Substanz als Schmerzmittel und Fiebermittel. Und der Erfolg dieser Substanz war nicht weg zu diskutieren. Nicht zuletzt deshalb wurde Aspirin ein so überaus großer Erfolg.

Im Jahr 1918 zur Zeit der „Spanischen Grippe“ bestand bereits kein Patentschutz mehr für die Acetylsalicylsäure. Mit dem Auftreten dieser Grippe hatten die Mediziner also ein relativ preiswertes und scheinbar effektives Medikament in der Hand, um das Grippefieber und damit verbundene Schmerzen zu „therapieren“. Und diese Form der Therapie gegen die Grippe wurde weiterhin propagiert, besonders von den Aspirin-Anbietern. Aber auch Gesundheitsbehörden und eine Reihe von medizinischen Organisationen und Dachverbänden reihten sich in die lange Liste von Befürwortern dieser Therapieoption ein.

Veröffentlichungen aus dieser Zeit zeigen, dass zum Beispiel die JAMA ein Gramm Aspirin alle drei Stunden als Standardtherapie empfiehlt. Das entspricht zweimal die Tagesdosis, die heute als „sicher“ angesehen wird. Es gibt sogar Belege, dass bestimmte medizinische Autoritäten bis zu 30 Gramm Acetylsalicylsäure pro Tag bei einer Grippe empfahlen. Und historische Belege aus Großbritannien zeigen, dass auch hier Hochdosis-Therapien mit Acetylsalicylsäure empfohlen worden, die bei bis zu 1,3 Gramm pro Gabe lagen. Angaben zur Häufigkeit der Gabe pro Tag liegen leider nicht vor. Es gibt allerdings individuelle Fallberichte, wo jede Stunde 1,3 Gramm dem Patienten verabreicht wurden, und das über zwölf Stunden nonstop.

Schon unter den heute eingesetzten Dosierungen, die deutlich unter dem liegen, was damals als Standard angesehen wurde, gibt es eine Fülle von Nebenwirkungen, die gerne verschwiegen werden, aber nichtsdestotrotz „evidenzbasiert“ vorhanden sind: Aspirin – Die Acetylsalicylsäure [ASS] Nebenwirkungen & Wechselwirkungen.

Darum ist es nicht verwunderlich, warum bei diesen extremen Dosierungen während der „Spanischen Grippe“ erstaunlich viele junge Menschen verstarben. Mit ein Grund hierfür ist die Tatsache, dass das Militär Aspirin in großen Mengen aufgekauft hatte und dann Infizierte mit dem Medikament „therapierte“. Eine Grippeinfektion gefährdet in der Regel keine jungen und ansonsten gesunden Menschen, sondern eher Kleinkinder, ältere Menschen und Menschen mit einer Immunschwäche. Während der „Spanischen Grippe“ waren es aber bevorzugt Menschen zwischen 18 und 40 Jahren, also eine Altersgruppe, die im Militär häufig zu finden ist.

Viele dieser Todesopfer verstarben an einer Lungenentzündung. Sie wiesen signifikante Mengen an Blutungen in den Lungen auf, was auf eine typische Nebenwirkung von Aspirin hinweist, das als typische Nebenwirkung eine erhöhte Blutungsneigung mit sich bringt.

Auf der anderen Seite verstarben auffällig wenig Kleinkinder während der Epidemie. Der Grund hierfür war, dass zu diesem Zeitpunkt Aspirin nicht zur Behandlung von Kleinkindern empfohlen wurde, sondern stattdessen kalte Wadenwickel, Baden im kalten Wasser etc.

Neben Aspirin kamen auch noch andere, nicht weniger gefährliche Substanzen zum Einsatz, die die damalige Schulmedizin als „Therapie“ bezeichnete: Chinin, arsenhaltige Verbindungen etc.

Daher erscheint es nicht verwunderlich, warum während der „Spanischen Grippe“ im Jahr 1918 derartig viele Todesopfer zu beklagen waren. Wie es aussieht, war nicht die Grippe die Ursache für das hohe Ausmaß der Todesopfer, sondern die dilettantische und leider „umfassende“ medizinische Versorgung, die das Immunsystem schwächte und den Organismus mit massiven Nebenwirkungen der verabreichten Medikamente belastete.

Und heute?

Heute scheint sich nur wenig geändert zu haben. Die „Spanische Grippe“ und deren Millionen von Todesopfern gelten immer noch als „Beweis“ für die Notwendigkeit schulmedizinischer Intervention, sei es in Form von entsprechenden Impfungen oder im Erkrankungsfall der Gabe von den Medikamenten, die seinerzeit für das riesige Unheil verantwortlich zu machen sind. Glücklicherweise ist man in der Schulmedizin davon abgerückt, diese extrem hohen Dosen einzusetzen. Aber auch das ändert nichts an der kontraproduktiven Vorgehensweise dieser „Therapie“.

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Vor allem wenn Sie für den Erhalt der Homöopathie sind, sollten Sie sich unbedingt dazu eintragen, denn die “Politik” und etablierte Medizinerschaft ist bestrebt die Homöopathie zu verbieten und / oder abzuschaffen!

Homöopathie bei Grippe?

Eine historische Erhebung aus dem Jahr 1919, durchgeführt von einem gewissen Dr. Dewey, ermittelte die Zahl von homöopathisch arbeitenden Institutionen und Universitäten und die Häufigkeit von Todesfällen, verursacht durch die „Spanische Grippe“ in diesen Institutionen. Der Report zeigt 6600 Fälle einer Grippeinfektion, von denen 55 Patienten verstarben, also weniger als ein Prozent! Weiter entdeckte Dr. Dewey, dass die durchschnittliche Todesrate in den homöopathisch arbeitenden Institutionen bei 4,1 Prozent lag (von 110.000 Patienten), während die Todesraten in „normalen“ Krankenhäusern bei 30 Prozent lagen.

Weiter gibt es einen Bericht [3] von einem in Chicago arbeitenden homöopathischen Arzt, der 8000 Arbeiter unter homöopathische Therapie benennt, von denen nur ein Todesopfer aufgrund der Grippe zu beklagen war. Der Arzt bemerkte dabei, dass homöopathisches Gelsemium die einzige Formulierung war, die hier zum Einsatz gekommen ist.

Ein weiterer homöopathisch arbeitender Arzt aus dieser Zeit war Dr. McCann. Er berichtete 1921 auf einem Homöopathiekongress [4] , dass 24.000 Fälle von Grippe, die mit schulmedizinischen Methoden behandelt wurden, eine Mortalitätsrate von 28,2 Prozent aufwiesen. Dagegen 26.000 Fälle, mit Homöopathie behandelt, wiesen eine Mortalitätsrate von nur 1,05 Prozent auf.

Vier der führenden Krankenhäuser in New York zu dieser Zeit arbeiteten intensiv mit Homöopathie. Ein gewisser Dr. Copeland, der später Senator wurde, berichtete stolz, dass diese Krankenhäuser weltweit die geringsten Todeszahlen vorweisen konnten [5]. Dr. Copeland war Initiator einer Gesetzgebung, die es der FDA erlaubte, die Zulassung von neuen Arzneimitteln zu überwachen und regulieren. Außerdem war er dafür verantwortlich, dass die Homöopathie und homöopathische Arzneimittel in den USA als legale, gesetzlich anerkannte Behandlungsform erhalten blieben.

Dies sind nur einige wenige Belege [6], wie effektiv die Homöopathie auch bei Infektionen wirkt. Sie wirkt auch bei anderen Infektionen, wie Typhus, Gelbfieber, Cholera, Scharlach etc.

Aber diese Berichte sind keine Märchen aus vergangenen Tagen. Entsprechende Studien aus der jüngeren Vergangenheit haben die „alten Märchen“ als richtig verifizieren können. So existieren zum Beispiel drei große placebokontrollierte klinische Studien, bei denen Oscillococcinum zum Einsatz kam. Diese homöopathische Medizin wird in Frankreich bevorzugt bei Grippe eingesetzt. Die Ergebnisse der klinischen Studien sind sehr überzeugend [7], [8], [9].

Die zuletzt zitierte Studie aus dem Jahr 1989 hatte zeigen können, dass 70 Prozent mehr Patienten sich innerhalb von 48 Stunden von einer Grippeinfektion erholten als Patienten, die mit einem Placebo „behandelt“ worden waren.

Sogar das Fachjournal „The Lancet“ veröffentlichte einen Beitrag [10], der die Effektivität der Homöopathie bei Grippe unterstrich.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die homöopathische Formulierung von Oscillococcinum aus Lebern und Herzen von Enten gewonnen wird. Was hat es damit auf sich?

Aus Berichten der Biologie und Epidemiologen geht hervor, dass Enten eine große Palette an Grippeviren in ihrem Verdauungstrakt beherbergen. Daher gelten Enten als Vektor bei der Verbreitung von grippeartigen Viruserkrankungen, wie auch der berühmt-berüchtigten „Vogelgrippe“.

Enten sind auch in der Lage, Menschen und Hühner zu infizieren. Infizierte Hühner sterben praktisch zu 100 Prozent. Enten dagegen scheinen immun zu sein. Damit liegt die Vermutung nahe, dass diese Immunität der Enten gegen die Grippeviren auf das homöopathische Präparat übertragen wird. Und die Tatsache, dass Oscillococcinum seit 1928 von homöopathisch arbeitenden Ärzten bevorzugt eingesetzt wird, legt den Verdacht nahe, dass die Homöopathie diesem Vektor mehr Beachtung schenkt und schenkte, der zur Verbreitung der Grippe beiträgt. Diese effektive und sichere Art der homöopathischen Behandlung hat inzwischen eine Geschichte von über 100 Jahren.

Fazit

Die Homöopathie bei Infektionen, speziell Grippeinfektionen, ist immer dann unwirksam und Gegenstand von Quacksalberei, wenn man gewissenhaft und zuverlässig alle existierenden Erfahrungen und inzwischen sogar naturwissenschaftlichen Arbeiten ignoriert und ausklammert. Das, was wir heute aus wissenschaftlicher Sicht über die Wirksamkeit von Homöopathie bei einer Grippeinfektion wissen, ist so erstaunenswert, vor allem wenn man einen direkten Vergleich mit der Effektivität schulmedizinischer Bemühungen durchführt.

Es ist also wenig überraschend, dass Schulmedizin und deren Freunde die Homöopathie nachhaltig bekämpfen müssen/wollen. Denn die direkten Vergleiche haben in der Regel bislang zeigen können, dass die Anklagepunkte gegen die Homöopathie weniger auf sie, dafür aber eigentlich voll und ganz auf die schulmedizinische Praxis zutreffen. Oder mit anderen Worten: Die Homöopathie ist in vielen Bereichen, so auch hier, nicht nur ein ernst zu nehmender Konkurrent, sondern ein ums andere Mal der Schulmedizin um etliche Nasenlängen voraus.

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Dieser Beitrag wurde erstmalig am 10.05.2022 erstellt.

Quellen: 

[1] MMR-Impfung und Autismus – Also doch!
[2] Why have three long-running Cochrane Reviews on influenza vaccines been stabilised? | Cochrane Community 
[3] Clinical Medicine – dewey.doc 
[4] Journal of the American Institute of Homœopathy. … c.1 v.14 1921 Jul-Dec. – Full View | HathiTrust Digital Library | HathiTrust Digital Library 
[5] Copeland’s Cure: Homeopathy and the War Between Conventional and Alternative … – Natalie Robins – Google Books 
[6] The Homeopathic Revolution: Why Famous People and Cultural Heroes Choose … – Dana Ullman – Google Books
[7] OscillococcinumR in patients with influenza-like syndromes: A placebo-controlled double-blind evaluation – ScienceDirect 
[8] A controlled evaluation of a homoeopathic preparation in the treatment of influenza-like syndromes. – PubMed – NCBI 
[9] A controlled evaluation of a homoeopathic preparation in the treatment of influenza-like syndromes. 
[10] Notes and News – ScienceDirect 

Beitragsbild: Fotolia – ladysuzi

Naturheilmittel oder Medikamente der Pharma?

Diese Arbeit kann mit Fug und Recht als einmalig beziehungsweise erstmalig bezeichnet werden. Denn sie untersucht als erste Studie ihrer Art die Unterschiede und Wirksamkeiten von natürlichen Heilmitteln auf der einen Seite und pharmazeutischen Produkten auf der anderen Seite – und zieht Bilanz.

Die Autoren halten fest, dass immer noch die Meinung besteht, dass natürliche Heilmittel von der Schulmedizin in der Regel als Placebo angesehen werden. „Radikalere“ Vertreter dieser Medizinrichtung sprechen auch oft von Quacksalberei, Scharlatanerie oder sogar von kriminellen Machenschaften auf Kosten der Gesundheit der damit behandelten Patienten.

Die Autorengruppe der National University von Singapur (NUS) und der Tsinghua Universität zeichnen hier ein wesentlich differenzierteres Bild. Sie zeigten, dass biologisch aktive Substanzen als Kombination in natürlichen Produkten den gleichen Wirkungsgrad erreichen können wie synthetische Medikamente gegen Krebs und gegen Infektionen.

Sie müssen jedoch in größeren Mengen eingenommen werden und über einen längeren Zeitraum.

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Diese Kombinationen beinhalten Präparate aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, wie Realgar-Indigo naturalis, welches gute Wirkung bei Leukämie bietet, wie u.a. folgende Studien zeigen:

Oral Realgar-Indigo Naturalis Formula Achieved Comparably High Rate of Remission and Survival to Intravenous Arsenic Trioxide As a Front-Line Treatment in Newly Diagnosed Acute Promyelocytic Leukemia: A Multi-Center Randomized Trial APL07

und

Dissection of mechanisms of Chinese medicinal formula Realgar-Indigo naturalis as an effective treatment for promyelocytic leukemia

Wedelia chinensis zeigt gute Wirkung bei entzündlichen Prozessen, Studie:

Dietary Uptake of Wedelia chinensis Extract Attenuates Dextran Sulfate Sodium-Induced Colitis in Mice.

Und schwarzer Tee wird in Japan zur Behandlung einer Gastroenteritis (Magen-Darm-Entzündung) eingesetzt:

Antibacterial activity of tea (Camellia sinensis) and coffee (Coffee arabica) with special reference to Salmonella typhimurium

Die Autoren untersuchten 1601 Studien, die mit natürlichen Produkten durchgeführt worden waren. Diese wurden mit 190 synthetischen Substanzen aus der pharmazeutischen Produktion verglichen. Es stellte sich heraus, dass die natürlichen Substanzen 10- bis 100-mal schwächer wirksam waren als die synthetischen.

Von daher schlossen sie, dass eine Kombination der natürlichen Substanzen eine ähnlich starke Wirksamkeit erlangen kann wie die synthetischen Präparate. Allerdings sind die Chancen dafür bei den momentan eingesetzten Praktiken in der alternativen Medizin als eher schlecht einzuschätzen.

Prof. Chen sagte, dass es Aussagen gibt, die behaupten, dass natürliche Präparate lediglich einen Placeboeffekt haben. In der Studie der Autoren jedoch untersuchten die Wissenschaftler mehr als 100 Arten von Kombinationen von natürlichen Substanzen, die als die Geeignetsten erschienen. Hier zeigte sich, dass diese Kombinationen in ihrer Wirksamkeit mit den synthetischen Präparaten „mithalten“ konnten. Die Chancen jedoch, solch effektive Kombinationen zu finden, die auf traditionellen Methoden basieren, liegt bei 3 Prozent und darunter. Denn die verwendeten natürlichen Substanzen müssen ein Mindestmaß an Wirksamkeit besitzen und in der richtigen Kombination mit anderen natürlichen Substanzen eingesetzt werden.

Wie sähe also der nächste Schritt wissenschaftlicher Forschung aus, um auf diesem Gebiet Fortschritte zu machen?

Die Ergebnisse dieser Studie sind mit Sicherheit eine gute Basis für weitere Studien zu diesem Themenkomplex über die klinische Wirksamkeit von pflanzlichen Arzneien und deren Einsatz allein oder in Kombination bei der Behandlung von Krankheiten. Das Team jedenfalls hat schon neue Projekte diesbezüglich angekündigt. Im Vordergrund wird dann stehen, welche Parameter die Effektivität der natürlichen Produkte auf das Wirkniveau der synthetischen Medikamente erhöhen können. Vor allem werden die Autoren vornehmlich häufig eingesetzte pflanzliche Produkte und häufig verschriebene traditionelle Arzneimittel untersuchen.

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Dieser Beitrag wurde am 10.05.2022 erstellt.

Quelle:

What Does It Take to Synergistically Combine Sub-Potent Natural Products into Drug-Level Potent Combinations?

Beitragsbild: stockxpert.com – Medikamente

Kurkuma und Blutverdünner – passt das zusammen?

Kurkuma ist eine erstaunliche Pflanzenart mit einem weiten Spektrum für gesundheitliche Vorteile. Ein Beitrag von mir zählt das breit gefächerte Spektrum von Wirksamkeiten von Kurkuma auf:

Kurkuma – Die erstaunlichen Heilwirkungen der Gelbwurz.

Eine dieser mannigfaltigen Wirkungen bezieht sich auf die „Blutverdünnung“ durch Kurkuma, die keine eigentliche Verdünnung des Blutes ist, sondern die Koagulationsneigung (Verklumpungsneigung) der Thrombozyten (Blutplättchen) herabsetzt.

Über diesen Mechanismus wird das Risiko für die Entstehung von Thromben (Blutklumpen) reduziert und damit indirekt (theoretisch) die Wahrscheinlichkeit für Herzinfarkte und/oder Schlaganfälle vermindert.

Im Gegensatz dazu steht die „Blutverdünnung“ durch schulmedizinische Medikamente, die in die Biochemie der Gerinnungskaskade eingreifen. Hierbei wird die Entstehung von Gerinnungsfaktoren unterdrückt. Heparin dürfte der bekannteste Vertreter dieser Medikamentenklasse sein.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob eine kombinierte Gabe eines Kurkuma-Präparats mit einem schulmedizinischen Präparat nicht möglicherweise zu viel des „Guten“ sein könnte. Einige Kurkumin-Anbieter im Internet versehen ihre Produktwerbung mit einem Warnhinweis, der wie folgt lautet:

„Sollten Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, empfehlen wir Ihnen, vor der Einnahme von curcuminhaltigen Produkten mit Ihrem Arzt Rücksprache zu halten.“ (myfairtrade.com/curcumin/curcumin-forte.html)

Denn es besteht der Verdacht, dass die „blutverdünnende“ Wirksamkeit der schulmedizinischen Präparate durch den Einsatz von Kurkumin verstärkt werden könnte. Vielleicht kommt es zu additiven oder sogar potenzierenden Effekten, die dann zu einer erhöhten Blutungsneigung führen könnten, bis hin zu unkontrollierbaren Blutungen, die zum Tode führen.

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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den “5 Wundermitteln” ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Gibt es Wechselwirkungen?

Die gängige Literatur zu Kurkuma ist voll von Hinweisen, dass eine Kombination mit schulmedizinischen Antikoagulantien zu einer erhöhten Blutungsneigung führt oder führen kann. Das Gemeinsame dieser einschlägigen Literatur ist, dass diese „Hypothese“ nicht mehr mit entsprechenden wissenschaftlichen Quellen belegt wird, sondern wie eine Tatsache gehandhabt wird. Es entsteht fast der Eindruck, dass hier ein Gerücht weiterverbreitet wird. Und je weiter es verbreitet wird, desto „tatsächlicher“ wird es.

Ein typisches Beispiel hierfür bringt „News-Medical.net“[1] bei der Diskussion der Wechselwirkungen zwischen Nahrungsmitteln und Medikamenten mit blutverdünnenden Eigenschaften. Wir erfahren hier, dass nicht nur Kurkuma einen Einfluss auf die Blutgerinnung hat, sondern auch Fischöl, Omega-3-Fettsäuren, Knoblauch, Ginkgo etc. Sogar Alkohol kann die Wirkung von Antikoagulantien verstärken.

Eine Suche nach Belegen für diese Behauptungen wird mit einem einzigen Satz belohnt:

„Studien haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, PT-INR-Werte im optimalen therapeutischen Bereich von 2,0 bis 3,0 zu erreichen, um 58 % höher ist, wenn Patienten, die VKA-Medikamente einnehmen, auf pflanzliche Präparate verzichten oder sie drei oder weniger Mal pro Woche einnehmen.“

Ein kurzer Ausflug: Was ist INR?

INR steht für „International Normalized Ratio“. Dies ist ein labormedizinischer Parameter, der eine Beurteilung verschiedener Blutgerinnungstests ermöglicht. Gemessen wird hier die Thromboplastinzeit (Quickwert). Die INR wird dann errechnet aus der Thromboplastinzeit für die Blutprobe des Patienten geteilt durch einen gegebenen Normwert.

Der von der WHO definierte Normbereich liegt zwischen 0,85 und 1,27. Bei einer Reihe von Erkrankungen und Therapie mit Antikoagulantien liegt der Zielbereich zwischen 2 und 3. Bei einem erhöhten Risiko für die Bildung von Blutklumpen kann der Zielbereich auf 4,5 angehoben werden. Erhöhte INR-Werte ohne medikamentöse Therapie können auf eine Lebererkrankung oder einen Vitamin-K-Mangel hinweisen.

Es gibt also Studien, die gezeigt haben wollen, dass die Einnahme von pflanzlichen Präparaten die medikamentöse Therapie (zu 58 %) stört und nur ein Verzicht zum gewünschten Ziel führt? Und welche Studien wären das gewesen? Eine Quellenangabe fehlt hier vollkommen, ebenso eine schlüssige Erklärung, wieso es hier zu dieser Störung kommen soll.

Ähnliches lässt sich auch auf deutschen Webseiten finden, zum Beispiel bei „Klartext-Nahrungsergänzung“[2].

Hier gibt es einen Beitrag zu Wechselwirkungen etc. von Nahrungsergänzungen. Unter dem Kapitel „Kurkuma, Gelbwurz, indischer Safran …“ wird als Wechselwirkung eine Wirkverstärkung von Blutverdünnern (Warfarin etc.) behauptet, gefolgt von einer Nummer (112), bei der es sich um eine Quellenangabe handelt, die zu einer englischsprachigen Webseite führt. Und diese Webseite behauptet wiederum, dass es diese Wirkverstärkung gäbe, gefolgt von drei Quellen zu Arbeiten, die dies belegen würden.

Eine dieser drei Arbeiten ist ein Fallbericht, auf den ich im folgenden Absatz näher eingehen werde (Fußnote 10).

Die zweite Arbeit[3] behandelt Kurkumin-Öl und dessen Einfluss auf Ischämien in der Herzmuskulatur nach Reperfusion und Thrombose. Hier taucht das Wort „Interaktionen“ oder  „Wechselwirkungen“ nicht ein einziges Mal auf. Vielmehr loben die Autoren das Öl als eine wirksame und sichere Alternative, um intravaskuläre Thrombosen zu verhindern.

Bei der dritten Arbeit[4] handelt es sich ebenfalls nicht um eine qualifizierte Studie. Auch diese Autoren stellen fest, dass Kurkumin die stärkste koagulationshemmende Wirkung bei einem Vergleich mit anderen natürlichen Substanzen mit blutverdünnenden Eigenschaften hat.

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Auf Spurensuche bei „Drugs.com“

Eine Recherche bei „Drugs.com“[5] ergab Folgendes: Im Absatz „Interaktionen“ bei Kurkuma wurden eine Reihe von wissenschaftlichen Arbeiten notiert, die sich angeblich mit Wechselwirkungen von Kurkuma und Antikoagulantien beschäftigt hätten.

Auch hier wurde plakativ behauptet:

„Mittel mit thrombozytenaggregationshemmenden Eigenschaften: Kräuter (gerinnungshemmende/thrombozytenaggregationshemmende Eigenschaften) können die unerwünschte/toxische Wirkung von Arzneimitteln mit thrombozytenaggregationshemmenden Eigenschaften verstärken. Es können Blutungen auftreten. Eine Änderung der Therapie in Betracht ziehen.“

Danach wurden vier Quellen angegeben, aus denen diese Schlussfolgerung abgeleitet worden war.

Die erste Quelle[6] stammt aus dem Jahr 2010 und ist eine Übersichtsarbeit zu Nahrungsergänzungsmitteln, die möglicherweise mit Warfarin etc. interagieren können. 180 Nahrungsergänzungsmittel stehen 120 schulmedizinischen blutverdünnenden Präparaten gegenüber. Eins davon ist Kurkumin. Am Schluss der Zusammenfassung schreibt der Autor, dass mehr Studien benötigt würden, um die Mechanismen und Wechselwirkungen überhaupt zu verstehen.

Fazit: Das ist keine klinische Studie, die Wechselwirkungen gezeigt hat (oder Wechselwirkungen hat ausschließen können). Für eine wissenschaftliche Beurteilung ist diese Arbeit kein Maßstab.

Die zweite Quelle[7] aus dem Jahr 2012 schließt sich diesem Format an: Keine klinische Studie, sondern nur ein Review = Nacherzählung dessen, was andere bereits an Hypothesen verbreitet hatten.

Die dritte Quelle[8] ist fast noch „abenteuerlicher“: Hier geht es um Zahnärzte, die ihren Patienten die Zähne ziehen, wobei es naturgemäß zu Blutungen kommt. Hier gibt es dann für den Zahnarzt einiges zu beachten, unter anderem auch die Einnahme von „Blutverdünnern“.

Der Rat der Autoren an den Zahnarzt lautet hier, blutverdünnende Nahrungsergänzungsmittel zwei Wochen vor dem Zähneziehen abzusetzen. Eine wissenschaftliche Begründung wird nicht geliefert. Auch hier geht man davon aus, dass derartige Nahrungsergänzungsmittel problematisch sein müssen.

Die vierte Quelle[9] ist ebenfalls ein Review, bei dem Datenbanken nach Wechselwirkungen zwischen natürlichen Substanzen und Medikamenten abgefragt wurden. Es geht hier also nicht speziell um Kurkuma und dessen Einfluss auf die Blutgerinnung und ist damit noch weniger geeignet, diesbezüglich zuverlässige Aussagen zu machen.

Eine einzige Arbeit[10], die spezifische Aussagen zu diesem Thema machte, kommt aus Frankreich aus dem Jahr 2014. Allerdings ist dies auch keine klinische Studie. Vielmehr handelt es sich hier um eine Fallbeschreibung, bei der eine mögliche Interaktion zwischen einem Vitamin-K-Antagonisten (Fluindione) und Kurkuma beschrieben wurde.

Die Zusammenfassung beschreibt eine Erhöhung von INR bei dem fraglichen Patienten. Es gibt aber keine konkreten Angaben zur Zahl. Stattdessen schließen die Autoren, wie wichtig es doch sei, Nahrungsergänzungsmittel und deren Nebenwirkungen scharf im Auge zu behalten. Der vollständige Text dieser „Studie“ wurde indes nicht bereitgestellt.

Ungewöhnlicherweise gibt es dafür bei „Drugs.com“ etwas mehr an Informationen zu dieser Arbeit. Die 56-jährige Patientin hatte 2,5 Gramm Kurkuma täglich für die Dauer von fünf Tagen und gleichzeitig den Vitamin-K-Antagonisten Fluindione eingenommen.

Daraufhin war die ursprüngliche INR von 2 oder 3 auf 6,5 gestiegen. An dieser Stelle würde man davon ausgehen dürfen, dass diese Patientin Blutungen erlitten hätte. Laut Bericht jedoch gab es keinerlei klinische Anzeichen für solche Blutungen.

Kann man Kurkuma und Antikoagulantien-Präparate kombinieren?

Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es keine Erkenntnisse diesbezüglich, weil sich anscheinend niemand die Mühe gemacht hat, diese Frage durch entsprechende Studien zu beantworten.

Anstelle von klinischen Studien sind dann Hypothesen als vermeintliche Tatsachen getreten, dass die Antikoagulantien der Schulmedizin und der blutverdünnende Effekt von Kurkuma zu viel des „Guten“ und daher schlecht seien. Und das, obwohl die Wirkmechanismen von Vitamin-K-Antagonisten und Kurkuma bei der Koagulationshemmung vollkommen verschieden sind.

Mein Fazit: In Anbetracht der Tatsache, dass es keine zuverlässigen wissenschaftlichen Aussagen gibt, sollte man in diesem Fall die notwendige Vorsicht walten lassen. Und die besteht darin, erst einmal anzunehmen, dass hier additive Effekte auftreten können, auch wenn es Hinweise auf das Gegenteil gibt. Aber der eine Fallbericht aus Frankreich dürfte nicht ausreichen, um hier anderslautende Hypothesen aufstellen zu können.

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Dieser Beitrag wurde am 08.05.2022 erstellt.

Quellen:

[1] (news-medical.net/health/Anticoagulant-Food-Drug-Interactions.aspx)
[2] Wechselwirkungen, Nebenwirkungen, Gegenanzeigen von Nahrungsergänzungen | Klartext Nahrungsergänzung
[3] Anti-platelet effects of Curcuma oil in experimental models of myocardial ischemia-reperfusion and thrombosis – PubMed
[4] Inhibitory effect of compounds from Zingiberaceae species on human platelet aggregation – PubMed
[5] Turmeric Uses, Benefits & Dosage – Drugs.com Herbal Database
[6] Antithrombotic Effects of Naturally Derived Products on Coagulation and Platelet Function | SpringerLink
[7] Anticoagulant activity of select dietary supplements – PubMed
[8] An examination of the bleeding complications associated with herbal supplements, antiplatelet and anticoagulant medications – PubMed
[9] Clinical Evidence of Herb-Drug Interactions: A Systematic Review …: Ingenta Connect
[10] Probable Interaction Between an Oral Vitamin K Antagonist and Turmeric (Curcuma longa) – ScienceDirect

Aluminium im Grünen Tee? Wo kommt das denn her?

Am 23. März 2022 erschien ein interessanter Test[i] von Grünem Tee seitens der „Stiftung Warentest“. Insgesamt wurden 24 verschiedene Marken von Grüntees zum Aufbrühen sowie drei Matcha-Produkte getestet. Worauf?

Pyrrolizidinalkaloide, einer von Pflanzen synthetisierten Substanz, die sie vor Fressfeinden schützen. Pyrrolizidinalkaloide sind lebertoxisch und damit für Tier und Mensch gleichermaßen gefährlich.

Pestizide

Anthrachinon, einem seit Januar 2009 in der EU nicht mehr zugelassenen Pflanzenschutzmittel wegen des Verdachts der Kanzerogenität.

Chlorat

und Aluminium, welches in einem früheren Test von 2015 nicht getestet wurde.

Der Beitrag der „Stiftung Warentest“ erwähnt zu Beginn seiner Ausführungen eine Reihe von positiven gesundheitlichen Effekten, die dem Grünen Tee nachgesagt werden, wie zum Beispiel die Vorbeugung gegenüber Herzinfarkt und Krebs. Grüner Tee soll auch bei der Gewichtsreduktion helfen und gegen Karies schützen.

Ich hatte dazu einige ausführliche Beiträge veröffentlicht:

Grüner Tee – 7 Dinge die Sie wissen sollten – Yamedo
Grüner Tee schützt vor Alzheimer und Demenz – Doch Vorsicht!
Gesundheitsbewusste Personen trinken grünen Tee statt Kaffee

Was ich noch kaufe, wenn ich Grünen Tee kaufe

Leider gibt es die Testergebnisse von „Stiftung Warentest“ nicht gratis. In der kostenlosen Veröffentlichung (siehe Link in Fußnote) stellt die Stiftung fest, dass alle Grünen Tees Aluminium enthalten. Der Grund dafür ist, dass die Pflanze in der Lage ist, im Boden enthaltenes Aluminium aufzunehmen und zu speichern. So gelangt das Metall in den Tee.

Wir erfahren auch, das drei Produkte besonders belastet sind, und dass daher der Genuss dieser Produkte mit Einschränkungen einhergehen sollte.

Um welche Produkte handelt es sich?

„T-Online“[ii] hat ebenfalls dankenswerterweise den „Stiftung Warentest“-Test besprochen und „verpetzt“ jetzt kostenlos die kostenpflichtigen Testergebnisse. Hier erfahren wir, welches die drei Produkte mit den höchsten Konzentrationen an Aluminium sind:

„Matcha Tee“ von dm-Bio, der „Feinster Grüner Tee“ von Teekanne und der „Fair Bio-Grüner Tee“ von Aldi Nord.

Warum es Produkte mit hohen Aluminium-Konzentrationen gibt und andere Produkte mit geringeren Konzentrationen, dürfte im Wesentlichen an der Bodenbeschaffenheit liegen. Allerdings erhebt sich die Frage, wieso und weshalb unterschiedliche Aluminium-Konzentrationen in den Böden zu beobachten sind. Ich hatte zu dieser Frage einen Beitrag veröffentlicht:

Aluminium – Das Problem und die Entgiftung

Es scheint eine Menge an Ursachen zu geben, wie Aluminium in die Umwelt gelangt. Die meisten davon sind durch Menschen verursacht. Sogar Medikamente, wie Antazida, oder Deodorants enthalten Aluminiumverbindungen:

Aluminium macht krank und bringt Menschen um – Yamedo

Als weitere mögliche Quelle werden Chemtrails diskutiert:

Chemtrails – Phantasie oder Wirklichkeit? Oder ist die Verschwörung komplett? – Yamedo

Ob es jetzt wirklich Chemtrails[iii] sind, die die Luft mit Aluminium anreichern oder einfach nur „ganz normale“ Luftverschmutzungen, die sich dann praktisch auf täglicher Basis ereignen, bliebe noch zu erörtern. Jedenfalls scheint es alte Berichte des „Bayerischen Landesamt für Umwelt“ zu geben, die unter anderem von hohen Aluminium-Konzentrationen im Rahmen eines „lufthygienischen Jahresberichts“[iv] in der Luft reden, die für die Jahre 2004-2015 vorliegen.

Nicht nur Aluminium

Die Produkte von Teekanne und Aldi Nord fielen nicht nur durch hohe Konzentrationen an Aluminium auf. Sie enthielten ebenfalls Anthrachinon. Angeblich waren die entdeckten Mengen so gering, dass sie unterhalb des „EU Grenzwertes“ lagen.

Alle Produkte enthielten mehr oder weniger hohe Konzentrationen an Chlorat und Pyrrolizidinalkaloide, die allerdings ebenfalls deutlich unter den „EU Grenzwerten“ lagen.

Die Testsieger

Es gibt nur zwei Produkte, bei denen die wenigsten Schadstoffe gefunden wurden. Dies sind der lose Tee „505 Grüner Tee China Gunpowder“ von Tee Gschwendner und der Beuteltee „Grüner Tee“ von Rewe Bio. Die „Stiftung Warentest“ beurteilte beide Tees mit der Note „gut“.

Insgesamt kommt die „Stiftung Warentest“ zu der Erkenntnis, dass die Ergebnisse des neuen Tests besser ausfallen als die des Tests im Jahr 2015. Das ist ermutigend, aber auch ein wenig fragwürdig, da 2015 kein Aluminium gemessen wurde. Daher lässt sich nicht bestimmen, ob sich in diesem Bereich etwas verbessert oder verschlechtert hat. Aber auch die „Stiftung Warentest“ gibt zu bedenken, dass „nicht alles gut“ sei.

Bei den Testergebnissen für Aluminium halte ich das für gerechtfertigt.

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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den “5 Wundermitteln” ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Beitragsbild: fotolia.com – NataliTerr

Dieser Beitrag wurde am 19.04.2022 erstellt.

Quelle:

[i]      Grüner Tee und Matcha im Test | Stiftung Warentest
[ii]     Grüner Tee: Stiftung Warentest findet drei Tees mit hoher Aluminium-Belastung
[iii]   Die Chemtrail-Verschwörung – Ein Thema mit Brisanz. Fragen nicht erwünscht.
[iv]    Bayern: Katastrophale Konzentration von Aluminium, Barium und Arsen in der Atemluft amtlich bestätigt! – Die Stunde der Wahrheit

Was in diese idiotische Zeit passt: Heinz Rühmann als Prätorius – Zitat

[PSA] In der Rolle des Hiob Prätorious stand Heinz Rühmann vor Medizinstudenten und dozierte im Kolleg über die “Mikrobe der menschlichen Dummheit”. Er schreibt einleitend dazu:

“…andererseits war ich stolz, dass ein deutscher Schriftsteller schon vor vielen Jahren diese Worte gefunden hatte, die ihre Bedeutung für die Welt nicht verloren haben:

‘Ihr wollt also Ärztinnen werden, Kranke gesundmachen. Bravo! – Das macht viel Spaß, solange sie nicht sterben. Aber wo der Arzt ist, ist Krankheit, und wo Krankheit ist, ist Tod. (Er tritt jetzt an das Skelett und steht ihm Kopf gegen Kopf gegenüber.)
Nichts Majestätisches hat dieser Geselle. Kein Mittel ist ihm zu schlecht, keine Mikrobe zu winzig. Nicht, dass wir ihn fürchten – aber es ist unsere Pflicht als Ärzte, ihn zu hassen. Von ganzem Herzen und von ganzer Seele. In seiner Gesellschaft werdet Ihr Euch Euer ganzes Leben lang bewegen müssen. Und Ihr habt doch nur dieses eine Leben!

Wisst Ihr überhaupt, wie schön die Welt ist? (Ein paar Studenten, durcheinander: Jawohl Herr Professor.) Nichts wisst Ihr! Ihr wisst etwas von Atombomben und internationalen Konflikten. Von Völkern wisst Ihr, die, um Heim und Leben zu schützen, sich Regierungen wählten. Und dann haben sie ihr Heim verlassen und ihr Leben gegeben, um diese Regierungen zu schützen. Millionen junger Menschen, die nicht kämpfen wollten, bekämpfen Millionen anderer junger Menschen, die ebenfalls nicht kämpfen wollen. Und die Errungenschaften der Wissenschaft scheinen zu keinem anderen Zweck errungen zu sein, als um alles Errungene wieder zu zerstören!

Das ist die Welt von heute! Aber – kann das Morgen nicht anders sein? Nach dem Gesetz, dass ein Mittel gegen eine Krankheit immer dann gefunden wird, wenn diese Krankheit ihren Höhepunkt erreicht hat, nach diesem Gesetz muss heute oder morgen die Mikrobe der menschlichen Dummheit gefunden werden. (Alle trampeln, klatschen.) Und wenn es uns gelingt, ein Serum gegen die Dummheit zu finden, dann wird es im Nu keinen Hass und keine Kriege mehr geben, und an die Stelle der internationalen Diplomatie wird der gesunde Menschenverstand treten! (Sehr nachdenklich.) Die Dummheit tot – welch phantastische Perspektive -!'”

Autismus – die möglichen Ursachen wie Umwelt-Toxine sowie Heilversuche

Die Ursache des Autismus ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Trotz dieser Ungewissheit gehen viele Wissenschaftler vorerst von der Annahme aus, die Wahrnehmungs- und Verhaltensstörung sei ausschließlich genetisch bedingt. Während „Autismusähnliches Verhalten“ wieder „verschwindet“, sei „Autismus nicht heilbar“,  poltert Wikipedia (Stand 2022)

Etwas vorsichtiger konstatieren die Neurologen und Psychiater im Netz, dass die „… Heritabilität von Autismus Spektrum Störungen auf ca. 70 bis 80 % geschätzt“ wird. Gut begründet wäre demnach die Vermutung, die Inzidenz des Autismus sei annähernd konstant. Dem widersprechen jedoch steigenden Fallzahlen, die allgemein nicht bestritten werden. Einige Wissenschaftler sehen hier sogar einen besorgniserregenden Trend.

Bereits 2025 könnte der Anteil autistischer Babys in den USA 50 % betragen

1960 trat Autismus in den USA mit einer Inzidenz von 1:10.000 auf. Diese äußerst geringe Erkrankungsrate stieg bis 2012 auf 1:88. Die Biophysikerin Dr. Stephanie Seneff vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) warnte, dass im Jahr 2050 die Hälfte aller Neugeborenen unter Autismus leiden werden. Im Dezember 2016 korrigierte sie ihre Prognose: Bereits 2025 könnte der Anteil autistischer Babys in den USA 50 % betragen.

In 25 bis 30 Jahren wird ein autistisches Kind in jeder Familie die Norm sein…“ – Diese Aussage wurde bereits am Anfang der Sendung auf ARTE vom 14. Juni 2012 zum Thema „Hilfe bei Autismus – Die Rolle der Darmbakterien“ gemacht. Ich dachte sofort: „Wenn das stimmt, dann haben wir in einigen Jahren ein gewaltiges Problem…“

In der Sendung wurde von einem möglichen Zusammenhang zwischen Ernährung, Darmbakterien und Medikamenten angesprochen. Wenn man von Bakterien und Erkrankung spricht, dann assoziiert man sofort eine bakterielle Infektion. Autismus aber in einem Zusammenhang mit Bakterien zu sehen würde dann bedeuten, dass diese psychische Erkrankung auf einer Infektion beruht. Das klingt sehr weit hergeholt – und ist es vielleicht auch. Denn Autismus hat (nach heutiger Erkenntnis) mit hoher Wahrscheinlichkeit nur selten etwas mit einer Infektion zu tun.

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Beispiel: Pflanzengift Glyphosat

Das Breitband-Herbizid Glyphosat steht in erheblichem Verdacht, Autismus zu verursachen. Monsantos Roundup ist nicht nur in Lebensmitteln fast universell nachzuweisen, sondern taucht auch in Impfseren und sogar in der Muttermilch auf. 70 % aller Amerikaner haben das Gift im Urin. MIT-Forscherin Dr. Stephanie Seneff sieht in der Kontamination einen Zusammenhang zum Anstieg des Autismus. Denn Glyphosat hemmt die Synthese einiger Aminosäuren in Bakterien und könnte so auch das Mikrobiom des Menschen verändern. Diese Dysbiose ist möglicherweise nur ein Wirkmechanismus, mit dem Glyphosat Autismus zur Folge hat. Das Herbizid hemmt auch das Enzym Cytochrom P450, das hauptsächlich in der Leber vorkommt und hier Toxine in wasserlösliche Formen umwandelt. Die Gifte können dann über den Urin ausgeschieden werden, womit die Entgiftung abgeschlossen ist.

P450 hat aber noch weitere Funktionen. Es ist an der Bereitstellung von Vitamin D beteiligt und damit auch erforderlich um, den Globuline Component Macrophage-Activatin Factor (GC-MAF) zu produzieren, ein für die zelluläre Immun-Antwort unabdingbares Lymphokin. Der Neurotransmitter Andamid wird durch P540 ebenfalls zu einem entzündungshemmenden Agens umgewandelt. Dieses 5,6-EET-EAs ist in die Entgiftung von Schwermetallen im Nervensystem involviert. Wenn diese Schutzfunktion wegfällt, könnte dies auch zu Autismus führen.

Ein anderer Befund weist darauf hin, dass Glyphosat zur mitochondrialen Dysfunktion führt. Diese Beeinträchtigung der zellinternen Energie-Produzenten hat eine erhöhte Produktion von Reaktiven Sauerstoff-Spezies (ROS) zur Folge. Die aggressiven Oxidanzien entstehen durch die Aktivität der Elektronentransport-Kette innerhalb der Mitochondrien. Die Dysfunktion ist bei Kindern mit Autismus weit verbreitet, wie Untersuchungen an lymphoblastoiden Zelllinien der Erkrankten zeigen.

Glyphosat hat wohl auch einen negativen Einfluss auf das enterale Mikrobiom. Der Mechanismus, über den Glyphosat die Darmflora beschädigt, ist allerdings nicht eindeutig geklärt. Infrage kommen eine Störung der Darm-Muskulatur und eine Beeinträchtigung der Gallensäure-Sekretion sowie der Verdauungs-Enzyme Pepsin, Trypsin und Lipase. Durch diese Effekte kommt es wahrscheinlich zu chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, die letztlich auch die Darmflora angreifen und Autoimmun-Krankheiten heraufbeschwören.

Chlostridien als Ursache?

Es gibt mittlerweile auch eine Reihe von Hypothesen, die die Anwesenheit von unerwünschten Mikroorganismen im Darm für die Entstehung von Autismus verantwortlich machen.

Ein Beispiel sind die Clostridien:

Martirosian
Katedra i Zakad Mikrobiologii Lekarskiej Slaskiego Uniwersytetu Medycznego w Katowicach:
„Clostridium spp. spores in pathomechanism of autism“

Wiad Lek. 2009;62(2):119-22.

Unter den vielen Hypothesen für die Entstehung  von Autismus wird die Besiedlung des Darms mit Clostridien und deren Sporen als Schlüsseleffekt diskutiert. Exogene und endogene Sporen sind der mögliche Grund für Autismus. Antibiotika haben keinen therapeutischen Effekt auf die Sporen, die nach dem Absetzen der antibiotischen Therapie beginnen, in eine Form auszukeimen, die neurotoxische Substanzen produziert.

Autismus und Entzündungen

Auch nicht infektiöse Entzündungen der Darmschleimhaut bei werdenden Mütter spielen in der Entstehung von Autismus wohl eine Rolle. Ausgelöst werden die Störungen unter anderem durch die schon erwähnten Chemikalien aus Nahrung und Umwelt. Das Immunsystem reagiert auf die Schleimhautreizung mit der Ausschüttung von IL-17a (Interleukin 17a). Der Botenstoff sorgt auch bei Covid-19-Infektionen für die überschießende Entzündung, die den Kranken erheblich zusetzt. Tierversuche belegen, dass IL-17a die Ausdifferenzierung des Gehirns von Föten beeinträchtigt. Später zeigen die Tiere dann Zeichen von Autismus.

David Orenstein:
Research finds potential mechanism linking autism, intestinal inflammation

MIT News, 09.12.2021

Autoimmun-Störungen führen zu ähnlichen zerebralen Schäden bei ungeborenen Tieren. Dabei attackieren Antikörper des Muttertieres die Neurone der Föten.

Enstrom, A. M. et al.:
Autoimmunity in autism

National Library of Medicine, 10.05.2009

Negativer Einfluss von Antibiotika

Eine äußerst negative Auswirkung auf das Mikrobiom haben die Antibiotika in Fleischprodukten (siehe auch mein „leckerer“ Beitrag: Antibiotika bei Hühnern). Diese nutzlose Aufnahme der Medikamente verändert die Darmflora mit vielfältigen Folgen für die Gesundheit.

Dr. Sydney Martin Finegold und sein Team konnte die die oben aufgestellten Vermutungen erneut bestätigen.

Finegold et al.:
„Microbiology of regressive autism“

Anaerobe. 2012 Apr;18(2):260-2. doi: 10.1016/j.anaerobe.2011.12.018.

In dieser Veröffentlichung nehmen die Autoren Bezug auf frühere Veröffentlichungen zu Untersuchungen von Stuhlproben. Die neuen Ergebnisse bestätigen dabei den ursprünglichen Anfangsverdacht, dass Desulfovibrio eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Autismus spielen kann.

Die Autoren beobachteten auch, dass der Einsatz von Penicillin, Clindamycin und Cephalosporinen einen nachhaltigen Einfluss auf eine normale Darmflora haben. Sie sind augenscheinlich der Grund für ein Überwachstum von Bakterien wie Clostridium difficile und besonders Desulfovibrio. Da diese Antibiotika häufig bei Kindern zum Einsatz kommen, die unter Infektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs leiden, aber auch anderen Infektionen, besteht hier der Zusammenhang zwischen Antibiotikaeinsatz und Schädigung der Darmflora und einer sich daraus ergebenden Vermehrung von „Autismus“-Bakterien.

Alle guten Dinge sind drei. Nachdem man zuvor den Zusammenhang zwischen Autismus und „schlechten“ Bakterien nicht hat sehen können (oder wollen), tritt nun ein neuer Kandidat ins Rennen.

Benach et al.: Departments of Molecular Genetics and Microbiology, Medicine and Pediatrics, Stony Brook University, New York, USA
„A microbial association with autism“; 
MBio. 2012 Feb 14;3(1). pii: e00019-12. doi: 10.1128/mBio.00019-12. Print 2012.

Die Autoren bemerken, dass Autismus oft  mit einer Reihe von gastrointestinalen Begleiterkrankungen, wie chronische Verstopfung, Durchfälle, Bauchschmerzen, gastroösophagialer Reflux, Erbrechen etc. verschwägert ist. Ein Konsens der „American Academy of Pediatrics“ befürwortete unlängst die Durchführung von prospektiven Studien, die die Häufigkeit von gastrointestinalen Problemen bei autistischen Patienten untersuchen und die pathophysiologischen Mechanismen dafür erhellen. Im Zuge dieses Konsenses wurde eine Arbeit von Williams et al. veröffentlicht, die zeigen konnte, dass Sutterella Arten in Schleimhautbiopsien aus dem Ileum von Autisten nachgewiesen werden konnten, die bei nicht autistischen Kindern mit gastrointestinalen Problemen nicht vorhanden waren. Die Autoren vermuten daher eine spezifische Rolle für Sutterella bei der Pathogenese des Autismus. Die relative Häufigkeit von Sutterella im Ileum betrug zwischen 1 und 7 Prozent der totalen Bakterienpopulation, was einen unverhältnismäßig hohen prozentualen Anteil darstellt, der sogar noch den von Morbus Crohn übertrifft.

Wenn also Bakterien eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Autismus spielen, dann wäre es denkbar, dass eine nachhaltige Regeneration der normalen Darmflora zur therapeutischen Lösung dieses Problems beiträgt. Es gibt Berichte, demzufolge Antibiotika, die spezifisch gegen Clostridien wirksam sind, zu einer Verbesserung der Symptomatik von Autismus führen können. Von daher gibt es Überlegungen, Probiotika bei dieser Indikation einzusetzen, um einen normalisierenden Effekt zu erreichen.

Critchfield et al.: Department of Medical Microbiology and Immunology, University of California, Davis, USA.„The potential role of probiotics in the management of childhood autism spectrum disorders“; Gastroenterol Res Pract. 2011;2011:161358.

Leider handelt es sich bei diesem Beitrag noch nicht um eine einschlägige Studie, wo Probiotika bei Autisten zum Einsatz kamen und entsprechende Ergebnisse zu beobachten waren. Diese Veröffentlichung ist eine Zusammenfassung älterer Berichte unter dem Aspekt der Auswirkungen auf autistische Symptome. Die Autoren berichten z.B., dass (siehe weiter oben) der kurzfristige Einsatz spezieller Antibiotika gegen unerwünschte Bakterien bei einigen Patienten zu einer Verbesserung der Verhaltenssymptomatik führte. Da Probiotika die Zusammenstellung der Darmflora regulieren und die intestinale Barrierefunktion verbessern können, würde es Sinn machen, diese als neuartigen Therapieansatz in die Behandlung von Autismus einzuführen. Eine Überprüfung der Literatur unter diesem Aspekt bestätigt diese Vermutung als einen vielversprechenden Weg.

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Heilversuche mit GC-MAF

Ein Heilversuch des US-amerikanischen Arztes Dr. Jeffrey Bradstreet soll belegen, dass Autismus durch Injektionen mit dem Protein GC-MAF bei vielen der behandelten Kinder die Erkrankung heilen oder lindern konnte.

Viren können die Synthese des Eiweißes blockieren, weswegen eine medikamentöse Gabe von GC-MAF aus menschlichem Blutplasma helfen soll. ImVerlauf der Behandlungen nach Dr. Bradstreet kam es zu tödlichen Zwischenfällen (was ich bei einem so relativ „gravierenden“ Eingriff fast erwartet hätte). Daher werden die Injektionen heute nicht mehr durchgeführt. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass virale Infektionen bei Autismus eine Rolle spielen können.

Heilversuche mit Antiparasitenmittel

Eine andere Erklärung klingt interessant und greift auf ein älteres Medikament zurück, das als Antiparasitikum bekannt wurde: Low-dose suramin in autism spectrum disorder: a small, phase I/II, randomized clinical trial

Ein Analogon des Azofarbstoffes Trypanblau wird seit fast 100 Jahren für die Behandlung der Schlafkrankheit und Trypanosomen-Infektionen eingesetzt. Dieses Suramin zählt auch zu den sogenannten „Antipurinergika“, die an den membranständigen Purinrezeptor binden und ihn dadurch beeinflussen. Die Rezeptoren erkennen die Konzentration von Adenosin, Adenosinmono, -di und -triphosphat. Die Purine liefern dem Körper Stoffwechselenergie und sind für die Purinrezeptoren deswegen auch adäquate Reize zur Erkennung von kritischen Zuständen im Organismus. Darauf reagieren die Rezeptoren mit einem Signal, das den Stoffwechsel an die Situation anpasst. Der Entdecker des Prinzips ist der Arzt Dr. Robert Naviaux von der University of California und nennt den Vorgang „Cell Danger Response“ (CDR).

Folge der CDR ist aber leider auch, dass Neurone mit weniger Stoffwechselenergie versorgt werden. Schaden nehmen die Zellen deswegen nicht, weil der Alarmzustand nur kurze Zeit anhält. Erfolgt jedoch keine Umschaltung zurück auf den Normalzustand, erleiden Nervenzellen und Gehirn Schädigungen. Besonders bei Heranwachsenden und auch schon im Mutterleib soll dies geschehen können. Dann kommt es zu neurodegenerativen Syndromen wie Autismus. Dr. Naviaux gelang es, den pathologisch manifestierten Krisenmodus zu beenden. Mit einmaligen Suramin-Injektionen konnte er bei 10 Jungen die schlimmsten Beschwerden von Autismus lindern. Zwei Wochen nach der Behandlung gingen chronisch-stereotype Verhaltensweisen zurück und sprachliche Fähigkeiten verbesserten sich. Auch das Sozialverhalten veränderte sich in Richtung auf positiv bewertete Aspekte.

Vitalstoffe gegen Autismus?

Prof. Dr. Richard Frye empfiehlt gegen Autismus eine Reihe von Vitalstoffen, insbesondere bei mitochondrialer Dysfunktion.

Frye, R.: Mitochondrial Dysfunction in Autism Spectrum Disorder: Unique Abnormalities and Targeted Treatments,  National Library of Medicine, 23.06.2020, doi: 10.1016/j.spen.2020.100829

Diese Vitalstoffe sind mit Autismus korreliert und könnten nach Meinung von Dr Frye helfen:

 

Die Vitamine B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B5 (Pantothensäure), B6 (Pyridoxin), B7 (Biotin), B9 (Folat), B12 (Methylcobalamin)
Vitamin C
Vitamin E
Coenzym Q10
L-Carnitin
Acetyl-L-Carnitin
Kreatin-Monohydrat
Alpha-Liponsäure
N-Acetyl-L-Cystein (NAC)
Zink

Fazit

Keiner weiß eigentlich nichts Genaues. Ob Impfungen Autismus auslösen, ist weder bewiesen noch ist das Gegenteil bewiesen. Es sind Zusammenhänge beobachtet worden, die aber noch nichts über die Kausalitäten aussagen. Das enorme Anwachsen der Erkrankung legt allerdings nahe, dass hier ökologische Faktoren im Spiel sind.

Diese Einflüsse wirken auf das Immunsystem und über den „bakterielle Weg“.  Der Ansatz scheint etwas solider zu sein, als die bloße Aussage, Autismus sei eben genetisch bedingt (und damit nicht zu ändern).  Mit den neuen Erklärungsversuchen bekommen wir langsam einen „Fuß in die Tür“, hinter der sich bis jetzt noch kausale Zusammenhänge verbergen. Wenn ich allerdings daran denke, was ich mir noch vor 10 Jahren bezüglich einer Therapie mit Probiotika anhören musste, wird mir angesichts der Ignoranz mancher Ärzte immer noch schlecht. (Tut mir leid, aber diese kleine Entgleisung sei mir gestattet…)

Autismus lässt sich heute noch nicht im Blut feststellen. Es gilt als eine psychische Erkrankung, die mit physischen Parametern nur schwer in Zusammenhang zu bringen ist. Wie jede andere psychische Erkrankung auch. Aber bei der Untersuchung der neurologischen Komponenten auch das „Bauchhirn“ mit einzubeziehen, ist schulmedizinisch gesehen unkonventionell und damit vielversprechend.

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Dieser Artikel wurde am 15.06.2012 erstellt und letztmalig am 21.03.2022 bearbeitet. Bild: fotolia.com

Den Fluch des Bösen brechen – Eine indigene Perspektive

von Paul Levy

Wir als Spezies befinden uns inmitten einer massiven psychischen Epidemie, die sich seit Anbeginn der Zeit im Kessel der Menschheit zusammenbraut. Diese psychospirituelle Krankheit der Seele – die von den amerikanischen Ureinwohnern Wetiko genannt wird – kann als Fehler im System betrachtet werden. Sie informiert und belebt den Wahnsinn, der sich in unserem Leben, sowohl individuell als auch kollektiv, auf der Weltbühne abspielt.

In den Mythologien der amerikanischen Ureinwohner wird die mythische Figur des Wetiko als ein kannibalischer Geist dargestellt, der Gier und Exzess verkörpert und von Menschen Besitz ergreifen kann. Der Wetiko war einst ein menschliches Wesen, aber seine Gier und Selbstsucht haben ihn in ein räuberisches Monster verwandelt. In der indianischen Mythologie wird daher angenommen, dass nachsichtige, selbstzerstörerische Gewohnheiten von Wetiko inspiriert werden. Nach Ansicht der amerikanischen Ureinwohner sind diejenigen, die zu Wetikos geworden sind, Individuen, die “ihren Verstand verloren haben”, ein Ausdruck, der nicht nur bedeutet, dass man nicht bei Verstand ist, sondern auch, dass man nicht weiß, was man tut (man handelt “unwissentlich”). Die amerikanischen Ureinwohner haben die Wetiko oft als Menschen mit einem kalten, eisigen Herzen dargestellt, die keine Gnade kennen. Wie Kannibalen konsumieren diejenigen, die von Wetiko übernommen wurden, die Lebenskraft anderer – menschlicher und nicht-menschlicher – zu privaten Zwecken oder für den eigenen Profit und tun dies, ohne von ihrem eigenen Leben etwas von echtem Wert zurückzugeben.

Weiterlesen: https://www.theosophical.org/publications/quest-magazine/3472-dispelling-wetiko-breaking-the-curse-of-evil

Der Beitrag Den Fluch des Bösen brechen – Eine indigene Perspektive erschien zuerst auf Auf Spurensuche nach Natürlichkeit.

Kann Rheinland-Pfalz auf 13.000 medizinische Beschäftige verzichten?

Offenbar bejaht die Landesregierung diese Frage. Auf swr.de ist am 10.3. zu lesen:

»In der nächsten Woche tritt auch in Rheinland-Pfalz die einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht in Kraft. Derzeit haben etwa 13.000 Beschäftigte keinen entsprechenden Impfstatus…

Laut Gesundheitsministeriums sind etwa 175.000 Beschäftigte im Land verpflichtet, ihre Immunisierung durch eine Impfung oder Genesung nachzuweisen. Oder sie müssen ein Attest vorlegen, dass sie aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können…

Weiterlesen auf: https://www.corodok.de/kann-rheinland-pfalz/

Gibt es wirklich unabhängige Patientenberatung?

Viele Krankenkassen haben große rechtliche Bedenken, wenn ihre Mitglieder eine individuelle Beratung von ihnen erbitten. Sehr wohl verfügen sie über eine Flut fertiger, allgemeiner, zuweilen aktualisierter Hochglanzbroschüren, die zum Beispiel den Sinn und Zweck bestimmter regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen anpreisen.

Selbstverständlich beschränkt sich hier jegliche Beratung auf jene Maßnahmen, die die Kassen dann auch übernehmen. Wer Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist, kann ein Lied davon singen, was im Leistungskatalog in den letzten Jahren alles gekürzt oder ganz gestrichen wurde, immer unter der Prämisse, dass die Kassen sparen müssen.

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So geschehen Wunder bei Anwendung wissensbasierter Medizin

Seit Anfang 2020 haben offenbar Virologen den öffentlichen Diskurs gepachtet. Das Resultat sind unqualifizierte Aussagen über Immunität und das Immunsystem. Scharf zutage getreten ist auch der Unterschied zwischen Schulmedizin und wissensbasierter Medizin. Das möchte ich an zwei Beispielen erläutern. Von Dr. Peter F. Mayer Zunächst zu den Virologen. Dazu ein Beispiel für viele ähnliche.

In … Weiterlesen So geschehen Wunder bei Anwendung wissensbasierter Medizin

 

Die Machenschaften der Firma Pfizer – Eine unendliche Geschichte

Beitrag im Original: https://naturheilt.com/blog/pfizer-machenschaften/

Unendliche Geschichten sind lang. Die der Firma Pfizer unterscheidet sich darin in nichts. Allerdings ist diese Geschichte keine Geschichte, die man als schön bezeichnen könnte.

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1849 in New York von Karl Pfizer und seinem Vetter, Karl Ehrhardt, aus Ludwigsburg, die ein Jahr zuvor aus Deutschland in die USA eingewandert waren. In der Folge erwies sich das Unternehmen als sehr erfolgreich und expandierte rasch.

Im Jahr 2020 hatte das Unternehmen fast 79.000 Mitarbeiter und einen Umsatz von knapp 42 Milliarden USD.

Aber Pfizer ist nicht nur eine der größten pharmazeutischen Unternehmen. Die Firma hat inzwischen auch den Ruf erlangt, zu den Firmen zu gehören, die glauben, sich über rechtliche Bestimmungen mit nahezu schöner Regelmäßigkeit hinwegsetzen zu dürfen. Und hier beginnt die unendliche Geschichte.

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Noch mehr Korruption in der „Wissenschaft“

Inzwischen hören wir mehr und mehr über die institutionalisierte Korruption in Politik und Wissenschaft, für die es jetzt einen neuen vorläufigen Höhepunkt gibt. Denn es wurde bekannt, dass vier „Wissenschaftler“, die maßgeblich an der Verbreitung der Hypothese beteiligt waren, dass SARS-CoV-2 einen „natürlichen“ Ursprung hätte, für dieses „Glaubensbekenntnis“  mit über 50 Millionen USD Fördergeldern von Fauci und seinem NIAID belohnt wurden (Link).

Bei den vier Wissenschaftlern (Propaganda-schaftlern) handelt es sich um prominente Namen, die eine führende Rolle bei der Erstellung des Narrativs vom natürlichen Ursprung von SARS-CoV-2 innehatten. Bei den vier Propaganda-Wissenschaftlern handelt es sich um Kristian Andersen, Robert Garry, Michael Farzan und Peter Daszak.

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Mit N-Acetylcystein Covid-19 verhindern und behandeln?

N-Acetylcystein – ein potenter Schleimlöser und mehr

N-Acetylcystein ist bekannt dafür, dass es ein hervorragender Schleimlöser ist, der bei Lungenbeschwerden mit hoher Schleimbildung diesen Schleim so verdünnt, dass er leicht abgehustet werden kann.

N-Acetylcystein verhindert auch Leberschäden durch die Entgiftung von toxischen Substanzen in der Leber. Und erst neulich wurde bekannt, dass die Substanz auch gegen Grippeviren wirksam ist, da sie deren Replikationsfähigkeit ausschaltet.

Jetzt hat sich gezeigt, dass N-Acetylcystein auch gegen SARS-CoV-2 wirksam zu sein scheint (Link). Wie lässt sich dies erklären?

N-Acetylcystein (NAC) ist eine Vorstufe von reduziertem Glutathion, das bei COVID-19 eine entscheidende Rolle zu spielen scheint. Laut einer Literaturanalyse vom April 2020 kann ein Glutathionmangel mit dem Schweregrad von COVID-19 in Verbindung gebracht werden, was den den Schluss zulässt, dass NAC sowohl für die Prävention als auch für die Behandlung von COVID-19 nützlich sein könnte.

Mehr dazu unter: https://naturheilt.com/blog/acetylcystein-gegen-covid

US Flugzeuggesellschaften wollen 5G stoppen

Die Führungskräfte der größten US Fluggesellschaften verlangen von der US-Regierung eine „sofortige Intervention“ bei der Neuinstallation von 5G-Technologie in der Nähe von Flughäfen. Sie warnen vor einer sich anbahnenden „katastrophalen“ Krise im Flugverkehr, falls AT&T und Verizon die neue 5G-Technologie ausfahren.

Inzwischen gibt es schon eine Reihe von internationalen Fluggesellschaften, die ihre Flüge zu bestimmten US Flughäfen gestrichen haben. Auch hier war der Grund die 5G-Installation und die Sorge, dass einige Flugzeugtypen empfindlich auf 5G-Signale reagieren, die in diesen Flughäfen zu finden sind. Die Fluggesellschaften gehen davon aus, dass durch 5G eine signifikante Anzahl von Flugzeugen nicht mehr betriebsfähig sein könnten. Durch die ausgefallenen Flüge würde es dann zu einem praktisch unlösbaren Chaos kommen.

Weiterlesen auf: https://naturheilt.com/blog/us-flugzeuggesellschaften-wollen-5g-stoppen/

Karl Lauterbach – Der “seltsame Professor” als Gesundheitsminister

Ein etwas überraschender Beitrag erschien in der „Welt“

am 9.7.2020. Überraschend deshalb, weil dort die “Reinkultur der Corona-Panikmache” des SPD-Politikers Karl Lauterbach kritisiert wurde.

Wer übte hier Kritik?

Antwort: Der Hamburger Virologe Schmidt-Chanasit vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin.

Was wurde kritisiert?

Antwort: Lauterbachs „breit gestreute Warnungen“ zum Coronavirus.

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“Corona-Medikament” Remdesivir – Ich würde das Zeug nicht haben wollen

Das Remdesivir ist ein verschreibungspflichtiges Medikament in Gestalt eines Virostatikums das bereits im Mai 2020 als “Heilsbringer” bejubelt wurde.

Dabei ist das Mittel eine “alte Bekannte”, die uns schon in der Zeit der Schweinegrippe 2009 enttäuschte. In der EU, Japan und den USA wird dieses “Remdesivir” unter bestimmten Auflagen vertrieben und wurde  auch in der EU zur Behandlung zugelassen.

Selbstverständlich läuft parallel die „Forschung“ nach Impfungen und Medikamenten auf Hochtouren. Denn ein „Durchbruch“ hier wäre für den „Erfinder“ der „Heilmethode“ wie sechs Sechser im Lotto mit Zusatzzahl.

Und der “Lottogewinn” läuft: Die EU hat 30.000 Dosen Remdesivir für Corona-Patienten bestellt. Andere Medien berichten von Erfolgen bei Patienten und die Finanzzeitungen berichten von Kursgewinnen des Herstellers Gilead.

Weiterlesen auf:
https://naturheilt.com/blog/corona-medikament-remdesivir/

Soja – Warum ich das lieber nicht essen würde

Soja galt lange als eine Art “Geheimtipp” in Sachen gesunder Ernährung.

In einer Zeit, als die Gentechnik nur im Forschungslabor stattfand, wurde Soja noch als Wundernahrung gehandelt. Die Bohne hat einen hohen Eiweißanteil und ist besonders reich an Ölen, mehr als jede andere Bohne.

Ihre physiologisch wirksamen Bestandteile sind Phytoöstrogene. Dies sind pflanzliche Verbindungen, die wie das Hormon Östrogen wirken. Genistein und Daidzein sind deren Hauptvertreter. Lange Zeit hat man vermutet, dass diese Komponenten in der Lage sind, die koronare Herzerkrankheit zu verhindern.

Weiterlesen auf: https://naturheilt.com/blog/genfood-soja/

Vitamin D durch Tageslichtlampen?

Die Hauptquelle für Vitamin D (1) ist das Sonnenlicht. Es gibt allerdings einige Voraussetzungen, die man als „Sonnenanbeter“ beachten sollte:

Böse Sonne, gute Sonne – Wichtige Erkenntnisse zum Vitamin D.
Sonnenanbeter leben länger – Oder: kann zu viel Sonne Sünde sein?

Wenn man nicht im Süden Europas oder vielleicht sogar in den Tropen lebt, dann fällt die Vitamin-D-Produktion durch die Sonne für mindestens ein halbes Jahr aus. Denn auch in sonnigen Wintertagen ist keine Vitamin-D-Produktion (2) möglich, da die Sonne nicht hoch genug steigt, um UVB-Strahlen, die für die Vitamin-D-Produktion zuständig sind, durch die Atmosphäre zu schicken.

Wie kann man sich hier behelfen?

Weiterlesen auf: https://naturheilt.com/blog/vitamin-d-tageslichtlampen/

Die Frage, die gar nicht mehr diskutiert wird: Wie tödlich ist Corona wirklich?

Wir werden tagtäglich mit Zahlen und Statistiken zu Corona regelrecht bombardiert. Diese Zahlen sind zum Teil widersprüchlich andere Zahlen einfach nur unübersichtlich.

Und die Verwirrung scheint von der Regierung dazu genutzt zu werden, mit selbst gefertigten Variablen von fragwürdiger Signifikanz (R-Wert) die fragwürdigen Maßnahmen wie Lockdown, Mundschutz, Abstandsregeln etc. zu rechtfertigen.

Bei der ganzen Diskussion um Corona wird allerdings eine entscheidende Frage gar nicht mehr erläutert:

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Freiheit! Dänemark ohne Corona-Maßnahmen

Wieder einmal rauscht es im medialen Blätterwald: Dänemark ist seit dem 10. September  2021 ohne “Corona-Maßnahmen”. Die Maskenpflicht wurde ja bereits abgeschafft. Lockdowns sind ein Ding der Vergangenheit. Und Großveranstaltungen können ohne Nachweis von irgendwas besucht werden.

Also ist Dänemark das Schlaraffenland für Maßnahmengegner? Haben in Dänemark jetzt die „Verschwörungstheoretiker“ und „Aluhutträger“ das Ruder übernommen?

Antwort: Auf keinen Fall!

Aber…

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Die “bösen Buben” der Pharmaindustrie beim Schummeln erwischt

Wir alle wissen und glauben ganz fest, dass die Pharmaindustrie zu unserer aller Wohl da ist und da zu sein hat. Das Geschäftliche an solchen „Institutionen“ ist natürlich nebensächlich oder auch nur ein notwendiges Übel. Sind wir uns da einig?

Aber dennoch scheinen die angesprochenen Firmen sich nicht an diese Erwartungshaltung zu halten: Immer wieder verstoßen sie gegen Auflagen oder wenden Tricks an, um Verkaufsschranken zu unterlaufen. Das allerdings geht nicht immer reibungslos über die Bühne; immer wieder fliegt die eine oder andere Firma mit ihren speziellen Machenschaften auf – und wird bestraft.

 

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Stefan Lanka: Fatale Lüge mit dramatischen Folgen

Am 13. Oktober 2005 wurde im Newsletter des Klein-klein-Verlages ein Interview abgedruckt, das die Tageszeitung (taz) mit dem Medizinanalysten Dr. Stefan Lanka geführt hat. Dabei bekennt er sich zu seiner Impfgegnerschaft und bezweifelt, dass es das Vogelgrippe-Virus überhaupt gab, Grund genug also, dem Mann ein paar Fragen zu stellen. Auf die Erste antwortete er sogleich in dieser Weise:

Bis zum heutigen Tage konnte das vermeintliche Virus weder isoliert noch fotografiert werden. Welches sind also die ominösen Publikationen, auf die sich die Wissenschaft hier beruft?

Auf den Hinweis der taz, dass Virologen beispielsweise vom renommierten Friedrich-Loeffler-Institut für Tierschutz und Tierhaltung (ITT) darauf verwiesen haben, dass das Virus elektronenmikroskopisch nachgewiesen wurde, kontert Lanka, dass dies eine fatale Lüge sei. Jeglicher „Beleg“ für das H5N1-Virus basiert nur auf Versuchen, den Keim indirekt im Reagenzglas nachzuweisen. Die vermeintlichen elektronenmikroskopischen Aufnahmen von H5N1 sind lediglich Zellkultur-Artefakte, was er vor jedem Gericht eidesstattlich versichern würde.

Sehr wohl seien die Krankheitsbilder der Vogelgrippe real, doch es steckt kein Virus dahinter. Verursacht werden sie durch Mangelerscheinungen und Vergiftungen, die nun mal in der Massentierhaltung gang und gäbe sind.

Dies führte die taz unmittelbar zu der Nachfrage, ob Grippe-Schutzimpfungen dann überhaupt einen Sinn machen.

Lanka hat auch in diesem Punkt eine ganz klar ablehnende Meinung. Außer Impfschäden hätten solche Impfungen überhaupt keine Wirkung.

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gibt es in Deutschland seit 2001. Darin werden in jedem Fall und zu Recht Beweise für die Erreger und für den Nutzen einer Impfung gefordert. Die Ständige Impfkommission räumte sogar ein, dass die Risiko-Nutzen-Analysen, die für jede Impfung gemacht werden müssen, in diesem Fall gar nicht vorliegen. Sehr wohl gibt es aber geheime Risiko-Kosten-Analysen der Impfstoff-Produzenten. Die Ärzte sind am Ende die „Dummen“, denn sie haften für alle möglichen Impfschäden.

Auf Tamiflu angesprochen, verweist Lanka auf das Arzneimitteltelegramm, das eingehend über die Skandale im Zuge der Zulassung des Medikaments berichtet hat. Jene Symptome, die beim Menschen eine extreme Grippe ausmachen, sind absolut deckungsgleich mit den (Neben)Wirkungen von Tamiflu. Aber es gibt eben die sehr starken Interessen der Pharmaindustrie und ihrer politischen Lobby.

Das vollständige Interview mit Dr. Stefan Lanka können Sie hier nachlesen:

https://web.archive.org/web/20201021014244/agenda-leben.de/taz-interview.pdf

Genom-Struktur eines Virus, das die marine Braunalge Ectocarpus siliculosus infiziert

Stefan T.J. Lanka, Michael Klein, Uwe Ramsperger, Dieter G. Müller und Rolf Knippers

Biologische Abteilung der Universität Konstanz

veröffentlicht in Virology 193, 802-811 (1993)

Beschrieben wird eine Methode zur Isolierung von Virus-Partikeln von der marinen Braunalge Ectocarpus siliculosus. Die Virusbestandteile bestehen aus 13 unterschiedlichen Polypeptiden einschließlich zwei Glyco-Proteinen und doppelkettiger DNA. Typischerweise behandelt die Preparation von Virus-DNA stets diese drei Fraktionen: Die lineare und die zirkulare DNA, beide bestehen aus ungefähr 320.000 Basis-Paaren (320 kb), sowie DNA-Fragmente, die größenordnungsmäßig 10 bis 60 kb Paare umfassen können. Die große lineare oder zirkulare DNA beinhaltet auch einkettige Abschnitte, deren Längen im Durchschnitt 2,9 kb betragen.

Wir gehen davon aus, dass das natürliche, originäre Genom des Ectocarpus-Virus ein zirkulares DNA-Molekül ist, dessen Doppelstrang von einkettigen Abschnitten unterbrochen ist. Während der Präparationsarbeiten neigten die DNA-Kreise dazu, an den einkettigen Stellen zu zerbrechen, wodurch lange lineare DNA, aber auch Fragmente davon entstanden.

Wer die gesamte Arbeit im Original lesen möchte, mag diesem Link folgen:

https://web.archive.org/web/20170520025626/agenda-leben.de/Lanka_Ectocarpus_siliculosus.pdf

Tamiflu – Braucht das wirklich jemand?

Die Ärztezeitung vom 22. Februar 2006 informierte darüber, dass die Seuchen-Helfer auf Rügen Tamiflu, einen Neuraminidase-Hemmstoff, erhalten. Dass sie damit vergiftet werden, hat aber leider niemand erklärt. Natürlich nicht, denn die daraus erwachsenden Symptome eignen sich prima für die Behauptung, dass nun das (fiktive) H5N1-Virus auf sie übergesprungen sei.

In den meisten Erkrankungsfällen handelt es sich sehr wahrscheinlich um das herkömmliche Influenza-Virus, doch diese Zuordnung wird dort von vorne herein ausgeklammert, wodurch die Anzahl der „normalen Grippe-Fälle“ in jenem Jahr erstaunlich niedrig ausfiel.

Weiterlesen: https://web.archive.org/web/20210125201906/agenda-leben.de/Newsletter-Vogelgrippe2.pdf

Keine Angst vor dem Vogelgrippe-Virus

Es handelt sich um ein Flugblatt, das Sie im Original (pdf) hier herunterladen können:

https://web.archive.org/web/20171108114018/agenda-leben.de/Vogelgrippevirus-Entwarnung.pdf

Urheber ist der Klein-klein-Verlag, verantwortlich im Sinne des Presserechts (ViSdPR): „Wissenschaft, Medizin und Menschenrechte e. V.“, 1. Vorsitzender: Karl Krafeld, Dortmund, 2. Vorsitzender: Dr. Stefan Lanka, Stuttgart; August 2005

Achtung: Der Leser mag sich seinen eigenen Reim hierauf machen!

Symptome, die der Vogelgrippe zugeordnet wurden, werden in Wahrheit durch die Massentierhaltung und Vergiftungen verursacht. Ein entsprechendes Virus wurde dafür nie nachgewiesen. Die ganze Panikmache ist eine Lüge der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die ihrerseits nur ein Vasall der amerikanischen Seuchenbehörde im Pentagon sowie der globalisierten Pharmaindustrie ist.

Die Panikmache stützt sich „wissenschaftlich“ im Wesentlichen auf diese zwei Publikationen:

  1. Characterization of an avian influenza A (H5N1) virus isolated from a child with a fatal respiratory illness“, Science 279, 16.1.1998, 393-395

  2. Pathogenesis of Influenza A (H5N1) Virus Infection in a Primate Modell“, Journal of Virology 75, No. 14, July 2001, 6687-91

Wer sich die Mühe macht und diese Literatur mal aus dem Internet herunterlädt, versteht sehr schnell den Betrug dahinter, denn faktisch wurde da ein dreijähriges Kind mit Halsschmerzen, Fieber, Husten und Verdacht auf Grippe durch eine Chemotherapie umgebracht. Das Virus, das vermeintlich per indirekte Nachweismethoden aus dem Kind isoliert wurde, existiert überhaupt nicht.

Es ist längst belegt, dass sowohl die Ärzte als auch die Behörden in Deutschland wissen, dass es gar keine krankmachenden Viren gibt und die sinnlosen Impfungen gegen solche Phantome nichts weiter als Gesundheitsschäden verursachen. Wir bitten jeden verantwortungsvollen Bürger darum, dieses Flugblatt an Journalisten, Regierungsstellen, Ärzteorganisationen, Gesundheitsbehörden und vor allem auch an die Botschaften von Laos, Kambodscha, Thailand oder Vietnam weiterzuleiten, um der verlogenen Panikmache um die Vogelgrippe und der wirtschaftlich lukrativen Chemo-Prophylaxe Einhalt zu gebieten.

Was hatte es mit der Vogelgrippe wirklich auf sich?

Ende Oktober 2005 führte Christopher Ray von der FAKTuell-Redaktion ein bemerkenswertes Interview mit Dr. Stefan Lanka, wobei die folgenden Themen angesprochen und durch Kommentare der Redaktion ergänzt wurden:

  • Panikmache
  • Wahrheit über die Vogelgrippe
  • H5N1-Viren
  • Impfen
  • AIDS

Auf die Frage nach der Bedrohungslage in Deutschland durch die Vogelgrippe antwortet Lanka süffisant, dass es bald deutlich weniger Babys in unserem Land geben wird. Nach kurzer Irritation des Interviewpartners erläutert Lanka weiter, dass wahrscheinlich die meisten Störche von der Vogelgrippe dahingerafft werden.

Um den Spaß beiseitezuschieben, verweist Lanka darauf, dass die eigentliche Gefahr oder auch Katastrophe ja darin bestehe, dass wir schon lange unseren Verstand nicht mehr benutzen.

Ein Beispiel

Die Politik will uns im Verbund mit den Medien weismachen, dass die Zugvögel, die sich in Asien mit einer schweren Krankheit infiziert haben, noch Tausende von Kilometern nach Südosteuropa fliegen, um dort das eingehauste Federvieh der Menschen anzustecken, zu dem die Zugvögel aber gar keinen Kontakt haben. Und die Hühnchen und Gänse verenden dann sofort elendig daran.

Lanka erklärt dazu weiter, dass es die Massentierhaltung beim Geflügel schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gibt. Und exakt seit dieser Zeit gibt es ernste Erkrankungen bei unserem Geflügel wie stumpfes Gefieder, Blaufärbung des Kamms, Rückgang der Legeleistung bis hin zum Tod der Tiere, wofür nur zu oft der Begriff „Vogelpest“ herhalten musste.

Die Vogelgrippe sei hier lediglich der etwas modernere Ausweichname für unser eigenes Verschulden. Da wird also so ein winzig kleines Virus postuliert, um von den wahren Ursachen des Problems abzulenken.

Es geht wie immer nur ums Geld

Wenn viele Tiere gleichzeitig an so einer Seuche versterben, werden diese bei uns aus Steuergeldern fast zum Höchstpreis erstattet. Das ist natürlich ein lukratives Wirtschaftsmodell für die großen Betriebe hierzulande. Das Ganze ist nichts weiter als ein groß angelegter Subventionsbetrug.

Auf die Frage, ob es das Vogelgrippevirus womöglich gar nicht gibt, sagt Lanka, dass im menschlichen Blut oder anderen Körperflüssigkeiten zu keinem Zeitpunkt Strukturen nachgewiesen wurden, die als Krankheitserreger interpretiert werden könnten. Gleiches gilt für die Tiere und Pflanzen.

Aus biologischer Sicht sind Viren ohnehin keine Krankheitsverursacher. Die Neue Medizin von Dr. Hamer sieht vor allem in Schockereignissen die Ursache für Erkrankungen. Die Chemie sagt uns, dass Mangelerscheinungen und/oder Vergiftungen krank machen. Und die Physik verweist hier auf energiereiche Strahlung.

Die Schulmedizin lebt heute davon (und nicht schlecht), dass sie diese lähmende Angst vor krankmachenden Phantomviren für immer in unsere Gehirne eingepfropft hat. Darauf basiert ja zum Beispiel, dass sich die Menschen immerzu freiwillig impfen lassen, woraus sich ein schier unendlich großes Potenzial an chronisch kranken Menschen rekrutiert, die dann in der Hoffnung auf Gesundheit alles an sich vornehmen lassen und dafür bereit sind, ihr ganzes Vermögen zu opfern.

Wer jetzt neugierig geworden ist, wie Stefan Lanka hier weiter argumentierte, sollte sich das Original-Interview einmal durchlesen:

https://web.archive.org/web/20201201020100/agenda-leben.de/Keine-Panik-vor-der-Vogelgrippe.pdf

Untersuchungen über Virus-Befall bei marinen Braunalgen – Diplomarbeit von Stefan Lanka

Untersuchungen über Virus-Befall bei marinen Braunalgen, Diplomarbeit von Stefan Lanka, Universität Konstanz 1989

Hierin geht es um die Isolation und biochemische Charakterisierung des Virus, das die marine, eukaryotische Braunalge „Ectocarpus siliculosus“ infiziert. Oliveira und Bisalputra (1978) haben eine ähnliche Virusinfektion bei der marinen Braunalge „Sorocarpus uvaeformis“ beschrieben.

Das Sorocarpus uvaeformis Virus zerstört die intrazelluläre Struktur vegetativer Zellen und Zoosporen. Im Lichtmikroskop ist das Virus gut sichtbar. Nach der Lyse von Zellen wurden die neugebildeten Viruspartikel in das Medium freigesetzt. Auf Basis der Neu-Infektion wurde deren Pathogenität nachgewiesen.

Bei Ectocarpus siliculosus handelt es sich um eine kosmopolitische, filamentöse Braunalge. Sie kommt an allen Küsten in den kalten und warm-gemäßigten Klimazonen vor. Eine Klonkultur aus Neuseeland war von der Virus-Infektion befallen, wobei das Virus ausschließlich in den Gametangien des Wirts produziert wurde.

Es wurde an Methoden gearbeitet, um derartiges Material in größeren Mengen kultivieren zu können, damit ausreichend Viren isoliert werden konnten. Dazu musste der Aufschluss in flüssigem Stickstoff erfolgen. Die Fragmente der Wirtszellen konnten dabei durch Zentrifugation abgetrennt werden. Die Viruspartikel wurden aus dem Überstand mit PEG 6000 gefällt.

Nach zwei Stunden Zentrifugation (67 kg) bandierten diese in einen Cäsiumchlorid-Stufengradienten. Schließlich konnten die isolierten Viruspartikel im Elektronenmikroskop erfasst werden, wobei sie dieselbe Morphologie wie in situ zeigten.

Die Neu-Infektion von gesundem Algenmaterial mit diesen isolierten Viruspartikeln gelang allerdings nicht. Bisher konnten 15 virale Proteine mit Molekulargewichten zwischen 31 und 98 kDa nachgewiesen werden. Das virale Genom ist eine doppelsträngige DNA von der Länge 340 kb. Es wurde aus den Viruspartikeln isoliert. Seine Darstellung erfolgte via Pulsed-Field-Gradient-Gelelektrophorese.

Wer diese Diplomarbeit vollständig im Original lesen möchte, findet sie hier:

https://web.archive.org/web/20201001015231/agenda-leben.de/Lanka_Diplomarbeit_1989_kompr.pdf

Eine Virus-Infektion der marinen Braunalge Ectocarpus siliculosus

Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft Botanica Acta 103 (1990), Nr. 1, Februar 1990:

Eine Virus-Infektion der marinen Braunalge Ectocarpus siliculosus (Phaeophyceae)

D. G. Müller, H. Kawai*, B. Stache und S. Lanka / Juli 1989
Fakultät für Biologie der Universität Konstanz
*Botanische Abteilung der Fakultät der Wissenschaft der Universität Hokkaidō, Sapporo 060, Japan

Labor-Kulturen von aus Neuseeland stammenden Ectocarpus siliculosus zeigten Fehler in der Gametangium-Formation. Die Kernteilungen bei Gametangium waren nicht von der Bildung von Zellwänden begleitet.

Daraus ergaben sich Zellen mit Mehrfachkernen, in denen der DNA-Gehalt dramatisch anstieg, sodass bereits kleinste Membranbestandteile zerfielen. Zum Teil enthielten die inneren Strukturen hexagonale Partikel mit Durchmessern um 130 Nanometer. Diese konnten isoliert und mittels Elektronenmikroskop sichtbar gemacht werden. Es zeigte sich, dass sie aus einem dichten Kern bestehen, der von einer dreischichtigen Hülle umgeben ist. Sobald ihre Heimzelle zerplatzte, entluden sie sich ins Kultivierungsmedium.

Gesunde Ectocarpus Keimzellen (Gameten) konnten durch diese Partikel infiziert werden. Die daraus resultierenden Partheno-Sporophyten waren von pathologischen Symptomen begleitet, gerade so, als seien diese Partikel Viren gewesen.

Die Ausprägung dieses Defekts ist allerdings temperaturabhängig. Bei zehn Grad Celsius entwickelte sich die Gesamtheit der Gametangien anormal, während zwischen 15 und 20 °C beschädigte und normale Gametangien und Gameten parallel auf derselben Pflanze vorkamen. Wenn sich Partheno-Sporophyten aus derartigen Gameten entwickeln, trägt die Pflanze diese viralen Partikel in sich, was sich an einer Deformation der uni- und multilokulären Sporenbehälter zeigte.

Den Original-Artikel in englischer Sprache finden Sie unter diesem Link:
https://web.archive.org/web/20190728140327/agenda-leben.de/Botanica_Acta.pdf

Genetische Charakterisierung des pathogenen „Influenza A/Goose/Guangdong/1/96 (H5N1) Virus

Genetische Charakterisierung des pathogenen „Influenza A/Goose/Guangdong/1/96 (H5N1) Virus“: Ähnlichkeit von dessen Hämagglutinin-Genen zu jenen der H5N1-Viren des Ausbruchs in Hongkong im Jahre 1997

Xiyan Xu, Kanta Subbarao, Nancy J. Cox and Yuanji Guo; Mai 1999

Die Analysen der Sequenzen aller acht RNA-Segmente des Influenza A/Goose/Guangdong/1/96 (H5N1) Virus, die aus erkrankten Gänsen während des Ausbruchs in der chinesischen Provinz Guangdong im Jahre 1996 isoliert wurden, zeigten eindeutig, dass das Hämagglutinin-Gen (HA) dieser Virus-Variante jenem der H5N1-Viren, die in Hongkong 1997 isoliert worden waren, sehr ähnlich sind. Allerdings wiesen die restlichen Gene eine deutlich größere Ähnlichkeit zu anderen Vogelgrippe-Viren auf.

Bemerkenswert ist dabei, dass das Neuraminidase-Gen nicht über die 19-Aminosäure-Tilgung in jener Stiel-Region verfügt, wie wir sie beim H5N1 Hongkong Virus sehen. Außerdem gehört das NS-Gen zum B-Allel, während jenes des H5N1 Hongkong Virus dem A-Allel angehört. Diese Erkenntnisse verweisen darauf, dass die H5N1-Viren, die den Hongkong-Ausbrüchen zuzuordnen sind, ihre HA-Gene von einem Virus bezogen haben, der entweder dem A/Goose/Guangdong/1/96-Virus sehr ähnlich sein oder zumindest einen gemeinsamen Stammvater mit dem Gänsepathogen haben muss.

Wer den ganzen Artikel im Original lesen möchte, findet diesen hier:

https://web.archive.org/web/20201201021142/agenda-leben.de/Xu_H5N1_gs_gd_96.pdf