Der Fall Teemana – Artemisia annua endgültig verboten

[PSA] Das muss man sich vorstellen. Im Folgenden eine Pressemitteilung von Teemana:

Liebe Leserinnen, liebe Leser, verehrte Kundschaft!
Es überrascht Sie genauso wie uns, dass Sie so schnell wieder von uns hören, dies hat allerdings triftige Gründe. In der Vergangenheit haben wir versucht, möglichst nicht zu polarisieren und sachlich zu bleiben, jedoch was uns heute widerfuhr, ist unheimlich und unglaublich zugleich und wir möchten Ihnen an dieser Geschichte Anteil geben und Sie den aktuellsten Stand wissen lassen – das haben Sie verdient, so finden wir.

Sie haben immer so sehr Anteil genommen an unserem Ergehen bei unserem Kampf um Artemisia annua, dass wir Ihnen dieses Drama keinesfalls vorenthalten möchten. Nachdem wir erst gestern erneut einen Einschreibebrief vom Landratsamt Rems-Murr erhalten hatten mit einer weiteren Zwangsgeldforderung von 30.000,00 Euro – wir staunten nicht schlecht, denn wir haben ja unseren Firmensitz nach Sindelfingen verlegt – folgte heute ein regelrechter Überfall in unserer privaten Wohnung um 9.00 Uhr morgens.

Das Amtsgericht hatte einen Durchsuchungsbefehl angeordnet, der durch das Landratsamt Rems-Murr bewirkt worden war. Unangemeldet, wie das wohl so üblich ist, kamen bewaffnete Polizeibeamte zu uns herein sowie eine „unabhängige Zeugin“ der Stadt Winnenden. Uns wurde höflich nahegelegt zu kooperieren, da sonst unsere ganze Wohnung auf den Kopf gestellt werden würde.

Wir waren viel zu erschlagen, um das nicht zu tun und gehören ganz sicher auch nicht zu den Menschen, die angriffslustig werden – außerdem haben wir ja im Grunde auch nichts zu verbergen – unsere Initiativen sind hinlänglich bekannt und sollen es auch sein.
Ab diesem Zeitpunkt durften wir weder telefonieren, noch einen Schritt in der Wohnung tun, ohne, dass uns jemand gefolgt wäre. Wir kamen uns wirklich vor wie Schwerverbrecher und konnten nicht fassen, was da geschah. Wir, die wir von Jugend auf anderen Menschen helfen wollten und geholfen haben in vielerlei Hinsicht und auf unterschiedlichste Art und Weise – nicht umsonst erhielt Joachim Baumann das Bundesverdienstkreuz und wurde geehrt für seinen Einsatz in verschiedenen Ehrenämtern – wir also wurden wie Kriminelle behandelt. Das war alles derart unfassbar, dass wir zeitweise dachten, wir sind in einem Albtraum gefangen.

Zum Schluss der über dreistündigen Belagerung waren insgesamt 12 Personen in unserem Wohnzimmer – immer mehr waren dazugekommen von den anderen „Tatorten“. Denn zur selben Zeit fanden sich entsprechende Beamte und andere „Abgesandte“ im Büro der Paulinenstraße 23 bei Herrn Dr. Hirt ein, andere in seinem privaten Haus und wieder andere im Büro in Sindelfingen.

Angesichts einer solchen Delegation und Abordnung kommt man dann auch wieder ins Grübeln – so wichtig also ist es, uns das Handwerk zu legen, damit wir Artemisia annua nicht mehr in Verkehr bringen? Wobei es ja noch 100 andere Anbieter gibt, von Apotheken und Supermärkten ganz zu schweigen – wenn es auch nicht unser Artemisia annua ist.

Wie ist es möglich, dass jetzt im Moment in Ostkongo/Afrkia die Entwicklungshilfeorganisation der BRD, die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) den Anbau und die Anwendung von Artemisia annua anamed finanziell fördert, das Landratsamt Rems-Murr diese Pflanze jedoch gleichzeitig als schädlich und verbotswürdig einstuft?

Wie ist es möglich, dass in den Apotheken Deutschlands momentan Lieferengpässe für 259 Medikamente herrschen, da andere Länder mehr für sie bezahlen – und Heilpflanzen, die manche dieser Medikamente ersetzen können, vehement verboten werden?

Wer ehrlich im Gesundheitswesen aktiv ist, so wie wir es sind, für den gilt der Eid des Hippokrates: das Wohl der Patientinnen und Patienten zu sichern gegen alle Widerstände.

Die Novel Food Verordnung ist absolut widersinnig. Wenn man für die Zulassung von Kamillenblüten dieselbe Summe investieren muss wie für die Zulassung von Contergan, wird Kamille verboten und Contergan genehmigt, mit uns allen bekannten Konsequenzen. Wenn jetzt sechs Millionen Menschen jährlich an antibiotikaresistenten Keimen sterben und die EU verbietet praktisch neue pflanzliche Antibiotika, wie Sie z.B. in A-3 enthalten sind, dann ist dies einfach eine fahrlässige Tötung von Menschen.

Wer heilt, hat recht – oder?

Der Überfall auf die Ukraine scheint einigen Leuten nicht genügend Nervenkitzel zu liefern, sie müssen auch noch Krieg gegen uns und die Naturheilkunde im Allgemeinen führen!

Schweren Herzens haben wir unseren Firmensitz gewechselt – weshalb hat das Landratsamt Rems-Murr immer noch das Recht, uns zu verfolgen? Zumal uns der Dezernent Herr Gerd Holzwarth sein Wort gab, uns nicht mehr zu behelligen, wenn wir den Landkreis verlassen. Und nun das! Wir sind echt schockiert angesichts eines solchen Verhaltens – wir waren wohl sehr naiv, uns auf sein Wort zu verlassen.

Herr Dr. Hirt hielt 1993 und 1994 Seminare in der Ukraine, er hat ein Buch in dieser Sprache verfasst über Heilpflanzen als Überlebenschance und es haben sich dort anamed-Gruppen und anamed-Anhänger gebildet, deren Teilnehmer jetzt gefoltert und ermordet werden. Putin hat riesige Hungersnöte in Afrika verursacht – weiß jemand, weiß oder interessiert es das Landratsamt Rems-Murr, was es für den Geschäftsführer von anamed bedeutet, tagtäglich diesen Hilferufen beinahe machtlos gegenüberstehen zu müssen? Und was es genauso für uns bedeutet? Nein, es ist vollkommen uninteressant.

Bomben fallen, Aktien steigen (die der Nahrungsmittelspekulanten). Das LRA bekämpft uns, Aktien steigen (die der Pharmaspekulanten).
Welch eine unglaublich traurige Situation!

Wir sind nach diesem Tag derart erschüttert und entsetzt ob all dieser Machenschaften, dass wir am Ende des Tages nur noch versuchen, wieder neue Kraft zu schöpfen, was wirklich nicht einfach ist.

Wir möchten noch einmal betonen, dass die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten nur ihre vorgeschriebene Arbeit getan haben, die sie tun mussten. Sie wussten gar nicht so genau, worum es ging und die Maßnahmen waren ihnen zum Teil sichtlich unangenehm.

Jedoch die Leute vom Landratsamt Rems-Murr, insbesondere die, die solche Aktionen vorantreiben, sollten sich unserer Ansicht nach wirklich schämen – welch ein Armutszeugnis!

Unser Artemisia annua ist nun aus gegebenem Anlass vorübergehend aus dem Onlineshop Sortiment entfernt, das ist sehr bitter für Menschen, die auf unsere Ware angewiesen sind. Wir hoffen inständig, dass es in dieser Zeit keine Notfälle gibt.

Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Wohlwollen, wir grüßen Sie ganz herzlich!

Ihre Irina Baumann und Ihr teemana-team

PS: helfen können Sie aktuell lediglich durch Protest: melden Sie sich gerne bei Medienkontakten oder leiten Sie uns diese weiter. Hier geht es zur Kontaktstelle des verantwortlichen Landratsamtes.

Zuerst werden wir mit Medikamenten krank gemacht und dann geimpft: Die Vogelgrippe als Paradebeispiel

Tamiflu erinnert doch irgendwie an bestimmte AIDS-Medikamente, denn es verursacht erst jene Symptome, die dann als Nachweis für das Virus interpretiert werden. Und wer sogar daran stirbt, wird sogleich als Beweis für die Gefährlichkeit des Virus missbraucht. In Spanien geht man etwas ehrlicher mit den Beipackzetteln um als in Deutschland, denn dort wird den Patienten extra erklärt, dass seine gesundheitlichen Befindlichkeiten entweder eine Folge der Nebenwirkungen des AIDS-Medikaments sein könnten oder eben auf das Virus zurückzuführen sind.

Wer den Original-Artikel von Karl Krafeld im Newsletter des Klein-klein-verlages vom 25. Februar 2006 lesen möchte, findet diesen hier:
https://web.archive.org/web/20071013214620/agenda-leben.de/Ruegener.pdf

Verschwendung von Steuergeldern im Zusammenhang mit der geplanten Zwangsimpfung gegen Vogelgrippe in 2006

Hierbei geht es um ein Schreiben des stellvertretenden Vorsitzenden des ÖDP-Kreisverbandes Neumarkt Dr. Erich Weber an MdL Herbert Fischer (92318 Neumarkt), MdB Alois Karl und den Bayerischen Bund der Steuerzahler. Dr. Weber wollte auf diese Weise in Erfahrung bringen, was der Landtagsabgeordnete H. Fischer, der auch Mitglied im Gesundheitsausschuss war, zu tun gedachte, um eine für die geplante Zwangsimpfung im Jahre 2006 milliardenschwere Verschwendung von Steuergeldern zu verhindern.

Bereits im Mai 2005 drängte Dr. Weber schriftlich darauf, dass keine Steuergelder für den Ankauf von Medikamenten mit unbekannter Wirksamkeit verschwendet werden dürfen. Das durch den Staat beschaffte Medikament Tamiflu stand immerhin unter Verdacht, schwerste Nebenwirkungen zu verursachen.

Doch inzwischen hatten sich die Anzeichen dafür verdichtet, dass im Frühjahr 2006 eine Zwangsimpfung für alle deutschen Bürger durchgeführt werden sollte. Diese Zweifachimpfung zur Verhinderung einer H5N1-Pandemie (Vogelgrippe) sollte laut Mitteilung der Bundesregierung und Ärztezeitung unter Federführung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) und des Robert-Koch-Instituts (RKI) für alle im Frühjahr 2006 verpflichtend durchgeführt werden.

Innerhalb der sehr kurzen Zeit bis dahin sei es nicht möglich, die Wirksamkeit und Risiken von noch neu zu entwickelnden Impfstoffen zu testen. Dies würde bedeuten, dass die Bevölkerung einem grundgesetzwidrigen Massentest ausgesetzt werden würde.

Seinem Schreiben fügte Dr. Weber die folgenden Anlagen bei:

  • Angaben über die Kosten der Maßnahmen
  • Quellenangaben und Hintergrundinformation
  • Die eigene Anfrage vom 15. Mai 2005

Bei Letzterer ging es um den Kauf von Medikamenten unbekannter Wirksamkeit, für die die Bayerische Staatsregierung immerhin 35 Millionen Euro berappen musste. Es handelte sich damals um eine „Medikamenten-Reserve“ zur Vorbeugung gegen eine mögliche Grippe-Epidemie, vor der die WHO gewarnt hatte.

Das Original-Schreiben mit allen Anlagen finden Sie unter diesem Link:

https://web.archive.org/web/20201021010910/agenda-leben.de/MDL-Fischer_Zwangsimpfung_2005-11-20.pdf