Konzerne dominieren immer mehr in der globalen öffentlichen Gesundheit

Auch vom Netzwerk PANDA kommt eine Stellungnahme zum Internationalen Vertrag der WHO zur Pandemievorbereitung. Die zentrale Kritik ist die Wandlung der öffentlichen Gesundheit von einem Dienst an der Bevölkerung hin zu einem Vehikel für Großkonzerne um Extra-Profite herauszuschlagen. Der Pandemievertrag soll öffentliche Gesundheit endgültig den Konzernen unterordnen. PANDA (Pandemics Data & Analytics) ist eine Gruppe […]

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Corona-Sperrstunden in Tokio waren illegal

Im Vergleich zur EU war die Corona-Politik in Japan sehr zurückhaltend. Nun entschied ein Gericht, dass Maßnahmen wie eine Einschränkung des Alkoholverkaufs und frühere Sperrstunden in Tokio illegal waren. Im Vergleich zu Europa waren die Covid-Restriktionen in Japan marginal. Ausgangsverbote und Bewegungseinschränkungen gab es nicht, Großveranstaltungen waren kurzfristig ausgesetzt, danach wurde die Besucherzahl auf 5.000 […]

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Rekordjahr 2022: bislang über 10.400 Hepatitis Fälle in Deutschland – die Impfung wirkt

Allerlei geistert durch die Medien, sogar die Öffentlich Rechtlichen berichten davon: in einigen Ländern gibt es „mysteriöse Fälle Von Hepatitis bei Kindern“. Es gab sogar schon die ersten Todesfälle bei Kindern, was extrem ungewöhnlich ist.
Im Focus äußerte sich der Virologe Alexander Kekulé dazu und vermutet, dass die Corona Maßnahmen dafür verantwortlich sein könnten:

Die wahrscheinlichste Ursache ist demnach ein sonst harmloser Durchfallerreger, gegen den die Kinder jedoch aufgrund der Kontaktreduktionen in der Corona-Pandemie keine normale Immunität entwickeln konnten. Falls diese Theorie stimmt, wäre das ein gesundheitspolitischer Super-GAU: Durch die Vermeidung harmloser Infekte in den ersten Lebensjahren hätte das Immunsystem einer ganzen Generation in seiner Entwicklung eine wichtige Trainingsphase verpasst und wäre deshalb, möglicherweise lebenslang, anfälliger für gefährliche Infektionskrankheiten.

Quelle: Focus

Passend zum Thema wurde auch erst vor wenigen Wochen eine Studie im „Journal of Hepatology“ mit dem Titel (in Übersetzung) „SARS-CoV-2-Impfung kann eine CD8-T-Zell-dominante Hepatitis auslösen“ veröffentlicht. Die Autoren fassen die Arbeit eingangs selbst kurz zusammen:

Eine Leberentzündung wird während einer SARS-CoV-2-Infektion beobachtet, kann aber auch bei einigen Personen nach einer Impfung auftreten und weist einige typische Merkmale einer Autoimmunerkrankung der Leber auf.
In diese Arbeit zeigen wir, dass sich bei einem Patienten mit Leberentzündung nach einer SARS-CoV-2-Impfung hoch aktivierte T-Zellen ansammelten und gleichmäßig in den verschiedenen Bereichen der Leber verteilten. Darüber hinaus beobachteten wir innerhalb dieser, die Leber infiltrierenden T-Zellen, eine Anreicherung von T-Zellen, die auf SARS-CoV-2 reagierten, was darauf hindeutet, dass diese, durch die Impfung erzeugten Zellen, in diesem Zusammenhang zur Leberentzündung beitragen können.

Quelle: SARS-CoV-2-Impfung kann eine CD8-T-Zell-dominante Hepatitis auslösen

Wir hatten schon mehrfach darüber berichtet, dass sogar die BioNTech-Zulassungsstudien zeigten, dass sich der Impfstoff in unzähligen Organen – aber insbesondere in der Leber – verteilt und noch Tage nach der Impfung dort nachweisbar ist:

In der aktuellen Studie wurde nun offiziell nachgewiesen, dass der Impfstoff eine Hepatitis auslöst. Die Forscher schreiben dazu:

Eine Autoimmun-Hepatitis-ähnliche Erkrankung nach einer Impfung gegen SARS-CoV-2 ist inzwischen als seltene Nebenwirkung anerkannt, die in den ersten Zulassungsstudien nicht erkannt wurde.
[…]
Wichtig ist, dass Autoimmunhepatitis eine Erkrankung ist, die bei vielen betroffenen Patienten eine lebenslange immunsuppressive Therapie erfordert.
[…]
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der BNTb163b2-Impfstoff eine immunvermittelte Hepatitis durch Mechanismen auslösen kann, die mit der durch den Impfstoff ausgelösten zellulären Immunität zusammenhängen.
Im vorliegenden Fall wurde nach der BNT162b2-mRNA-Impfung eine ungewöhnliche, von CD8-T-Zellen dominierte Autoimmunhepatitis mit einer Anreicherung von impfstoffinduzierten SARS-Cov2-spezifischen CD8T-Zellen ausgelöst. Bei Patienten mit Hepatitis, die sich nach der ersten Impfstoffdosis manifestiert, können weitere Dosen eine signifikante hepatische Autoimmunität auslösen und eine langfristige Immunsuppression erfordern.

Quelle: SARS-CoV-2-Impfung kann eine CD8-T-Zell-dominante Hepatitis auslösen

Übrigens ist die „anerkannte, seltene Nebenwirkung Hepatitis“ noch nicht bei den deutschen Behörden angelangt. Das PEI schweigt seit dem 16. Sicherheitsbericht zu diesem Thema. Damals, Datenstand 30.11.2021, wurden dem PEI 67 solcher Fälle nach der Impfung gemeldet. Dazu schrieb es die üblichen Floskeln:

Das Paul-Ehrlich-Institut wird Hepatitis bzw. Autoimmunhepatitis im zeitlichen Zusammenhang mit den COVID-19-Impfstoffen weiter beobachten.

PEI

Auch in den deutschen Aufklärungsbögen zu den mRNA Impfstoffen findet sich kein Hinweis über die (laut den Forschern) „anerkannte Nebenwirkung).
Wir wollten uns das Thema genauer ansehen und haben uns beim RKI umgesehen.

Was zeigen deutsche Daten

Gemäß §6 Abs. 1 und §7 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) müssen Nachweise aller Hepatitis Erkrankungen an die lokalen Gesundheitsämter (nach §10 IfSG) gemeldet werden:

Namentlich ist bei folgenden Krankheitserregern, soweit nicht anders bestimmt, der direkte oder indirekte Nachweis zu melden, soweit die Nachweise auf eine akute Infektion hinweisen:
[…]
20. Hepatitis-A-Virus
21. Hepatitis-B-Virus; Meldepflicht für alle Nachweise
22. Hepatitis-C-Virus; Meldepflicht für alle Nachweise
23. Hepatitis-D-Virus; Meldepflicht für alle Nachweise
24. Hepatitis-E-Virus
[…]

§7 Abs. 1 IfSG

Die Anzahl dieser, nach IfSG erfolgten Meldungen, kann man beim RKI auf der Plattform „SurvStat@RKI“ einsehen. Zudem werden die Meldungen im Epidemiologischen Bulletin abgebildet, hier zum Beispiel ein Auszug aus der Ausgabe 19/2022:

Man erkennt, dass in den Kalenderwochen 1 – 18 im Jahr 2022 bislang 4.744 Hepatitis B Meldungen eingegangen sind. Im Jahr 2021 waren es nur 2.714 gewesen.
Um die Zahlen über einen längeren Zeitraum einordnen zu können, haben wir SurvStat befragt und alle Hepatitis Fälle in den Jahren 2001 – 2022, in den Kalenderwochen 1 bis 18, ausgeben lassen:

In diesem Jahr gingen bislang 10.424 Meldungen ein – im selben Zeitraum waren es 2021 nur 7.304 Meldungen gewesen. Wir sehen also einen Zuwachs um 153 Prozentpunkte.
2020 waren es übrigens 7.528 Meldungen und 2019 noch 7.943 Meldungen. 2022 ist das erste Jahr, in dem zu einem so frühen Zeitpunkt im Jahr bereits die „10.000er-Marke“ geknackt wurde.

Was sagt das RKI dazu?

Diese „starke Häufung“ von Hepatitis Fällen ist natürlich auffallend. Da Hepatitis nicht dafür bekannt ist, ein saisonales Phänomen zu sein, ist die extreme Steigerung in den ersten 18 Wochen in 2022 auffallend. Das RKI sagt dazu aber bislang nichts – obwohl die Steigerung auch in den Epidemiologischen Bulletins ersichtlich ist.

Da gibt es eine Ausnahme: wie eingangs erwähnt, berichten einige Länder über eine Zunahme von Hepatitis Fällen unklarer Ursache (also nicht Hepatitis A bis E) bei Kindern. Darüber lässt sich das RKI in der Tat aus:

Seit Anfang April 2022 wird aus verschiedenen Ländern von gehäuft auftretenden Fällen von akuter Hepatitis unbekannter Ätiologie bei zuvor gesunden Kindern berichtet, die zum Teil so schwer verlaufen, dass eine Lebertransplantation nötig ist. Das Geschehen konzentriert sich auf das Vereinigte Königreich, Irland und die USA. Aus weiteren Ländern der EU wurden ebenfalls einzelne Fälle gemeldet
[…]
Zur Zeit ist in manchen Ländern noch unklar, ob die Zahl dieser schweren Hepatitisfälle unbekannter Ätiologie bei Kindern tatsächlich zugenommen hat oder ob die verstärkte Aufmerksamkeit dazu führt, dass das Bewusstsein für Hepatitisfälle, die sonst auf nationaler Ebene nicht erfasst werden, gestiegen ist.
[…]
Die derzeit führende Hypothese zur Ätiologie ist, dass ein Kofaktor bei Kindern mit einer Adenovirusinfektion, die unter normalen Umständen leicht verlaufen würde, eine schwerere Infektion oder immunvermittelte Leberschäden auslöst.
Bei dem Kofaktor wird verschiedenen Hypothesen nachgegangen:
1. erhöhte Suszeptibilität, z. B. aufgrund einer fehlenden früheren Exposition gegenüber Adenoviren während der Pandemie;
2. eine frühere Infektion mit SARS-CoV-2 oder einer anderen Infektion;
3. eine Koinfektion mit SARS-CoV-2 oder einer anderen Infektion; oder
4. eine Toxin-, Arzneimittel- oder Umweltexposition.
Andere Hypothesen, die als weniger wahrscheinlich erachtet werden, umfassen die Möglichkeit einer neuen Adenovirus-Variante, oder eines anderen neuen Erregers […]

Quelle: Website RKI

Wir fassen kurz zusammen:

In zahlreichen Ländern erkranken Kinder so schwer an Hepatitis, dass sie eine Lebertransplantation benötigen oder daran versterben.Das Ganze könnte an einem „vergrößerten Augenmerk“ der Bevölkerung auf solchen Krankheiten liegen. Diese Argumentation kennen wir übrigens vom PEI: dort hat man die „erhöhte Anzahl an Sinusvenenthrombosen nach der Impfung“ auch mit derselben Begründung versucht zu beschönigen (wir haben darüber berichtet).Alternativ könnte es auch an einigen „Kofaktoren“ liegen, die eine Virusinfektion verstärken. Als wahrscheinlichsten Kofaktor sehen sie dabei eine „erhöhte Suszeptibilität aufgrund fehlender, früheren Exposition mit Viren während der Pandemie an“ – sprich: die Kinder sind anfälliger, weil sie jahrelang im „Homeschooling“ nicht die Chance hatten, einfach auch mal eine Rotznase zu haben.

Was sagt das RKI zur Situation in Deutschland?

In Deutschland wurden die pädiatrischen und gastroenterologischen Fachgesellschaften durch das RKI informiert und sensibilisiert. Ärzte und Ärztinnen wurden auf die Meldepflicht nach §6 (spezifische Hinweise siehe weiter unten) hingewiesen. In den pädiatrischen Leberzentren in Deutschland wurden bisher keine Signale eines Anstiegs der Fallzahlen von akuten Hepatitiden unbekannter Ätiologie bei Kindern über das übliche Hintergrundgeschehen hinaus verzeichnet. Das RKI befindet sich im engen Austausch mit den klinischen Zentren, sodass etwaige Veränderungen der Situation rechtzeitig bemerkt werden.

Quelle: Website RKI

Wir fragen uns: was sagt das RKI zu der stark erhöhten Anzahl von Hepatitis Fällen (bei allen Altersgruppen) in Deutschland? Die Auswertung der RKI eigenen Datenbank zeigt diese nämlich eindrucksvoll. Auch die Veröffentlichungen im Epidemiologischen Bulletin sollten doch zumindest genügen, dass das RKI sich um eine Stellungnahme bemüht.

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Quelle

NATO-Osterweiterung in Skandinavien – Folgt Österreich?

Eine neue NATO-Osterweiterung im Eilverfahren: Schweden und Finnland stehen vor dem Beitritt zum westlichen Militärbündnis. Folgt als nächstes Österreich? Rund 200 Jahre seit den napoleonischen Kriegen ist Schweden neutral. Das brachte Schweden ebenso wie Finnland, das 1948 mit der UdSSR einen Vertrag der Freundschaft unterzeichnet hatte, verhältnismäßig glimpflich durch den 2. Weltkrieg. Diese Politik kommt […]

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Viktor Orban: Entfremdung zwischen West- und Osteuropa nimmt zu

Am Montag legte Orban seinen Amtseid ab, nachdem er im April für eine vierte Amtszeit in Folge gewählt worden war. In gewohnter Manier sparte der Ministerpräsident in seiner Rede vor dem Parlament nicht mit harschen Worten. „Brüssel missbraucht jeden Tag seine Macht und will uns Dinge aufzwingen, die wir nicht wollen”, sagte der Premierminister. Nach […]

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Keine Zwangsgelder in der Pflege – Karlsruhe bekam erneut Post mit einem Schriftsatz von 50 Seiten

Update aus dem Gerichtssaal in Hannover vom 11.05.2022 und von der Verfassungsbeschwerde bezüglich der „einrichtungsbezogenen Impfpflicht“ in der Pflege

Wir haben in einem Beitrag zu einer Gerichtsentscheidung aus Dresden und Gießen ein Update eingepflegt, welches wir hier nochmal als extra Beitrag veröffentlichen wollen. Bei den beiden Gerichtsentscheidungen in Dresden und Gießen ging es – ganz kurz gesagt – um folgenden Sachverhalt:

Während das Arbeitsgericht in Dresden entscheidet, dass nur das Gesundheitsamt Beschäftigungsverbote aussprechen darf, entscheidet Gießen, dass der Arbeitgeber dies aufgrund der Gefährdung von Leib und Leben der Bewohner sehr wohl darf.

Arbeitsgericht Hannover

Nun gibt es allerdings Neuigkeiten aus Hannover, denn dort gibt es eine Entscheidung vom 11.05.2022. Das Bundesland Niedersachsen ist nämlich über das Ziel hinaus geschossen und hat mal eben neben einem Bußgeld, auch Zwangsgelder als Maßnahme auf seiner Website aufgeführt – das Gesetz sieht das so aber gar nicht vor.

Das heißt also, die Anforderung zur Vorlage eines Immunitätsnachweises nach § 20a Abs. 5 Satz 1 IfSG kann nicht mithilfe eines Zwangsgeldes durchgesetzt werden. Laut VG Hannover darf die Behörde bei Nichtvorlage eines Impfausweises kein Zwangsgeld verhängen, da dies gesetzlich nicht vorgesehen und die Impfentscheidung laut BVerfG freiwillig ist – wir haben die Ablehnung zum Eilantrag des BVerfG und die Begründung der Klägergruppe (über 300 Seiten) am Ende des Beitrags zum Download eingepflegt. Wichtig, die Hauptsache wurde noch nicht entschieden.
Achtung Zwangsgeld und Bußgeld (am Ende dieses Beitrags erklärt) sind zwei Unterschiedliche Dinge! Auch der Telegram Kanal von den Anwälten für Aufklärung hat das Urteil inzwischen thematisiert.

Nicht zu verwechseln ist das Zwangsgeld mit dem Bußgeld gem. Par. 73 Abs. 1a Nr. 7d IfSG, welches verhängt werden kann, wenn der Nachweis nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig vorgelegt wird.

Diese Verfahren gegen hier verhängte Bußgelder müssen erst noch vor den Amtsgerichten geführt werden.

Anwälte für Aufklärunh

In Niedersachsen sah man neben einem Ordnungswidrigkeitenverfahren ein Zwangsgeldverfahren als angebracht. Doch dies hat das Gericht nun in Hannover geklärt, das Gesetz sieht dies nicht vor, also kann es das Land Niedersachsen nicht durchsetzen.

24 An dieser Einschätzung ändert auch die Tatsache, dass das Land Niedersachsen in seinen öffentlichen Informationen ein Zwangsgeld als behördliche Maßnahme im Falle der Nichtvorlage eines Immunitätsnachweises vorsieht, nichts (vgl. https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/Impfung/einrichtungsbezogene-impfpflicht-209624.html). Das Land Niedersachsen ist in Bezug auf § 20a Abs. 5 Satz 1 IfSG Normanwender, nicht jedoch Normgeber, und insofern ebenfalls der vom Bundesgesetzgeber vorgesehenen Regelungskonzeption unterworfen.

Dem Gericht zufolge gibt es – entgegen anders lautenden Medienberichten – keine einrichtungsbezogene Impfpflicht in Deutschland:

14 Aus § 20a Abs. 5 Satz 1 IfSG dürfte – trotz der vielfach in den Medien bzw. der politischen sowie rechtlichen Diskussion verwendeten Formulierung der „einrichtungsbezogenen Impfpflicht“ – keine Pflicht zur Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 folgen (vgl. auch BVerfG, Beschluss vom 10.02.2022 – 1 BvR 2649/21 –, juris, Rn. 1: „einrichtungs- und unternehmensbezogene Nachweispflicht“).

Gericht Hannover

Uns allen ist sicherlich klar, dass das nur Haarspalterei ist. Wird man doch als ungeimpfte Pflegekraft oder ungeimpfter Arzt mit einem Bußgeld und einem Berufsverbot bedroht, Neueinstellung sind gar nicht erst möglich ohne eine Corona „Impfung“. Das Urteil ist am Ende zum Download verfügbar.

Bayern möchte gnädig sein und nur ein Bußgeld in Höhe von 300 Euro erheben

Das einzig Richtige wäre an dieser Stelle kein Bußgeld, denn kein Bundesland kann sich erlauben nur eine einzige Pflegekraft wegen der „einrichtungsbezogenen Impfpflicht“, wir meinen natürlich „einrichtungs- und unternehmensbezogene Nachweispflicht“, zu verlieren. Im Artikel dazu bei t-online heißt es:

Bußgelder sollen nur verhängt werden, wenn auch nach Aufklärungsgesprächen und einer formalen Aufforderung mit Fristsetzung von vier Wochen kein Nachweis vorgelegt wird. Erst in allerletzter Konsequenz sei die Prüfung der Anordnung eines Tätigkeits- oder Betretungsverbots angedacht.

Alle möglichen Schreiben von den Gesundheitsämtern sind in diesem Blogbeitrag einer Krankenschwester aufgegriffen. Inzwischen haben wir auch ein Musterschreiben von RAin Funk-Rüffert in unserem Beitrag eingepflegt und in dem Reiter für RAin Rohring ein neues Video zum Thema Widerspruch eingefügt (auch das Thema Widerspruch bei einem Bußgeld ist mit aufgegriffen). Wen die Verfassungsbeschwerde interessiert, findet alle Informationen in der Telegram Gruppe dazu.

Verfassungsgericht in Karlsruhe bekommt erneut Post

Das aktuelle Statement aus dem Kanal haben wir euch hier direkt als Zitat mit eingepflegt:

Weiter geht’s in Karlsruhe…

Kurzes Update von uns:

Dr. Lipinski hat gestern einen erneuten Schriftsatz mit fast 50 Seiten beim BVerfG eingereicht, wieder mit vielen Anlagen, darunter wissenschaftliche Studien, und Medienberichte.

Wir setzen uns auch mit dem aktuellen Beschluss des VG Hannover

http://www.dbovg.niedersachsen.de/jportal/?quelle=jlink&docid=MWRE220005934&psml=bsndprod.psml&max=true

kritisch auseinander, welches zwar im Ergebnis den dortigen Fall korrekt entschieden haben dürfte, das aber im bereichsbezogenen Impfpflichtgesetz allen Ernstes eine Freiwilligkeit der Impfentscheidung sieht () – letzteres deshalb, weil es angeblich keine Impfpflicht gäbe, sondern nur eine Nachweispflicht.

Wir haben richtig gestellt, dass das Gericht u.a. deshalb falsch liegt, weil es Impfzwang (= physischer Zwang zum Impfen; diesen allerletzten Schritt ist der Staat zumindest bislang noch nicht gegangen) und eine Impfpflicht verwechselt.

Erfreulicherweise setzen aber die ersten Gesundheitsämter in Niedersachsen bereits den Beschluss des VG Hannover um und haben von der „freiwilligen Impfpflicht“ betroffenen Mitarbeitern aus dem Gesundheitswesen einen Brief geschickt und die Androhung von Zwangsmaßnahmen zurückgenommen

Ferner gehen wir in unserem Schriftsatz natürlich auch auf die aktuellen Entwicklungen ein, etwa, dass die Zahl der bundesweiten Corona-Intensivpatienten unter die Marke von 1000 gefallen ist.

Einem neuen Beschwerdeführer (Nr. 60), einem angestellten Arzt, wurde fristlos, hilfsweise ordentlich gekündigt. Er hat damit nicht nur seinen Beruf verloren, sondern darf in Deutschland aktuell auch in keine neue Einrichtung hinein, um dort zu arbeiten, da er weder geimpft noch genesen im Sinne des IfSG ist.

Mittlerweile sind wir 61 Beschwerdeführer. Eine weitere Medizinstudentin, die dringend Praktika und Vorlesungen absolvieren muss, dies als Ungeimpfte aber nicht darf, ist ebenfalls noch hinzugekommen.

Wenn ihr Fragen habt, schreibt uns gerne in den Chat.

Und wenn ihr Leute kennt, die Leute kennen, die vielleicht Leute kennen, die Unterstützung brauchen, leitet ihnen die Infos weiter. Auch die dürfen natürlich im Chat fragen

Auch die Neuauflage der allgemeinen Impfpflicht ist nicht vom Tisch, PZ News schreibt „Baden-Württemberg, Hessen und Bayern drängen auf Neuanlauf im Bundestag für Impfpflicht ab 60“ und erste Vorbereitungen sollen ja nun auch schon wieder für den Herbst getroffen werden.

Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Bayern dringen angesichts einer drohenden Corona-Welle im Herbst auf einen Neuanlauf im Bundestag für eine Impfpflicht ab 60 Jahren. Bei der digitalen Gesundheitsministerkonferenz am Montag stellten der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha und sein hessischer Amtskollege Kai Klose (beide Grüne) einen entsprechenden Antrag, Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) schloss sich dem Vorschlag an.

Nun soll nächste Woche im Kreise der Gesundheitsminister darüber beraten werden, ein Beschluss soll im Juni fallen. Die drei Südländer sind der Meinung, dass mit der Impfpflicht ab 60 eine Überlastung des Gesundheitssystems und damit auch Einschränkungen für die Gesamtbevölkerung vermieden werden könnten.

Lucha sagte am Dienstag, man dürfe die Debatte zu diesem Thema nicht aufgeben. «Ich habe noch Hoffnung, dass zumindest bei der Impfpflicht ab 60 Jahren das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.» Zu den saisonalen Erkältungserkrankungen kämen im Herbst wieder vermehrt Covid-Fälle mit schweren Krankheitsverläufen hinzu.

Klose erinnerte daran, dass die allgemeine Impfpflicht im April im Bundestag zwar gescheitert sei. Jedoch sei die Impfplicht für besonders gefährdete Personen «ein wichtiger Bestandteil präventiver Gesundheitspolitik». Der CSU-Politiker Holetschek forderte die Ampel-Koalition auf, einen neuen Vorschlag vorzulegen. «Wir müssen für neue Infektionswellen im Herbst gewappnet sein.» Ältere hätten ein höheres Risiko, schwer zu erkranken. «Die Bundesregierung darf sich hier nicht länger wegducken.»

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Quelle

Eurovision verändert Stimmen beim Songcontest

Die Veranstalter des Songcontest, die Europäischen Rundfunkunion (EBU) müssen sich Vorwürfe gefallen lassen die Stimmen von Ländern gefälscht zu haben. Das ist allerdings nicht das einzige, was bei den europäischen TV-Anstalten falsch läuft – siehe Corona- und Ukraine-Berichterstattung. Passend zu den Veranstaltern ist auch das musikalische Niveau – Bezeichnungen wie ‚Paralympics der Popmusik‘ sind recht […]

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Impfstoffe gegen Varianten sind ein Flop und gefährlich für die öffentliche Gesundheit

Mittlerweile wird immer klarer, dass die Anfang Januar 2020 designten Covid-Impfstoffe sehr rasch ihre Wirksamkeit verlieren und die negativen Effekte mittlerweile klar überwiegen. Das Versprechen an Varianten angepasste Produkte zu entwickeln ist offenbar gescheitert. Der belgische Wissenschaftler Geert vanden Bossche hat das in einem offenen Brief an die WHO vorhergesagt und auch korrekt die Förderung […]

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USA führen wieder Krieg in Somalia

Offenbar reicht den Politikern und ihren Hintermännern im militärisch/industriellen Komplex die Unterstützung des Konflikts in der Ukraine mit Milliardenbeträgen nicht aus. Trump hatte als einer seiner letzten Handlungen im Amt den Rückzug der Truppen aus Somalia befohlen. Biden hat seine Unterschrift unter ihre neuerliche Entsendung und die Ermächtigung zur Bombardierung des Landes geleistet. Biden reiht […]

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Mein Buch “Auf Spurensuche nach Natürlichkeit” geht in den Druck!

Auf Spurensuche nach Natürlichkeit

“Ein Buch von der Suche in der Natur und dem Ankommen bei sich selbst!
Bastian Barucker beschreibt anhand mehrerer Artikel, die in zwei großen Teilen zusammengefasst sind, seine intensive Lernreise in die innere & äußere Natur. Mithilfe seiner Erfahrungen und Einsichten aus vielen Monaten des Wildnislebens und durch seine jahrelange Gefühls- und Körperarbeit hat Bastian tiefgehende Selbsterfahrungen gemacht und viele Menschen auf ihrem Weg begleitet. Genau wie Spuren im Wald, wurden Muster in der Gesellschaft sichtbar und ergaben eine Geschichte. Unzählige Beobachtungen und Begegnungen ließen ihn Zusammenhänge erkennen, die er jetzt gesammelt in diesem Buch erzählt.”

In diesem Video aus dem Herbst 2021 erläutere ich meine Intention für das Buch:

Liebe Leser und Leserinnen, es ist vollbracht: Ich habe ein Buch geschrieben! Ich wurde in den letzten Jahren mehrmals von Verlagen gefragt, ob ich gerne ein Buch schreiben würde. Jedes Mal lehnte ich dieses Angebot ab, da ich den Eindruck hatte, dass alles, was ich zu sagen hätte, bereits geschrieben wurde. Es gibt Menschen, die länger und intensiver in der Wildnis nach Wahrheit gesucht haben als ich und darüber geschrieben haben. Es gibt ebenfalls Menschen, die länger und intensiver andere in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet haben und darüber geschrieben haben.

Mithilfe des Massel Verlages wurde mir jedoch eines klar: Meine Spurensuche ist eine Reise, die zwei Dinge vereint, die vielleicht so noch nicht niedergeschrieben wurde. Außerdem ist jede Lern- und Lebensreis individuell und einzigartig. Deshalb fühlte ich mich ermutigt, Artikel und Texte zusammenzustellen und daraus ein Buch zu weben. Mithilfe einer Crowdfundingkampagne konnten wir die 1. Auflage finanzieren. Vielen Dank an alle Menschen, die im Voraus ein oder mehrere Bücher bestellt oder das Buchprojekt mit einer Spende unterstützt haben.

Dieses geht nun in den Druck und kann ab sofort vorbestellt werden. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr diese frohe Kunde weiterverbreitet und anderen davon erzählt. Das Buch ist nur im Buchhandel und beim Massel Verlag zu beziehen. Wir haben uns dafür entschieden, Amazon zu boykottieren.

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