Den Fluch des Bösen brechen – Eine indigene Perspektive

von Paul Levy

Wir als Spezies befinden uns inmitten einer massiven psychischen Epidemie, die sich seit Anbeginn der Zeit im Kessel der Menschheit zusammenbraut. Diese psychospirituelle Krankheit der Seele – die von den amerikanischen Ureinwohnern Wetiko genannt wird – kann als Fehler im System betrachtet werden. Sie informiert und belebt den Wahnsinn, der sich in unserem Leben, sowohl individuell als auch kollektiv, auf der Weltbühne abspielt.

In den Mythologien der amerikanischen Ureinwohner wird die mythische Figur des Wetiko als ein kannibalischer Geist dargestellt, der Gier und Exzess verkörpert und von Menschen Besitz ergreifen kann. Der Wetiko war einst ein menschliches Wesen, aber seine Gier und Selbstsucht haben ihn in ein räuberisches Monster verwandelt. In der indianischen Mythologie wird daher angenommen, dass nachsichtige, selbstzerstörerische Gewohnheiten von Wetiko inspiriert werden. Nach Ansicht der amerikanischen Ureinwohner sind diejenigen, die zu Wetikos geworden sind, Individuen, die “ihren Verstand verloren haben”, ein Ausdruck, der nicht nur bedeutet, dass man nicht bei Verstand ist, sondern auch, dass man nicht weiß, was man tut (man handelt “unwissentlich”). Die amerikanischen Ureinwohner haben die Wetiko oft als Menschen mit einem kalten, eisigen Herzen dargestellt, die keine Gnade kennen. Wie Kannibalen konsumieren diejenigen, die von Wetiko übernommen wurden, die Lebenskraft anderer – menschlicher und nicht-menschlicher – zu privaten Zwecken oder für den eigenen Profit und tun dies, ohne von ihrem eigenen Leben etwas von echtem Wert zurückzugeben.

Weiterlesen: https://www.theosophical.org/publications/quest-magazine/3472-dispelling-wetiko-breaking-the-curse-of-evil

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