Reutlingen: 3.500 auf Demo. 200 bei der AfD, 400 dagegen

Laut, kritisch, friedlich: So lief der Meinungs-Marathon in Reutlingen

Laut Polizei haben an der Corona-Demonstration etwa 3.500 Personen teilgenommen. Beim Autokorso, der von Ludwigsburg über Stuttgart nach Reutlingen gefahren ist, habe es keine besonderen Vorkommnisse gegeben. Die rund 115 Insassen haben sich dem Aufzug durch die Stadt angeschlossen. Im Bereich der Karlstraße wurde offenbar von einem 12-jährigen Kind ein Ei auf Versammlungsteilnehmer geworfen. Personen, die sich später in der Fußgängerzone dem Aufzug anschlossen und die verbale Auseinandersetzung mit den Versammlungsteilnehmern suchten, wurden Platzverweise erteilt. Zu weiteren nennenswerten Vorkommnissen kam es bis zum Ende des Aufzugs um 19.30 Uhr beim Tübinger Tor nicht, heißt es im Polizeibericht…

»Wenn die einrichtungsbezogene Impfpflicht umgesetzt wird, dann kommen wir aus dem Pflegenotstand nicht mehr heraus«, befürchtet Miriam. Die junge Frau trägt eine grüne Mütze mit der Aufschrift »Pflege« und arbeitet im Reutlinger Klinikum am Steinenberg. Die Impfung »sollte jedem selber überlassen bleiben«. In ihrem Team gebe es mehrere Geimpfte, »denen es seitdem schlechter geht«. Sie selbst sei nicht geimpft, und werde mit Bedauern nicht mehr weiter so wie bisher arbeiten, falls die Impfpflicht kommt. Damit sei sie nicht alleine, »wir sind rund 70 auf dem Steinenberg«, sagt sie…

An der Versammlung der AfD sollen in der Spitze bis zu 200 Personen teilgenommen haben. »An der Absperrung der Versammlungsfläche kam es vereinzelt zu Gerangel zwischen Teilnehmern der Versammlung und Personen des linken Spektrums. Nach jetzigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Zwischenzeitlich sei es durch Aktivisten zu einer Blockade der Eberhardstraße gekommen. Nach entsprechender Aufforderung durch die Polizei zogen gegen 17 Uhr noch etwa 80 bis 100 Personen unter Polizeibegleitung zum Hauptbahnhof und die Personen reisten ab.«…”
gea.de (5.3.)

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